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Content ist King: Schreibe ich SEO-Texte nur für Google?

Was ist dran an der Aussage, dass Content nur gut ist, wenn er die richtigen Keywords enthält? Oder was macht guten Content eigentlich aus?
Reinhard Janning | 16.10.2015

Content ist King, schrieb ich so prophezeiend am Anfang dieser Beitragsreihe und dann findet sich der Beitrag zum Content im letzten Teil. Doch da ich weiß, dass Article Spinning, Keywords und Links das SEO-Herz höher schlagen lassen und der Content oftmals nur des Kaisers neue Kleider darstellt, wollte ich diese Themen erst besprechen, bevor ich zum eigentlichen Knackpunkt komme: Der Content muss erst einmal zum König werden.

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Der Trend, der keiner war: Content ist King

Seit Jahren beherrscht der Spruch die SEO-Netzwerke, doch man sieht erst langsam die Früchte, die daraus erwachsen. Denn immer noch gibt es viele SEO- und Marketing-Abteilungen, die davon ausgehen, dass jeder Text ein guter Text ist, solange er die richtigen Keywords und Links hat. Zusätzlich geistert der Irrglaube herum, dass es eigentlich sehr einfach ist, einen Text zu schreiben (die Anzahl der Rechtschreib- und Grammatik-Fehler in diversen privat geführten SEO-Blogs lässt jedoch andere Schlüsse zu).

Doch so ein Text ist keine Spielübung, besonders dann, wenn man ihn eben nicht nur für Google schreibt, sondern auch für den Leser. Und der ist am Ende derjenige, für den dieser Text geschrieben werden sollte, denn – und hier komme ich zu einem Knackpunkt, der leider nur all zu oft von SEO-Evangelisten übersehen wird – das hohe Google-Ranking ist nur dazu da, mehr interessierte Leser und Kunden auf die Seite zu bringen. Wenn diese aber unzufrieden mit den dort präsentierten Inhalten sind und wieder abspringen, nützt Ihnen auch Platz 1 auf der Startseite nichts.

Schaffen Sie Mehrwerte für Ihre Zielgruppe

Das sagt und schreibt sich leicht, doch was meine ich damit? Nun, um Mehrwerte für den Leser zu schaffen, müssen Sie in der Lage sein, sich in ihn oder sie hineinzuversetzen.

Sie müssen wissen, für wen Sie schreiben, also Ihre Zielgruppe definieren. Sobald Sie das getan haben, müssen Sie sich fragen, was diese Zielgruppe will. Nein, sie will nicht Ihr Produkt, sondern sie will eine Lösung für Ihre Probleme.
Der Kunde bzw. Leser ist aus einem Eigenantrieb auf Ihrer Seite und wenn er via SEO auf Ihren Beitrag gekommen ist, dann nur, weil es einen Grund gab, sich über das Thema zu informieren. SEO ist also immer nur der erste Schritt zur Conversion, denn SEO sorgt dafür, dass die potenziellen Kunden auf Sie aufmerksam werden – wenn diese Aufmerksamkeit jedoch mit halbherzig gespinnten Texten, Hidden Texts oder Keyword-Bergen begrüßt wird, haben Sie einen kostbaren Lead verloren.

SEO ist nur die Schwelle zur Lead Generierung im Content Marketing, hinter der Schwelle darf jedoch kein Abgrund warten.

Um wirkliches gutes Content Marketing zu betreiben, bedarf es zudem einer ausgeklügelten Definition Ihrer Buyer Personas. Wie das funktioniert, erfahren Sie in unserem White Paper.