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Silver Media - Neuromarketing für Newsletter

Nutzen Sie die Erkenntnisse der Wissenschaft über das menschliche Gehirn und optimieren Sie Ihren Newsletter nach der Regeln des Neuromarketing.
Sie haben ein neues Produkt oder ein einmaliges Angebot, auf das Sie Ihre Kunden aufmerksam machen möchten? Dann berücksichtigen Sie bei der Gestaltung Ihres Newsletter die Regeln des Neuromarketing. Denn der richtige Einsatz von Neuromarketinginstrumenten kann dabei helfen, Ihre Kunden nachhaltig für Ihre Produkte zu interessieren und letztendlich auch die Kaufentscheidung fördern.

Neuromarketing macht sich die Erkenntnisse der Wissenschaft über das Nervensystem, vor allem über die Verknüpfung zwischen Sehnerv und Gehirn, zu Nutze. Danach werden im so genannten alten Gehirn alle wichtigen Entscheidungen getroffen. Also auch die Entscheidung: Kaufen oder nicht kaufen!

Was also müssen Sie wissen, um diese shakespearsche Frage für sich zu entscheiden? Über Eyetracking lässt sich feststellen, auf welche Punkte einer Szene, eines Bildes oder eben auch eines Newsletter Nutzer zuerst achten. Aber es entscheidet nicht allein der erste Blick ist, auch die Reihenfolge in der der Kunde Ihren Newsletter abscannt, ist relevant. Für Marketer ist also wichtig zu wissen, welche verbalen oder grafischen Reize das Gehirn aktivieren und die Konsumenten positiv reagieren lassen. Denn erst dann können Sie Ihren Newsletter entsprechend optimieren, und die Zahl Ihrer Kunden und Umsätze erhöhen.


Die Regeln des Neuromarketing
Das menschliche Gehirn und wie es funktioniert, ist nach wie vor ein tiefes Geheimnis. Doch aus den Erkenntnissen der Wissenschaft lassen sich auch für das Marketing ein paar wichtige Hinweise ableiten. Eine große – aber nicht die allesentscheidende – Rolle spielt das Belohnungssystem, das durch verschiedene Reize angesprochen werden kann. Die Entscheidung für oder gegen einen Kauf ist jedoch letztendlich von Vernunft und Verstand abhängig. Aber auch neurooptimierte Newsletter geben noch lange keine Verkaufsgarantie! Studien zufolge ist das Belohnungssystem aber besonders empfänglich für Informationen und Nachrichten, die sie den folgenden Kriterien entsprechen.


Betonen Sie den Mehrwert
Das Gehirn lässt sich unterbewusst stark von Emotionen beeinflussen. Durch neurobiologische Studien wissen wir, dass Gefühle elektrochemische Reaktionen auslösen, welche direkt auf das Erinnerungsvermögen einwirken. Eine emotionale Botschaft kann sich der Empfänger also besser und länger merken, als eine rein rationale.

Stellen Sie den Nutzen, den der Kunde von Ihrem Produkt hat, klar in den Vordergrund. Die direkte Ansprache ist hier unabdingbar: Vermeiden Sie neutrale Ausdrücke wie „gründlichster Rasierer“. Verwenden Sie stattdessen emotionale Ausdrücke wie „für eine streichelzarte Haut“. So ziehen Sie die Aufmerksamkeit auf das Produkt und der Nutzer erkennt schnell, ob ihm Ihr Angebot einen Mehrwert bringt und seinen persönlichen Bedürfnissen entspricht.


Arbeiten Sie mit Vergleichen und Gegensätzen
Stellen Sie einen Bezug zu Ihrem Kunden her! Allgemeine Floskeln beeindrucken die Nutzer selten. Im Gegenteil, die Verwendung von allgemeinen und neutralen Aussagen verzögert die Kaufentscheidung. Arbeiten Sie mit Vergleichen und Gegensätzen, diese fördern die Entscheidungsfindung. Eine klarere Aussage, die den Kunden und sein Leben miteinbezieht, kann zu einer schnelleren und intuitiven Entscheidung führen. „Wir sind günstiger als Ihre jetzige Versicherung“ stellt einen Vergleich an, ohne dem Kunden das Gefühl zu geben, er hätte im Vorfeld eine schlechte Entscheidung getroffen.


Schreiben Sie kurz und prägnant
Das menschliche Gehirn tendiert dazu längere Nachrichten zu verkürzen. Bei diesem Prozess werden häufig nur der Anfang und das Ende einer Nachricht aktiv wahrgenommen. Der mittlere Teil wird ausgeblendet. Aussagen sind daher dann besonders einprägsam und effektiv, wenn sie am Anfang stehen und am Ende nochmals wiederholt und zusammengefasst werden. Generell gilt: Nehmen Sie Abstand von zu langen Texten.

Schreiben Sie einfach! Eine verschachtelte und komplizierte Ausdrucksweise verlangsamt den Entscheidungsfindungsprozess des Gehirns beträchtlich. Verwenden Sie daher eine bildhafte und einfache Sprache. Diese wird wesentlich schneller erfasst und verarbeitet. Arbeiten Sie mit einfachen Adjektiven. Der Begriff „glänzend“ wird vom Gehirn schneller umgesetzt, als die Bezeichnung „authentische Farbreflexe“.


Wie Ihnen Sehnerven und Spiegelneuronen helfen können
Da das Gehirn direkt mit dem Sehnerv verbunden ist, kann es visuelle Reize schneller verarbeiten als auditive. Der Satz „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ trifft hier absolut zu. Wenn Sie den Kundennutzen eines Produktes bildlich ausdrücken können, dann sollten Sie das in jedem Fall tun. Durch die bildliche Darstellung einer Person, die Ihr Produkt benutzt, wird beim Empfänger der Wille zur Nachahmung ausgelöst. Ebenso wird der Wunsch geweckt, das Produkt selbst zu besitzen. Am besten verwenden Sie dazu emotional ansprechende Bilder und Grafiken zufriedener Menschen. Denn Menschen reagieren nachweislich positiv auf andere Menschen. Die Einbindung einer lachenden, freundlich blickenden Person – als so genannter Marketing Magnet – in Ihren Newsletter kann Aufmerksamkeit erregen, den Mehrwert besser hervorheben oder auf einen Call2Action-Button lenken.


DO´s & DON‘Ts

DO´s
- Einfache und konkrete Wortwahl
- Kurze, simple Sätze
- Zielgruppen-adäquate Sprache
- Emotionen transportieren
- Kundennutzen
- Arbeiten Sie mit ansprechenden Bildern

DON’Ts
- Komplizierte Ausdrucksweise
- Verwendung des Konjunktiv
- Fach-Chinesisch
- Zu viele Hard Facts (Statistiken, Zahlen, etc.)



Kontakt:
Silver Media Direct Marketing GmbH
Kurgartenstr. 37
90762 Fürth

Weitere Infos:
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E-Mail: presse@silvermedia.de