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Studie „B2B-Marketing-Budgets“ 2018 wird erstellt

Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) führt aktuell bereits zum siebten Mal seine jährliche Studie „B2B-Marketing-Budgets“ durch.

Marketingverantwortliche im B2B-Bereich stehen jedes Jahr aufs Neue vor der großen Herausforderung, das zur Verfügung stehende Budget auf die verschiedenen Kommunikationskanäle zu verteilen und dadurch größtmöglichen Erfolg zu generieren. Um den Marketern eine Orientierungshilfe zu geben, führt der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) aktuell bereits zum siebten Mal seine jährliche Studie „B2B-Marketing-Budgets“ durch. Diese gibt Auskunft über die Etats in Marketing und Kommunikation von Industrieunternehmen und liefert Marketingentscheidern dadurch nicht nur wichtige Benchmarks, sondern auch Argumentationshilfen für die eigenen Budgetverhandlungen. Der jährlich wechselnde Sonderteil behandelt in diesem Jahr das Thema „Digital Marketing Leadership“. Mit Unterstützung des unabhängigen Marktforschungsinstituts KANTAR TNS und wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Carsten Baumgarth (HWR Berlin) befragt der bvik aktuell deutsche Industrieunternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern mittels eines Online-Fragebogens.

Bedeutung von Marketing steigt
Die Ergebnisse der letztjährigen Erhebung zeigen, dass die Investitionen in Marketing und Kommunikation steigen. Außerdem erhöhte ein Drittel der Befragten die Anzahl der Mitarbeiter im Bereich Marketing und Kommunikation im Vergleich zum Vorjahr. Im Durchschnitt beschäftigten die Industrieunternehmen im vergangenen Jahr zehn Vollzeit-Mitarbeiter im Marketing, 2015 waren es lediglich sechs Mitarbeiter. Dr. Andreas Bauer, Vice President Marketing der KUKA Roboter GmbH und Mitglied im Vorstand des bvik, der die Studie 2011 initiiert hat, freut sich über diesen Trend: „Deutschland ist B2B-Land. Wir sind bekannt als Exportnation für Investitionsgüter und haben Ingenieure, die ganz klar Weltspitze sind. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass Unternehmensleitungen die große Bedeutung des Marketings und dessen Beitrag zum Unternehmenserfolg erkannt haben.“

Um Marketern eine Orientierungshilfe zu geben wurde die bvik-Studie ins Leben gerufen. „Hierbei handelt es sich um eine Langzeiterhebung, die die Sicht der Marketingentscheider ausschließlich aus B2B-Unternehmen darstellt. Damit ist sie die einzige ihrer Art im deutschsprachigen Raum“, erklärt Bauer. Der bvik-Vorstand macht deutlich, dass bei dieser Untersuchung nicht nur die reinen Zahlen im Fokus stehen: „Unser Ziel ist es, die Ergebnisse nicht nur zu interpretieren, sondern in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Dadurch, dass es sich um eine Langzeitstudie handelt, ermöglicht sie Aussagen und Vergleiche, die sehr spannend sind.“

Sonderteil „Digital Marketing Leadership im B2B“
Da die digitale Transformation auch den Marketingbereich grundlegend verändert, müssen sich B2B-Unternehmen neuen Herausforderungen stellen, wenn sie den Anschluss nicht verpassen und weiter erfolgreich am Markt agieren wollen. Gerade im deutschen Mittelstand besteht einiger Nachholbedarf. Tatsächlich gibt es einige Vorreiter, deren Marketing-Organisationen digital bereits sehr erfolgreich sind. Daher beschäftigt sich der jährlich wechselnde Sonderteil der bvik-Studie in diesem Jahr mit dem Thema „Digital Marketing Leadership im B2B“. Prof. Dr. Carsten Baumgarth, Professor für Marketing an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, der die Studie wissenschaftlich betreut, macht deutlich, welche Intention dahintersteckt: „Wir untersuchen Digital Leadership explizit mit Bezug auf Marketing-Organisationen von B2B-Unternehmen. Dabei wollen wir herausfinden, was digital erfolgreiche Marketing-Organisationen auszeichnet und wie diese agieren. Ziel ist es, daraus Erkenntnisse abzuleiten, die B2B-Marketern Orientierung geben.“

Die Ergebnisse der Studie werden im Frühjahr 2018 veröffentlicht und liefern Marketingverantwortlichen wertvolle Argumentationshilfen gegenüber der Geschäftsleitung. „Unsere Studie ist ein wichtiges Benchmark-Tool, ein pragmatisches Werkzeug, das uns Marketern einen großen Mehrwert bietet. Sie liefert nicht nur einmalige Einblicke in die Budgetverteilung deutscher B2B-Unternehmen, sondern ermöglicht es Marketingentscheidern, ihre Arbeit mit den Marketingaktivitäten anderer Unternehmen zu vergleichen und in einen größeren Kontext einzuordnen“, erklärt Dr. Andreas Bauer.