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Webanalyse - muss das sein?

AT Internet nimmt fünf faule Ausreden, keine Webanalyse zu verwenden, unter die Lupe.
AT Internet GmbH | 18.12.2013

Wie gut muss ein Produkt sein, damit es sich auch über eine lausige Webseite verkauft? Benoit Arson, Senior Web Analytics Consultant bei AT Internet, hat fünf Argumente zusammengefasst, die häufig gegen Webanalyse angeführt werden, und sie kritisch unter die Lupe genommen. Vielleicht ist das auch für Ihre Leser interessant?


1. „Zu wissen, wie gut mein Produkt läuft, ist wichtiger als die Performance meiner Website.“
Zugegeben, sich auf Ihr Produkt zu konzentrieren um seine Qualität fortlaufend zu verbessern, ist sehr wichtig. Wenn Sie ein überragendes Produkt haben, kommen Besucher auf Ihre Site, um es zu kaufen. Aber ist das ein Grund dafür, die Performance Ihrer Website außer Acht zu lassen? Ist es denn gut für Ihr Marken-Image, wenn Besucher Probleme auf Ihrer Site haben?
Sie müssen sich über den so genannten Halo-Effekt im Klaren sein. Wenn potentielle Kunden Ihre Produkte nicht ansehen und testen können, nutzen sie eben die Informationen, die sie von anderer Stelle bekommen können, um sich ein Bild davon zu machen. Was Kunden auf Ihrer Site sehen und erleben, überträgt sich auch auf die Bewertung Ihrer Produkte. Wenn Ihre Seite langsam ist, Ihre Nutzer einen schlechten Kundenservice auf ihrer Site erleben oder sich nicht darauf zurechtfinden, werden sie auch keine gute Meinung von Ihrem Produkt haben.

2. „Webanalyse hilft mir nicht dabei, die wirklich wichtigen Dinge zu ändern.“
Die Traffic-Daten stellen nur einen kleinen Teil der Informationen dar, die für Ihr Unternehmen wichtig sind. Trotzdem sollten Sie Webanalyse nicht nur als Indikator für Nutzerfreundlichkeit und reibungsloses Browsing sehen. So bieten zum Beispiel Daten aus dem Online-Support Ihres Unternehmens eine unverzichtbare Quelle von Informationen über Aktivitäten, Performance und Kunden. Darüber hinaus hängen die Ergebnisse eines Unternehmens immer mehr davon ab, wie gut der Verkauf im Laden von den Onlineaktivitäten unterstützt wird. Onlinedaten müssen also immer in die strategische Planung mit einfließen.

3. „Die Webanalyse erklärt mir das “Warum” nicht.“
Es stimmt, dass man die Gründe für Probleme, die eine Website hat, nicht direkt aus den Traffic-Daten herauslesen kann. Die Daten können deutlich zeigen, welche Seite zum Beispiel eine katastrophale Bounce-Rate hat, erklären aber nicht, warum die Bounce-Rate so hoch ist. Die Seite muss anhand einer Reihe von Best Practices, die zuvor festgelegt wurden, anhand einer Online-Umfrage oder sogar eines Tests bewertet werden.
Aber danach müssen wir immer noch herausfinden, auf welche Probleme die Besucher Ihrer Site stoßen, bevor wir darüber nachdenken können, was die Gründe dafür sind. Die Webanalyse ist dafür äußerst hilfreich. In Verbindung mit einer Onlineumfrage oder einem Test können Sie damit die Gründe hinter dem Verhalten der Internetnutzer analysieren.

4. „Ich weiß sowieso schon, was die Internetnutzer wollen.“
Durch Ihre Erfahrung in Ihrer Branche verfügen Sie ohne Zweifel herausragende Kenntnisse über Ihren Markt und Ihre Zielkunden, aber warum auf zusätzliche Informationen über Ihre Kunden und potentiellen Kunden verzichten? Die Daten über das Nutzerverhalten bieten Ihnen Informationen darüber, wie sich die Besucher auf Ihrer Site verhalten, was sie brauchen und wovor sie sich fürchten.
Man kann nie genug über seine Kunden wissen. Kundeninformationen sind nie komplett und müssen beständig aktuell gehalten werden. Mit der Webanalyse können Sie Ihre Intuition was Ihre Kunden anbelangt bestätigen oder widerlegen.

5. „Dafür habe ich keine Zeit“
Sie sind bestimmt mit 1000 verschiedenen Dingen beschäftigt und die Überwachung Ihrer Site ist eine zusätzliche Belastung. Aber wenn Sie Feedback zu Ihren Marketingmaßnahmen bekommen, können Sie ineffiziente oder ineffektive Aktionen abbrechen, oder sich auf die Kampagnen beschränken, die ein Mindestmaß an Performance erreichen. Damit sparen Sie Zeit. Die Webanalyse erlaubt es Ihnen auch, die Produktivität zu steigern, während Sie sich auf die Aktionen konzentrieren, die am meisten Wirkung zeigen.


*Über den Autor*
Benoit Arson - Senior Web Analytics Consultant bei AT Internet
Benoit Arson ist seit über 5 Jahren im Bereich Web Analytics in Frankreich tätig. Er hat einen Master-Abschluss in Wirtschaft der Universität Bordeaux und hat bereits in zahlreichen Internet-Agenturen gearbeitet. Beonit Arson stieß im Frühjahr 2005 als technischer Consultant zu AT Internet und bringt seitdem seine technischen und Web Analytics-Kenntnisse als Berater ein. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf speziellen Conversion-Audits und der Vermittlung von Know-how an Kunden.



Weitere Informationen: http://www.atinternet.com