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18.11.2014 - 18.11.2014 | Berlin

Kommentar (z.B. Halle und Standnummer)
Was kommt nach dem Patentauslauf umsatzstarker Biopharmazeutika?

Diskutieren Sie das Brennpunktthema der kommenden Jahre mit:

Dr. Johannes Bruns,
Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Dr. Gabriele Dallmann,
Biopharma Excellence
Prof. Dr. Dr. Dierks,
Dierks+Bohle Rechtsanwälte
Brigitte Käser,
AOK Niedersachsen
Prof. Dr. med Diana Lüftner,
Charité
Dr. Ulf Maywald,
AOK PLUS
Ulla Ohlms,
Stiftung PATH
Dr. Ralf Schumacher,
Roche Diagnostics GmbH
Dr. Simone Seiter,
IMS Consulting Group
Dr. med. Marc Thill,
Agaplesion Markus Krankenhaus


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Hoffungsträger, Risikokandidaten, Kostendämpfer?

Sind monoklonale Antikörper in der Krebstherapie durch Biosimilars zu ersetzen?

In der Onkologie zählen monoklonale Antikörper, neben anderen Biopharmazeutika, zum weitverbreiteten Therapiestandard und haben die Krebstherapie revolutioniert. Mit dem Auslauf wichtiger Patente in diesem Bereich beginnt das Wettrennen der Hersteller um einen gigantischen Wachstumsmarkt. Bis 2020 werden zwölf der umsatzstärksten Biopharmazeutika – darunter viele monoklonale Antikörper – ihren Patentschutz verlieren. Eine Studie des IGES-Instituts prognostiziert Einsparungen in Milliardenhöhe durch den Einsatz biosimilarer Antikörper. Der GKV-Umsatz mit Biosimilars zu Herstellerabgabepreisen lag im vergangenen Jahr bei rund 66 Millionen. Zwei Zahlen, die die Brisanz des Themas verdeutlichen: Lassen sich die von Leistungsträgern und Gesundheitspolitikern erhofften Einsparungen tatsächlich realisieren?

Ähnlich, aber nicht gleich: Die etwas anderen Arzneimittel
Ein lukratives Terrain, das nicht nur die etablierte Generikabranche, sondern auch forschende Arzneimittelhersteller lockt. Doch anders als "normale" chemisch-synthetische Generika sind Biosimilars komplexe Biomoleküle. Ihre Herstellung erfordert zahlreiche Prozessschritte und ist mit hohen Kosten verbunden – eine identische Kopie des Originals ist bei Biopharmazeutika nicht möglich. "Ähnlich, nicht gleich" lautet die Devise.

Biosimilare Antikörper in der Onkologie: Die Ruhe vor dem Sturm?
Die Zulassung des ersten biosimilaren monoklonalen Antikörpers Infliximab durch die EMA hat zahlreiche Fragen über Prüfungsumfang, Grenzen der Vergleichbarkeit und Übertragbarkeit der Studienergebnisse aufgeworfen. Der für Februar 2015 erwartete Eintritt des Arzneimittels in den deutschen Markt beflügelt die Debatte erneut. Dass die kontroverse Diskussion in den kommenden Jahren v.a. auch die onkologische Versorgung prägen wird, gilt als sicher: Mehrere biosimilare Antikörper, die in der Krebstherapie zum Einsatz kommen, laufen aus dem Patent. Vor allem hier gilt es die Rahmenbedingungen für den Einsatz der Nachahmer von Anfang sorgsam abzuwägen.

Neue Ära für Nachahmer? Diskutieren Sie die offenen Fragen auf unserer Konferenz!
Doch wesentliche Fragestellungen im Kontext der Krebstherapie mit biosimilaren Antikörpern sind bisher – auch mangels wegweisender Präzedenzfälle – noch nicht abschließend beantwortet. Unsere eintägige Konferenz ist die richtige Plattform, um diese Fragen aufzuwerfen und im Austausch mit Zulassungsbehörden, Herstellern, Kostenträgern, Medizinern, Fachgesellschaften und Patientengruppen zu diskutieren. Unsere Referenten werden die Rahmenbedingungen der Markteinführung biosimilarer Antikörper erläutern, den therapeutischen Status Quo darstellen und die unterschiedlichen Perspektiven des kontroversen Themas aufzeigen. Sie lernen die Argumente aller Stakeholder aus erster Hand kennen und tauschen sich mit Fachkollegen über das Brennpunktthema der kommenden Jahre aus.


Wen treffen Sie auf unserer Konferenz?

Vorstände, Geschäftsführer, Mitglieder der Geschäftsleitung, Direktoren und leitende Mitarbeiter aus

Pharma- und Biotechnologieunternehmen
Krankenversicherungen
Kliniken
Kassenärztlichen Vereinigungen
Arztpraxen und Praxisnetzen
Apotheken

sowie Gesundheitspolitiker und Vertreter aus Verbänden, Patientenorganisationen und Dienstleistungsunternehmen in der Onkologie


Weitere Informationen unter www.euroforum.com/biosimilars