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Modulares oder individuelles Teambuildung/Incentive?

Viele Unternehmen fragen sich jedes Jahr aufs Neue: Was machen wir eigentlich in diesem Jahr wieder für unser Team oder unsere Abteilung?
Holger Bartl | 12.10.2015

Die Entscheidung können wir Ihnen nicht abnehmen. Aber eines ist sicher. So oder so wird es zunehmend schwerer, gute und vor allem neue Ideen für Teamveranstaltungen oder Incentives zu finden. Das bedeutet im Klartext, Sie benötigen immer mehr Zeit für die Suche. Arbeitszeit! Haben Sie sich einmal die Mühe gemacht und Ihre tatsächliche Zeit aufgelistet und nachgehalten? Nein? Dann machen Sie es doch einfach einmal nur zum Spaß. Dazu zählen alle Tätigkeiten, die im engen wie auch im weiteren Sinne mit diesem Thema zu tun haben, wie z.B. Internetrecherchen, Telefonate, Besichtigungen, interne Meetings, Reportings, Personalplanungen, Hotelanfragen, Messebesuche, Angebote einholen, Transferbuchungen, Konzepte, Restaurantsuche und -auswahl und vieles mehr.

Für ein Jahresauftakt-Incentive mit vielen teambuildenden Anteilen (50 Personen) haben wir einmal penibel genau nachgehalten, wieviel Zeit wir tatsächlich für unseren Kunden im Einsatz waren. Wir waren selber überrascht. Alles in allem waren es inklusive einer Fotodokumentation und Nachbereitung 80 Stunden. Für ein einzelnes Tagesevent eine stolze Arbeitsleistung. Natürlich haben wir nicht 10 Honorar-Tage in Rechnung gestellt, aber es zeigte uns wieder einmal sehr eindeutig, mit welchem Arbeitsaufwand hochwertige Incentives verbunden sind. Von daher machen hier Festpreise Sinn.

Sie haben noch genügend Ideen, und Sie wissen sehr genau, was Sie suchen, dann sind ausreichend Agenturen im Netz zu finden, die fertige Module zu vernünftigen Preisen anbieten. Diese sollten Sie dann auch wirklich nutzen. Denn sie haben viel Erfahrung, verfügen über ein gutes Netzwerk und sind meist bundesweit tätig. Das vielfach bemühte Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier einfach. Mein Tipp: Es müssen nicht immer die Großen sein, manchmal ist die Regionalität wichtiger. Und Herzblut ist oft der entscheidende Faktor.

Wenn Ihnen die Ideen langsam ausgehen oder Sie einfach keine Zeit finden, sich um das nächste Incentive zu kümmern, dann fragen Sie doch Incentive- oder Eventagenturen an. Entweder weil Sie sich einige Anregungen holen wollen, dann sollten Sie dies der Agentur auch vorher mitteilen und nach den Kosten fragen, oder sie beauftragen eine Agentur und geben ein klares Briefing mit einem festen Budget pro Person vor.

Bitte arbeiten Sie ein detailliertes Briefing aus, denn dies ist die Grundlage für die Angebote der angefragten Agenturen. Gerne schicke ich Ihnen dazu auf Anfrage einen Fragenkatalog zu, an dem Sie sich „abarbeiten“ können. Denn das größte Übel für alle Kollegen sind immer Unternehmen, die nicht wissen was sie wollen und es leider auch „genauso anfragen“.

Sind die Beauftragungen von Agenturen teurer als die Nutzung der modularen Angebote? Aber natürlich. Nur nicht so viel teurer wie von Ihnen vielleicht erwartet. Sicherlich kommt es auf die Idee, Ihren Anspruch, den Zeitraum, die Personenzahl, den Ort und den Etat usw. an, aber grundsätzlich werden sich diese Kosten in Grenzen halten.

Sie wollen, dass eine Geschichte, ein stimmiges, ideenreiches und vor allen Dingen überraschendes Incentive kreiert wird, dann wird es natürlich teurer. Aber auch hier zeigt die Erfahrung, dass sich diese Kosten immer lohnen. Denn hochemotionale Incentives/Teambuildings bleiben im Gedächtnis und wirken sich äußerst positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Und zufriedene, motivierte Mitarbeiter sind nun einmal Gold wert.

Es grüßt der feine Herr Bartl