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Content Marketing: Echte Chance oder künstlicher Trend?

Klassische Werbung allein hat ausgedient. Der Content-Ansatz kann neue Marketing-Chancen bieten.
bytecontent GmbH | 20.08.2013

Content Marketing hat sich innerhalb von zwei Jahren zum Schlagwort Nummer eins in der Kommunikationsbranche entwickelt. Im Unterschied zu klassischer Werbung und PR will Content Marketing die Dialoggruppe mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten ansprechen. Aber wird sich diese neue Kommunikations-Technik langfristig gegen altbewährte Werbestrategien und -spots durchsetzen können?

Fakt ist: Klassische Werbung allein hat ausgedient

Klassische Werbung reicht nicht mehr aus, um Kunden zu gewinnen und sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Bereits 2011 hatten laut der Studie „Reader's Digest European Trusted Brands“ 81 Prozent der Europäer kein Vertrauen in Werbung. In Deutschland waren es sogar 88 Prozent, die klassischer Werbung argwöhnisch gegenüberstanden. Weil viele Verbraucher von ständiger Reklame genervt sind, suchen die Unternehmen nach alternativen Möglichkeiten, um ihre Produkte ins rechte Licht zu rücken.

Der Content-Ansatz kann neue Marketing-Chancen bieten

Vertiefte Information statt oberflächlicher Werbung, spannende Geschichten statt einsilbiger Phrasen, Dialog statt Monolog. Leser und User suchen immer aktiver nach Informationen, statt passiv Werbebotschaften zu empfangen. Content Marketing setzt genau hier an: Es gewinnt und bindet Kunden nachweislich nachhaltig. Auch eine umfangreiche Untersuchung des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger und der Unternehmensberatung McKinsey & Company bestätigt die multimediale Zukunft von Content Marketing: Unternehmen mit einer entsprechenden Strategie hätten demnach große Chancen, erfolgreich zu sein. Wichtigstes Ziel einer solchen Strategie sollte dabei sein, die Adressaten vom eigenen Unternehmen zu überzeugen und sie so als Kunden zu gewinnen oder zu halten.

Content Marketing: einen Red-Bull-Moment erzeugen


Eines der spektakulärsten Beispiele für gelungenes Content Marketing ist sicherlich Red Bull, der Hersteller des gleichnamigen Energydrinks. Das österreichische Unternehmen ist längst mehr als nur ein Getränkeproduzent: Mit dem hauseigenen Fernsehsender „Servus TV“ und dem Magazin „The Red Bulletin“ (monatliche Auflage: 2,7 Millionen) hat sich der Konzern sein eigenes Medienhaus eingerichtet. Die dort produzierten Inhalte sind dabei kaum von Magazinen traditioneller Verlage zu unterscheiden. Der Marketing-Coup gelang Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz jedoch im Oktober 2012, als der von ihm unterstützte Österreicher Felix Baumgartner mit einem Ballon rund 40 Kilometer in die Höhe stieg und anschließend mit einem Fallschirm zurück auf die Erde sprang: Medienhäuser in aller Welt berichteten ausgiebig über das Spektakel, allein beim deutschen Sen-der n-tv verfolgten damals mehr als sieben Millionen Menschen das Event.

Steigende Investitionen in Content


In Content Marketing zu investieren, scheint sich zu lohnen. Für viele Unternehmen ist das Veröffentlichen hochwertiger Inhalte mittlerweile zu einem Muss für Kundenansprache, Kundengewinnung und vor allem Kundenbindung geworden. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Facit Research in Zusammenarbeit mit der Marketing-Fachzeitschrift Horizont zeigt: Content Marketing hat für die Werbetreibenden inzwischen einen zentralen Stellenwert und die Budgets wachsen konstant.

Hochwertiger Content wird gefunden

Auch für die Sichtbarkeit in den Google-Suchergebnissen ist Content Marketing besonders wichtig geworden: Einzigartiger Inhalt (Unique Content) wird von Suchmaschinen beim Ranking der Webseite honoriert. Ein entscheidender Faktor, denn Seiten, die abgeschlagen oder gar nicht in den Suchmaschinen geführt werden, sind für den Suchenden – und damit für den potenziellen Kunden – faktisch unsichtbar. Eine herausragender Inhalt oder Text lädt den Seitenbesucher zum Verweilen und Weiterlesen ein – so wird die Seite langfristig auch bei Google weiter oben gelistet.

Fazit: Die Mischung macht’s


„Den Content-Trend als bloßes Strohfeuer abzutun, wäre fatal – viele Marketingexperten werden umdenken müssen“, sagt Jens Helmerich, Geschäftsführer des Nürnberger Content-Dienstleisters bytecontent, und fügt hinzu: „Alle reden über integrierte Kommunikation und Multichannel-Marketing, also die Vernetzung der einzelnen Kommunikationsmaßnahmen und -plattformen eines Unternehmens – doch wie viele setzen das konsequent um? Dabei kann ein durchdachtes Content Marketing Konzept jetzt der entscheidende Vorteil gegenüber Wettbewerbern sein.“

Mehr Informationen zum Thema Content Marketing finden Sie auf www.bytecontent.de.