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UMTS-Markt: Eine Milliarde Kunden bis 2010 - Auch Deutschland legt zu

In Deutschland erzielen die Mobilfunknetzbetreiber heute bereits rund 20 Prozent ihrer Umsätze mit Datendiensten
marketing-BÖRSE | 15.09.2006

Milton Keynes/D&uuml;sseldorf, pte, www.ne-na.de - Einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstitutes Strategic Analytics (SA) http://www.strategyanalytics.net zufolge wird die weltweite Zahl der UMTS-Mobilfunk-Kunden im Jahr 2010 die Schallmauer von einer Mrd. &uuml;berschritten haben. Nachdem bereits bis vergangenen Juni 100 Millionen Kunden registriert wurden, gehen die Studienautoren nun von einer Phase anhaltenden Wachstums aus. Bis Ende des Jahrzehnts soll der Umsatzanteil von UMTS-Kunden am Gesamtumsatz des weltweiten Handymarkt dar&uuml;ber hinaus von derzeit rund zehn Prozent auf mehr als 50 Prozent gesteigert werden, obwohl deren Anzahl bis zu diesem Zeitpunkt nur auf ein Drittel der Gesamtkundenzahl anwachsen wird.

„Die 3G-Technologie hat immer noch Kritiker, aber sie tr&auml;gt einen immer wichtigeren Anteil zum Wireless-Markt bei. Selbst in Wachstumsm&auml;rkten wird diese Technologie bis Ende des Jahrzehnts mehr als ein Viertel der Service-Ums&auml;tze ausmachen&quot;, so SA-Analyst David Kerr. 2005 fielen die durchschnittlichen Ums&auml;tze zwar am bisher st&auml;rksten innerhalb der vergangenen vier Jahre, in Zukunft sollen die UMTS-Dienste jedoch einen wesentlichen Beitrag zur Anhebung des Umsatzes pro Kunde ausmachen, so die Studienautoren.

Aufgeteilt nach L&auml;ndern zeigt die Studie die wesentlichen Wachstumsm&auml;rkte vor allem in der Asien-Pazifik-Region. W&auml;hrend in den USA vor allem Verzon Wireless http://www.verizonwireless.com und Spring Nextel http://www.sprint.com die Verbreitung der UMTS-Technologie bereits vorantreiben, warten viele L&auml;nder noch auf deren Einf&uuml;hrung. Im kommenden Jahr werden sowohl in China als auch in Indien UMTS-Dienste verf&uuml;gbar sein. Brasilien, Pakistan und Russland sollen in den n&auml;chsten Jahren folgen. Demnach soll das Kundenwachstum ab 2009 j&auml;hrlich bei rund einer viertel Mrd. liegen. Als die 100 Millionen-Marke im Juni dieses Jahres &uuml;berschritten wurde, hatte Westeuropa Japan bereits den ersten Platz als 3G-F&uuml;hrer des ersten Halbjahres 2006 abgerungen. Auch f&uuml;r das kommende Jahr sagen die SA-Analysten dem Markt ein starkes Wachstum voraus.

In Deutschland erzielen die Mobilfunknetzbetreiber heute bereits rund 20 Prozent ihrer Ums&auml;tze mit Datendiensten, die allerdings f&uuml;r Unternehmen noch eine untergeordnete Rolle spielen. Nach Einsch&auml;tzung von Ericsson http://www.ericsson.com/de werde sich das rasch &auml;ndern: „Dem Angebot f&uuml;r spezielle Sprachkommunikationsl&ouml;sungen f&uuml;r Unternehmen, wie etwa Mobile Centrex und Hosted PBX, die an die Stelle einer im Unternehmen installierten Telefonanlage treten, folgen mobile Datenl&ouml;sungen. Mobile Office Anwendungen, mobiles Video-Conferencing, Remote Access zu Corporate Networks sind mehr und mehr Anwendungen, die in die Gesch&auml;ftsprozess von Unternehmen aktiv einbezogen werden. Die Konturen zwischen lokal beim Anwender installierten Funktionen und den Leistungen aus den Operatornetzen verwischen, da die Unternehmen ihre Kommunikationsl&ouml;sungen ohnehin standort&uuml;bergreifend realisieren m&ouml;chten“, erl&auml;utert Ralf S&uuml;rtenich, Sales Development Manager bei Ericsson Deutschland. Der Trend zu All-IP werde alle Netze erfassen und damit auch die UMTS- und HSDPA-Nutzung durch die Unternehmen massiv verst&auml;rken.



„Centrex-Dienste und gehostete L&ouml;sungen stehen nach unserer Beobachtung vor dem Marktdurchbruch. Die Strategie von Ericsson, Telekommunikationsanwendungen unabh&auml;ngig von der Netztopologie anwendbar zu machen, erfordert bandbreitige Mobilfunkdienste. Nur der 3G Standard kann aus unserer Sicht die Grundlage der gew&uuml;nschten Mobilit&auml;t sein. Wir sehen das auch daran, dass Mobiltelefon f&uuml;r Business Anwendungen nunmehr praktisch ausnahmslos mit 3G ausger&uuml;stet werden&quot;, sagt Mehdi Schr&ouml;der, Vice President Enterprise Sales bei Ericsson.

Quelle:
Online-Nachrichtendienst, NeueNachricht, www.ne-na.de, medienb&uuml;ro.sohn, Ettighoffer Str. 26 A, 53123 Bonn, oder Fax: 0228 - 620 44 75