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Keine Angst vor erweiterten Kampagnen: Adspert räumt mit Unsicherheiten auf

Bid Management-Anbieter hat bereits frühzeitig auf Markttrend umgestellt.
Marcel Pirlich | 29.04.2013

Mit der Einführung der erweiterten Kampagnen hat Google nicht nur für eine Reihe neuer Möglichkeiten, sondern bei Werbetreibenden vor allem auch für viele Unsicherheiten gesorgt. "Wir haben seit der Einführung diverse Anfragen besorgter Kunden erhalten, die Angst haben, den Überblick über die Neuerungen zu verlieren", so Marcel Pirlich, Gründer und CEO des Bid Management-Anbieters Adspert (www.adspert.net), der bereits frühzeitig auf den neuen Markttrend umgestellt hat und auch erweiterte Kampagnen problemlos optimiert. Dabei bietet Google mit dem neuen Feature viele Vorteile für Nutzer: "Die Basisgebote werden mit Faktoren z.B. für Zeit, Standort und Gerätenutzung modifiziert. Das ermöglicht ein optimales Targeting und somit bessere Optimierungsmöglichkeiten", weiß Pirlich. Da bis Mitte 2013 alle bestehenden Kampagnen auf die erweiterten Kampagnen umgestellt werden, gibt der Experte hilfreiche Hinweise zur Umstellung.

1. Zusammenlegung von Mobile- und Desktop-Kampagnen

Ganz nach dem Motto "one size fits all" fasst Google alle gerätespezifischen Anzeigen nun in einer Kampagne zusammen. Während Werbetreibende zuvor Unterscheidungen für Mobile, Desktop- und Tablet-Nutzer mit separaten Kampagnen und einzelnen Budgets vorgenommen haben, müssen sie nun innerhalb einer Kampagne die Gebotseinstellungen vornehmen. Diese Umstellung sorgt langfristig für einen besseren Überblick, bedarf aber zu Beginn der Umstellungsphase eines prüfenden Blickes. "Mit dem neuen Feature sind Marketer optimal für die Multiscreen-Welt gerüstet und können somit kontextorientiert Bedürfnisse der Kunden einbinden, unabhängig davon, welches Gerät sie nutzen", resümiert Pirlich.

2. Modifizierung von Geboten nach Standort und Uhrzeit

Die Gebote werden innerhalb der erweiterten Kampagnen nicht z.B. nur nach Gerätetyp, sondern auch nach Standort des Nutzers oder der Uhrzeit modifiziert. "Hierdurch ergeben sich zahlreiche neue Stellschrauben, um das eigene Budget gewinnbringend einzusetzen. Es zahlt sich also aus, etwas Zeit zu investieren und einige Testläufe zu starten", so Pirlich. Gerade für Werbetreibende mit vielen Kampagnen lohnt sich darüber hinaus auch die Nutzung eines automatischen Bid Management-Tools wie Adspert (www.adspert.net), um auch in erweiterten Kampagnen stets das beste Gebot für alle Anzeigen zu erzielen und mehr Zeit für andere Aufgaben zu gewinnen. Weitere Modifikationen sind nach Alter, Geschlecht, Interessenkategorien oder thematischer Einordnung der Website möglich.

3. Änderung in der Mobile -Anzeige

Damit die Erweiterung der Kampagnen auf unterschiedliche Gerätetypen auch Sinn macht, werden spezielle Mobile-Versionen veröffentlicht. "Damit dabei auch für mobile Geräte alles passt, sollten die Anzeigentexte in einer Vorschau geprüft werden. Zum Beispiel kann allein durch das Setzen eines Punktes in der zweiten Zeile die Lesbarkeit der mobilen Anzeige deutlich verbessert werden", rät Onlinemarketing-Experte Pirlich.

4. Verbesserung der Sitelinks

Auch die Sitelinks bekommen im Zuge der Einführung der erweiterten Kampagnen ein Upgrade. Nach Aktivierung der Sitelinks werden diese nun von Google automatisch mit zusätzlichen Anzeigentexten für eine genauere Beschreibung versehen.

5. Neue Conversion-Typen

Ab sofort können Nutzer aus den Anzeigen heraus auch Interaktionen wie Anrufe oder Downloads ausführen. Diese neuen Conversion-Typen sind innerhalb der erweiterten Kampagnen ebenfalls mess- und somit auch optimierbar. Marcel Pirlich dazu: "Marketer setzten zur Zeit stark auf den Ansatz der 'Customer Journey' und versuchen, den Konsumenten an jedem Punkt zu erreichen. Leider lassen sich die einzelnen Stationen der Reise und ihre Wertigkeit aber noch immer nicht zuverlässig messen. Deshalb empfehlen wir, Gebote zielgenau nach Conversions zu optimieren. Da in erweiterten Kampagnen ab sofort auch die neuen Conversion-Typen wie Downloads oder Telefonanrufe nachvollziehbar sind, können Anzeigen hier noch ganzheitlicher optimiert werden".

Fazit: Was muss ich tun?

* Setzen Sie sich rechtzeitig mit der Umstellung auf erweiterte Kampagnen auseinander.

* Nutzen Sie die Gebotsanpassungen, um Ihre Kampagnen nach Standort, Uhrzeit oder Gerätetyp zu modifizieren!

* Beobachten Sie insbesondere direkt nach der Migration Ihre Kampagnen genau und analysieren Sie veränderte Ergebnisse.

* Überprüfen Sie die Anzeigenvorschau der Mobile-Anzeige - oft reicht für eine verbesserte Darstellung das Setzen eines Punktes oder das Einfügen eines Leerzeichens aus.

* Lassen Sie ein automatisiertes Bid Management-Tool laufen, um Ihre Kampagnen noch perfomanceorientierter zu gestalten.