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Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ wird zum Verkaufsschlager

Selten sorgte ein Buch international für so viel Wirbel wie Michel Houellebecqs „Unterwerfung“.

In seinem neuen Roman zeichnet der französische Schriftsteller ein schonungsloses Bild des zukünftigen Paris und lässt Christentum, Islam und Judentum aufeinanderprallen. Hierzulande sorgt das Werk für einen großen Verkaufsrun: Mit deutlichem Vorsprung schießt der 180-Seiter an die Spitze der Belletristik-Bestsellerliste, ermittelt von GfK Entertainment.

Jeff Kinney, dessen Kinderbuch „Gregs Tagebuch 9 - Böse Falle!“ das Hardcover-Ranking seit Ende November anführte, rückt an die dritte Stelle ab. Ian McEwans Gerichts-Thriller „Kindeswohl“ verbessert sich von sechs auf zwei.

Nicht weniger als die Zukunft der Menschheit steht bei Kazuaki Takano auf dem Spiel. Eine US-Söldnertruppe wird nach Afrika geschickt, um ein tödliches Virus auszulöschen. Doch das wahre Ziel der Aktion ist ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten verfügt. „Extinction“ erobert aus dem Stand die zehnte Position.

„Darm mit Charme“ von Giulia Enders und „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling sind weiterhin die beliebtesten Sachbuch-Titel. „Letters of Note - Briefe, die die Welt bedeuten“, Shaun Ushers Zusammenstellung von 125 Briefen bekannter Persönlichkeiten, springt als bester Neuling auf Rang drei.

Wie kann ein würdevoller Alltag als Rentner aussehen? Hajo Schumacher macht sich mit 50 Jahren langsam Gedanken über seine „Restlaufzeit“. Lustig, unterhaltsam und ehrlich schildert er verschiedene Lebensmodelle und steigt auf der Acht ein.