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eMobility-Scout bei den Berliner Verkehrsbetrieben

eMobility-Scout befasst sich mit der Konzeption, Umsetzung und Erprobung einer Cloud-basierten IT-Lösung für den Betrieb von E-Fahrzeug-Flotten.

Die in-GmbH erstellt im Zuge des Projektes die technologische Plattform zur Integration von Ladeinfra­strukturen und Elektrofahrzeugen in Verbindung mit der Einsatzplanung der Fahrzeugflotten und dem Energiemanagementsystem.

eMobility-Scout ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprogramms „IKT EM III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“. Mit diesem Programm fördert das BMWi bis Ende 2018 ausgewählte Projekte zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Elektromobilität. eMobility-Scout ist ein hochkonfigurierbares, Cloud-basiertes Komplettsystem, das die Bereiche Flotte, Infrastruktur und Energiemanagement integriert. Das Projekt trägt dem großen Interesse vieler Unternehmen und Institutionen Rechnung, Elektro­fahrzeuge simpel und smart in ihre Flotten einzubinden.

Das Konsortium von eMobility-Scout besteht aus Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Carano Software Solutions (Konsortialführer), Fraunhofer IAO, in-integrierte informa­tionssysteme (in-GmbH) und TU Dresden.

Bei dem Projektpartner BVG wird ab sofort der Praxistest durchgeführt. Der Schwer­punkt liegt hier auf der Mitarbeitermobilität und dem Management von Elektromo­bilität. Die E-Flotte der BVG umfasst bisher insgesamt 100 E-Fahrzeuge sowie 30 Lademöglichkeiten am Standort TRIAS, 15 am Betriebshof Lichtenberg. Die BVG erwartet interessante Erkenntnisse über den Betrieb von größeren E-Flotten. Neben der effizienten Integration von E-Flotten sollen grundlegende Fragen beantwortet werden, inwiefern E-Fahrzeuge benutzerfreundlich eingesetzt werden können.

Mit in-GmbH Ladesäulen und Fahrzeuge anbinden und intelligent laden

Die eingesetzte Software gestaltet den Fahrzeugeinsatz und die Energieaufladung einfach und übersichtlich. Das Kernelement des effizienten Betriebes ist die dy­namische Einsatzplanung, der übermittelte Echtzeitdaten von den Fahrzeugen und Ladestationen zugrunde liegen. Das Ergebnis ist ein „eFleet-Cockpit“, das sich insbesondere für den Einsatz in heterogenen Fuhrparks (Verbrenner- und E-Fahr­zeuge) eignet.

Durch aktives Energiemanagement, unter Nutzung von intelligenten Logistik-, Ener­gie- und Hausnetzen, werden „virtuelle Verbraucher“ in die Energienetze eingebracht und unterstützen so „Smart Facilities“ via SmartGrid, Gebäudeleittechnik und die lokale Erzeugung.

Die in-GmbH ist im Konsortium für die Anbindung der Ladesäulen und Fahrzeuge sowie für diverse Leitstandfunktionen verantwortlich. Die komplexen Überwachungs-, Steuerungs- und Optimierungsvorgänge sowie die am System beteiligten physischen Objekte und digitale Services können in einem Leitstand zentral überwacht werden. Die in-GmbH bietet mit ihrem Produkt „sphinx open online“ eine Cloud-fähige Plattform zur Visualisierung von Echtzeitdaten, zur Anbindung beliebiger Daten­quellen und zur Realisierung von digitalen Services. „In dem Forschungsprojekt steuern wir Kompetenzen und Praxiserfahrungen aus dem Bereich Internet of Things, Energie­management und Leitstandsoftware bei. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt fließen wieder zurück und ermöglichen in naher Zukunft innovative Betreiber- und Businessmodelle bei der Elektromobilität“, erklärt Siegfried Wagner, Geschäftsführer der in-integrierte informationssysteme GmbH.

Ende des Sommers startet eine weitere Pilotphase am Flughafen Stuttgart, bei dem vor allem das Energiemanagement im Fokus stehen soll.


Foto: iStock-Photo, 3alexd