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Kommunikationsdienstleister hebt den Stundenlohn an

KiKxxl verabschiedet sich vom Mindestlohn.
KiKxxl GmbH | 17.10.2016

Der derzeitige Mindestlohn macht noch einmal deutlich, woran die Call-Center-Branche seit Bestehen leidet: Am durchschnittlich eher niedrigen Lohnniveau – mit all seinen Folgen für Image und Wertschätzung des Berufs und für die oft geringe Attraktivität von Call-Centern für potenzielle Mitarbeiter. Das will der Osnabrücker Kommunikationsdienstleister KiKxxl zum ersten November 2016 nun ändern und hebt das Lohnniveau für seine mehr als 1.700 Mitarbeiter an.

„Wir verabschieden uns komplett vom Mindestlohn“ sagt Geschäftsführer Andreas Kremer. Der Stundenlohn für Einsteiger liegt bei rund 10,00 Euro zzgl. div. Prämien und damit weit über dem im kommenden Jahr geltenden Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro. „Wir müssen den Beruf des Kundenberaters auch in der Bezahlung attraktiver gestalten“, ist Kremer überzeugt. Außerdem seien die Anforderungen an die Kundenberater stetig gestiegen.

Neben der kommunikativen Kompetenz müssen die Mitarbeiter auch immer mehr technisches Know-how mitbringen. So müssten die Kundenberater weit mehr als nur Handy-Verträge verkaufen. Sie sind Ansprechpartner für die Endkunden bei Notdiensten, 24-Stunden-Service-Hotlines und bei technischen Fragen. Und das müsse laut den KiKxxl-Geschäftsführern auch in der Bezahlung honoriert werden. „Die Anhebung der Stundenlöhne war eine logische Konsequenz. Auch vor der Einführung des Mindestlohnes im letzten Jahr hatten unsere Kundenberater schon mehr verdient“, resümiert Erden Yildirim.

Mit der Anhebung des Stundensatzes will KiKxxl auch ein Zeichen in Sachen Beschäftigungspolitik setzen. Die Call Center-Branche ist ein Wachstumsmarkt. Derzeit arbeiten in Deutschland rund 520.000 Mitarbeiter in zirka 6.900 Call Centern. Studien prognostizieren für die Branche ein weiteres Wachstum in den kommenden Jahren, „dafür ist es unerlässlich, den Beruf des Kundenberaters attraktiver zu gestalten. Und dazu gehört eben auch eine leistungsgerechte Bezahlung“, ist Kremer überzeugt.