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Der Weg zum guten Gedächtnis

Unser Gehirn ist nicht immer voll aktiv sondern arbeitet wann immer möglich im Energiesparmodus - Markus Hofmann erklärt warum.
Markus Hofmann | 23.11.2012

Können Sie sich noch an Ihre Schulzeit erinnern? Auswendig lernen, zahlreiche Schulaufgaben, Prüfungsangst und Ähnliches. Viele Menschen haben an diese Zeit nicht die besten Erinnerungen. Sicher denkt der eine oder andere an Situationen, in denen ihn die Eltern oder Lehrer darauf hingewiesen haben, beim Lernen auf keinen Fall zu lachen, damit man sich einem Thema mit dem nötigen Respekt und Ernst widmen konnte. In unseren Köpfen wurde dadurch ein unbewusstes Programm installiert: "Lernen darf auf keinen Fall Spaß machen!". Deswegen jubeln wir auch heute nicht vor Freude, wenn es darum geht, neue Informationen im Langzeitgedächtnis abzuspeichern.

Aus diesem Grund lassen wir uns immer mehr Hilfsmittel einfallen, um nicht in die Situation zu kommen, etwas auswendig lernen zu müssen. Schritt für Schritt verlagern wir unser Gedächtnis extern. Wir nutzen Handy, Terminkalender, Laptop oder Notizzettel. Auch via Internet finden wir die Information, die wir gerade benötigen. Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen zwei Fragen stellen: "Wie viele Telefonnummern können Sie heute noch auswendig? Und wie viele Telefonnummern konnten Sie noch vor 10 Jahren auswendig?" Versuchen Sie einmal, dies für sich zu beantworten. Sicherlich konnten Sie damals mehr. Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass wir unser Gehirn immer weniger beanspruchen und seine Fähigkeiten nutzen.

Meine Großmutter hat früher zu mir gesagt: "Junge, lern nicht soviel, sonst platzt dir der Kopf!" Sie ist tatsächlich davon ausgegangen, je mehr wir lernen umso voller wird das Gedächtnis, bis wir nichts mehr aufnehmen können. Heute wissen wir, je mehr Informationen wir aufnehmen, umso geistig flexibler werden wir. Um auch im Alter geistig fit bleiben, lautet die Devise, sich jeden Tag neuen geistigen Herausforderungen zu stellen. Frei nach dem Motto: Wer rastet, der rostet!

Die Geistige Aktivierung

Bevor sie jedoch mit diesem Beitrag fortfahren und wir mit dem eigentlichen Gedächtnistraining beginnen, möchte ich Sie geistig aktivieren.

Unser Gehirn ist nicht immer voll aktiv sondern arbeitet wann immer möglich im Energiesparmodus. Erst wenn es gefordert wird, aktiviert es seine tatsächliche Leistungsfähigkeit. Die folgende Übung wird maximal 3 – 5 Minuten in Anspruch nehmen und dient dazu Ihren grauen Zellen auf Trab zu bringen. Sie signalisieren Ihrem Gehirn, dass es für die nächsten anderthalb bis zwei Stunden konzentriert und auf Hochtouren laufen soll.

Machen Sie bitte folgende Übung mit:

Schätzen Sie zuerst innerhalb von 10 Sekunden, wie viele Dreiecke Sie sehen. Danach haben Sie drei Minuten Zeit, um zu zählen, wie viele Dreiecke es tatsächlich sind. Schauen Sie genau hin. Die Lösung können Sie unter folgender Adresse abrufen:
http://www.hofmannmarkus.com/index85.html

Dies ist nur eine von mehreren Gehirn-Jogging-Aufgaben, die es Ihnen ermöglichen für die nächsten Stunden auf einem hohen Konzentrationsniveau zu verweilen. Weitere Übungen finden Sie unter www.hofmannmarkus.com. Machen Sie solche Übungen immer dann, wenn Sie vor einer wichtigen Aufgabe oder einem Lernprozess stehen. Sie werden den Unterschied bemerken.

Bleiben Sie gelassen

Es kann sein, dass Ihnen auch trotz spezieller Gedächtnistechniken Fehler beim Lernen unterlaufen. Bitte ärgern Sie sich nicht. Dies ist ganz normal. Freuen Sie sich über das, was Sie wussten und nehmen Sie eventuelle Fehler ruhig und gelassen zur Kenntnis. Das ist für den weiteren Lernprozess von großer Bedeutung.

Denn was passiert, wenn wir uns ärgern? Unser Organismus schüttet das Stresshormon Adrenalin aus. Es setzt sich zwischen die Verbindungsstellen der einzelnen Gehirnzellen, den Synapsen, fest. Die Folge ist, dass Ihr Gedankenstrom nicht mehr fließen kann. In diesem Zustand können Sie zwar körperliche Höchstleistungen vollbringen, haben aber gleichzeitig eine Denkblockade. Dies ist für das Lernen und Behalten von Informationen enorm kontraproduktiv. Gehen Sie also mit der Einstellung an die Übungen heran, dass beim ersten Wiederholen Fehler erlaubt sind. Bei der zweiten Wiederholung wollen Sie dann ein wenig besser sein. Und bei der dritten Wiederholung wollen Sie einen Großteil der Informationen abspeichern können. Aber was machen Sie, wenn Sie nach dem dritten Mal noch immer nicht alle Informationen verinnerlicht haben? Genau! Ruhig und gelassen bleiben! Dann wiederholen Sie eben ein viertes Mal. Setzen Sie sich nicht unter Druck. Je entspannter Sie an das Thema herangehen, umso leichter wird es Ihnen fallen.

Markus Hofmanns Buch "Hirn in Hochform - So funktioniert Ihr Gehirn" finden Sie hier: http://www.erfolgx.de/Buch/details/1224-Hirn-in-Hochform---So-funktioniert-Ihr-Gehirn---So-verbessern-Sie-spielend-leicht-Ihr-Gedaechtni/36768

Live-Webinar am 14.12.2012 um 11:00 Uhr:
"Markus Hofmann - In jedem Kopf steckt ein Superhirn"
Merken Sie sich alles, was Sie wollen! Bekommen Sie ein 100 Prozent besseres Gedächtnis in nur 15 Minuten.

Jetzt anmelden: http://www.erfolgx.de/Webinar/details/In-jedem-Kopf-steckt-ein-Superhirn