print logo
- Anzeige -

Fünf Tipps zur Texter-Suche

Gute Texter sind ebenso schwer zu finden wie gute Ärzte und Handwerker! Lesen Sie, wie Sie den richtigen Textprofi für Ihren Job ins Spiel bringen.
Werner Markowitz | 22.06.2014



Das Geheimnis des Erfolgs liegt im Zusammenspiel. Sie und Ihr Texter müssen miteinander harmonieren. Dann läuft's wie im Fußball: Flanke, Kopfball, Tor!

Aber wie finden Sie den idealen Profi? Wie treffen Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Kandidaten?

Erster Tipp: Checken Sie die Leistungen!

Kein Texter kann alles gleich gut. Stellen Sie sich bei der Beurteilung Ihrer Kandidaten folgende Fragen:

o Passt das Profil des Texters zu meiner Aufgabenstellung?
o Zeigt er ein Gespür für meine Zielgruppe?
o Bringt er Sachverstand für meine Produkte bzw. Dienstleistungen mit?
o Gefällt mir der Stil, in dem er schreibt?

Lautet die Antwort viermal "Ja" kommt der Kandidat in die engere Wahl.

Zweiter Tipp: Telefonieren Sie miteinander!

Ersparen Sie sich das Schreiben und Lesen langer E-Mails. Das Wichtigste lässt sich am besten im persönlichen Gespräch klären. In zehn Minuten wissen Sie, ob der Texter Ihre Aufgabenstellung versteht und gerne für Sie arbeiten möchte. Sie hören heraus, ob er Ihnen sympathisch ist und ob die Chemie für eine Zusammenarbeit stimmt.

Dritter Tipp: Bereiten Sie sich gut vor!

Was muss der Texter über Ihre Aufgabenstellung wissen? Stellen Sie die notwendigen Informationen zusammen. Oftmals sind Links auf Internetseiten hilfreich: die eigene Website, lehrreiche Beiträge in Fachforen oder Gelungenes vom Wettbewerb. Dankbar ist Ihr Texter für alle Vorarbeiten, die Sie bereits geleistet haben. Das erspart ihm eigene Recherchearbeit. Und es ist ein gutes Argument, wenn Sie über das Honorar sprechen.

Vierter Tipp: Reden Sie Klartext beim Honorar!

Überlegen Sie sich, in welcher Größenordnung Sie das Budget für den Texter ansetzen wollen und wo dabei die Schmerzgrenze liegt. Denken Sie kaufmännisch, aber seien sie realistisch! Sie wissen ja: „Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient!“
Meist können Sie beim Honorar zwischen verschiedenen Modellen wählen. Was ist Ihnen lieber: Allgemeiner Festpreis oder Abrechnung nach Zeitaufwand? Stellen Sie auch die Gretchenfrage: „ Was passiert, wenn mir der gelieferte Text nicht auf Anhieb gefällt?“ Meine Empfehlung: Vereinbaren Sie eine kostenlose Korrekturphase.

Fünfter Tipp: Präsentieren Sie sich als seriöser Kunde!

Kennen Sie einen Installateur, der Ihnen den Rohrbruch mal eben probeweise und kostenlos repariert? Sehen Sie! Kommen Sie also bloß nicht auf die Idee, von einem Texter kostenlose Probetexte zu verlangen.
Schlechter Stil ist es auch, planlos ein Dutzend Texter per E-Mail anzufragen. Vollends lächerlich machen Sie sich, wenn die anderen angeschriebenen Kollegen im „cc“ Ihrer E-Mail erscheinen.
Wenden Sie lieber Tipp 1 und 2 an, um die besten Kandidaten auszusieben. Zwei oder drei schriftliche Angebote sollten reichen. Wer nicht zum Zuge kommt, hat eine freundliche Absage verdient.

Jeder Texter wählt seine Auftraggeber gewissenhaft aus. Je seriöser Sie auftreten, desto größer wird sein Interesse an Ihrem Auftrag sein. Und desto erfolgreicher werden Sie mit ihm zusammenarbeiten.