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Unzufriedenheit bei Firmen wächst: Bachelor-Absolventen sind oft praxisuntauglich

Marketing- und Kommunikationsbranche setzt auf praxisorientierte Nachqualifizierung als ideale praxisnahe Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt.
WAK e. V. | 06.05.2015

Der Bachelor ist ein mit der Bologna-Reform 1999 in mittlerweile 47 Ländern eingeführter akademischer Grad. Er soll der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss sein. In den meisten Fällen hat das Bachelor-Studium drei bis vier Jahre Regelstudienzeit.

In deutschen Firmen wächst jedoch stark die Unzufriedenheit mit der Praxistauglichkeit von Bachelor-Absolventen. Bei einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gaben nur noch 47 Prozent der befragten Unternehmen an, das Berufseinsteiger mit diesem Hochschulabschluss ihre Erwartungen erfüllten. Besonders kleine Firmen und Service-Unternehmen sind demnach von den Fähigkeiten der Bachelor-Absolventen enttäuscht.

Unternehmen wünschen sich stärkere Praxisorientierung
Etwa jedes dritte Unternehmen wünscht sich eine stärkere Praxisorientierung der Studiengänge. DIHK-Präsident Eric Schweitzer nannte diese Entwicklung besorgniserregend. "Nur 15% der Betriebe sagen, das die Bachelor-Absolventen gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind." Lediglich große Firmen könnten sich "eine Nachqualifizierung in der Regel auch zeitlich und finanziell leisten. Kleine Unternehmen stoßen da schnell an ihre Grenzen.