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SEO: Googles neue Algorithmus-Änderungen, die Ihre Rankings 2017 gefährden könnten

Google ist ständig in Bewegung. Erfahren Sie, was Sie tun können, damit Ihr Unternehmen nicht unter den Veränderungen leidet, sondern profitiert.
Reif & Kollegen GmbH | 12.04.2017

Google ist ständig in Bewegung. Auch 2017 wird wieder ein spannendes Jahr, das die Suchergebnisse kräftig durcheinanderbringen wird. Erfahren Sie, was Sie tun können, damit Ihr Unternehmen nicht unter den Veränderungen leidet, sondern profitiert.

Algorithmus-Änderungen damals und heute

Googles Ziel ist es, dem User die bestmöglichen Antworten auf seine Fragen zu liefern. Deshalb arbeitet das Unternehmen ständig daran, seinen Algorithmus zu verbessern.

In der Vergangenheit haben Updates wie „Panda“, „Penguin“ oder „Hummingbird“ Schlagzeilen gemacht. Sie sind bis heute darauf aus, Webseiten von Googles erster Seite zu verbannen, die sich die Top-Platzierung nicht verdient haben. Der Panda greift schlechten Content an, der Pinguin jagt Seiten mit minderwertigen Backlinks und der Kolibri („Hummingbird“) erfasst die Bedeutung eines Textes besser, um relevantere Ergebnisse auszuspielen.

Im letzten Jahr verlegte sich Google jedoch darauf, seine Updates zum Teil im Geheimen durchzuführen. Während sich das Unternehmen über neue Anpassungen des Algorithmus ausschwieg, verzeichneten Suchmaschinenoptimierer starke Schwankungen in den Ergebnislisten. Umso wichtiger ist es, Googles allgemeine Marschrichtung zu verstehen und Schritt zu halten.

SEO-Trends für 2017

Unter Suchmaschinenoptimierern werden Trends immer heiß diskutiert. Aber nicht alles, was gerade in Mode ist, ist auch für Ihr Unternehmen relevant. Accelerated Mobile Pages (AMP), die schneller geladen und gesondert dargestellt werden, sind beispielsweise eher für Publisher interessant. Auch um Crawling-Budget müssen Sie sich nur kümmern, wenn Ihre Webseite sehr groß ist und Googles Bot damit überfordert sein könnte, alle Seiten zu indexieren.

Aber zwei der aktuellen Trends sind auch für Unternehmen wichtig und könnten Ihre Rankings in Zukunft stark beeinflussen.

Mobile first – jetzt erst recht

Eine wichtige Neuerung ist längst bekannt: Google wird 2017 den „Mobile-First-Index“ einführen. Das bedeutet: Weil es mittlerweile so viele User gib, die Smartphones benutzen, gehen die Rankingsignale in Zukunft von mobilen Webseiten aus. Deshalb gilt: Wenn die mobile Optimierung nicht sitzt, werden bald auch die Suchergebnisse darunter leiden, die User vom PC aus ansteuern.

Deshalb sollten Sie:

- darauf achten, dass Ihre Webseite auch auf dem
Smartphone gut lesbar ist, zum Beispiel durch ein Responsive Webdesign (hier können Sie die Optimierung testen: https://search.google.com/search-console/mobile-friendly)

- häufige Fehler vermeiden (nicht abspielbare Videos, falsche Weiterleitungen, eingeklappter Content etc.)

- auf aggressive Interstitials verzichten, weil sie zu einer Abstrafung führen können

Machine Learning: Google denkt mit

Google hat seit jeher ein Problem: Der Bot ist eine Maschine und versteht nicht zwangsläufig, was User wirklich wissen wollen, wenn Sie bestimmte Keywords eingeben. Deshalb arbeitet Google fieberhaft an der Entwicklung einer künstlichen Intelligenz. Und die beschäftigt Suchmaschinenoptimierer auch 2017, denn der Bot kann immer besser einordnen, ob ein Suchergebnis wirklich überzeugt.

Deshalb sollten Sie:

- veraltete SEO-Maßnahmen streichen, zum Beispiel mit Keyword überfrachtete Texte

- Ihre Texte möglichst holistisch aufbauen und alle Themen abhandeln, die User interessieren, die Ihr Keyword eingegeben haben

- darauf achten, dass Ihr Content Ihre Leser begeistert (Google Analytics gibt mit Verweildauer und Absprungraten wichtige Erkenntnisse zu diesem Thema)

Links sind übrigens immer noch wichtig – aber nur, wenn Sie qualitativ hochwertig sind. Google macht nach wie vor Jagd auf Linkkäufer und schlechte SEO-Links, die von minderwertigen Webseiten kommen.

Fazit

Wenn Sie Ihre Unternehmenswebseite für Google optimieren, sollten Sie aktuelle Algorithmus-Änderungen und Trends immer im Blick haben. Arbeiten Sie nicht nur für die Suchmaschine, sondern immer auch für den Nutzer – Ihre Ergebnisse wird am Ende auch Google honorieren. Wenn nötig, können Sie sich außerdem Unterstützung von einer Agentur holen.