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Der Social Media Club Düsseldorf im Interview - mit Michael Milewski

Fragen an Michael Milewski, Mitgründer des SMCDUS und Leitender Redakteur der Gestaltmanufaktur GmbH.
Melanie Tamblé | 28.01.2015

Zum Social Media Club Düsseldorf:

Welche Motivation hatten Sie, den Club zu gründen?
Einen Social Media Club gründen? In Düsseldorf? Als ich zum ersten Mal über diese Idee mit Claudia Hilker sprach, lag natürlich noch viel Arbeit vor uns - vor allem viel Klärungsbedarf und die Herausforderung, sowohl geeignete als auch verlässliche Mitstreiter zu finden. Doch trotz einiger Hürden wurde mir das Potenzial des Vorhabens sofort bewusst. Denn digitale Technologien und Medien waren für mich als Redakteur ohnehin schon lange auf der Themenagenda. Hinzu kam der Reiz, Menschen miteinander zu vernetzen und Wissen in einem professionellen Rahmen auszutauschen. Claudia hatte ich einige Zeit zuvor als Dozentin an der FH Köln kennengelernt - bei einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum Social Media Manager. Seitdem war ich noch intensiver und systematischer in die sozialen Medien eingetaucht, sodass mir die Etablierung eines Social Media Clubs geradezu folgerichtig erschien. Und Düsseldorf? Als Dortmunder, der in einer Dortmunder Agentur arbeitet, bin ich zwar ein "Auswärtiger", doch dank Internet und guter Bahnverbindungen halte ich den Kontakt in unsere Landeshauptstadt sehr gerne lebendig, um redaktionelle und gestalterische Kompetenzen in das Club-Leben einzubringen - prominent zu erkennen an unserem SMCDUS-Logo.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Club gemacht?
Jedes Mal, wenn wir im Gründerteam zusammen sind, sei es persönlich oder virtuell, um Themen rund um den Club zu besprechen, bin ich beeindruckt, wie gut wir vier harmonieren und wie konstruktiv unsere Gespräche verlaufen. Jeder bringt Ideen und Vorschläge aus seinem Kompetenzbereich ein, sodass das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung bei uns kein theoretischer Anspruch bleibt. Und obwohl wir ja noch ein sehr junger Club sind, bin ich wirklich verblüfft, wie schnell wir den SMCDUS in der Community, bei Medien und Unternehmen bekannt machen konnten. Positives Feedback, das uns speziell während und nach unseren Events erreicht, ist eine enorme Motivation, den Club weiter voranzubringen.

Zu Düsseldorf:

Was verbindet Sie neben dem Club mit der Landeshauptstadt?
In Düsseldorf habe ich schon während meines Studiums gearbeitet, zum Beispiel in der Online-Redaktion des Handelsblatts und bei der Deutschen Presse-Agentur.

Was gefällt Ihnen besonders am Standort Düsseldorf?
Neben meinen beruflichen Kontakten und Freundschaften in Düsseldorf, die ich gerne pflege, hat eine Landeshauptstadt natürlich per se einen besonderen Reiz, zumal ich auch sehr am landespolitischen Geschehen interessiert bin. Außerdem weiß ich die Spaziergänge am Rheinufer zu schätzen.

Zu Social Media:

Welchen Stellenwert haben Social Media für Sie persönlich?
Ich muss zugeben: Als ich vor Jahren erstmals Facebook und Twitter erkundete, war ich skeptisch - was sicherlich auch an den Inhalten lag, die damals doch überwiegend in die Kategorie "banal" gehörten. Außerdem waren zunächst noch nicht allzu viele Bekannte dabei und ein Smartphone, über das ich heute dank Apps dauerhaft Teil der Social-Media-Welt bin, noch nicht in meinem Besitz. Inzwischen sind Social Media tatsächlich meine ständigen Begleiter, die ich nicht mehr missen möchte. Ich bekomme Feedback zu meiner Arbeit und meinen Entdeckungen im Alltag, ich finde und halte Kontakt zu Freunden und Kunden - und fühle mich einfach besser informiert.

Welchen Kanal nutzen Sie bevorzugt und warum?
Am häufigsten bin ich bei Facebook unterwegs, weil ich hier die dauerhaftesten Kontakte pflegen kann. Neben unserer Agenturseite und meinem persönlichen Profil betreue ich auch mehrere Fanseiten, zum Beispiel "Medienblick Milewski", wo ich - geleitet vom Shakespeare-Zitat "Die ganze Welt ist eine Bühne" - den Akteuren der Medienwelt auf die Finger schaue und aus meiner Sicht interessante Medienthemen aufgreife. Am zweithäufigsten nutze ich privat Twitter, weil ich dort immer wieder den Eindruck habe, noch direkter auf Ereignisse reagieren zu können und die Nutzer sehr zeitnah antworten.