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5 digitale Marketing Trends 2018

Von Customer Centric Experience bis zum Ende des einseitigen CRM. Wir haben 5 wichtige digitale Marketing Trends 2018 zusammengestellt.
artegic AG | 07.09.2016
Wir haben 5 wichtige digitale Marketing Trends 2018 zusammengestellt. Die vollständigen Trends gibt es unter: https://www.artegic.de/marketing-trends

Trend 1: Customer Centric Experience – Der digitale Dialog übernimmt die Leitrolle in der Transformation


Die digitale Transformation wird angeführt von einer radikalen Kundenzentrierung im Marketing. Der Anspruch von Kunden an Best-in-Class Erlebnisse und persönliche Wertschätzung kann in einem zunehmend schärferen Wettbewerb kurzfristig nur im Marketing erreicht werden. Dabei wird das Marketing zur Speerspitze, um auch die für kundenzentrierte Nutzungserlebnisse nötigen Fähigkeiten im Hintergrund, wie Datenverfügbarkeit, Prozess-Automatisierung und analytische Intelligenz, voranzutreiben. Der hohe Time-to-Market Druck in der Transformation wird forciert von einem Markt, in dem durch Digitalisierung Markteintrittsbarrieren sinken, neue Geschäftsmodelle möglich werden und sich Wertschöpfungsketten ändern; von dem steigenden Rentabilitätsdruck in Unternehmen; von steigenden Ansprüchen der Kunden, die heutzutage mobil, always on, vernetzt, social, wechselbereit und zunehmend an Best-in-Class Nutzungserlebnisse gewohnt sind.

Trend 2: In Echtzeit auf Verhlaten reagieren – von Kampagnenmanagement zu Real Time Marketing Automation

Relevanz in der Marketing- und Servicekommunikation heißt künftig nicht mehr nur, Kommunikation auf Grundlage bestehender Datenbestände, z.B. der Kaufhistorie, für den einzelnen Kunden zu individualisieren. Relevanz in der Kommunikation wird zunehmend über Aktualität und Geschwindigkeit und die Berücksichtigung von Nutzungskontexten des Kunden gewonnen, wie z.B. den Standort, das Wetter oder das genutzte Endgerät. Dafür wird die Fähigkeit zu echtem Real Time Marketing erfolgskritisch. Unternehmen müssen in der Lage sein, in Echtzeit mit vorab noch nicht bekannten Daten umgehen zu können, sie zu analysieren und anhand der Analyseergebnisse ohne Zeitverzögerung die richtigen Kommunikationsmaßnahmen auszusteuern bzw. kommunizierte Inhalte dynamisch anzupassen.

Trend 3: Smartwatches, Wearables und Internet of Things – neue Endgeräte, neue Touchpoints, neue Verbindungen

Das Internet of Things, insbesondere im B2C-Bereich, eröffnet neue Potenziale für das digitale Dialogmarketing. Consumer Produkte, etwa Fitness Tracker oder Smart Homes, erzeugen in zunehmendem Umfang Daten, aus denen sich für eine wachsende Anzahl von Nutzern ein besseres Kundenverständnis gewinnen lässt. Unternehmen erfahren nicht mehr nur, was für Produkte ein Kunde kauft, sondern z.B. auch wie und in welchen Kontexten er diese Produkte nutzt. Die Fähigkeit, diese Informationen für die Optimierung nicht nur der Produkte sondern auch der Marketing- und Servicekommunikation einzusetzen, wird ein wesentlicher Bestandteil der Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus eröffnen sich durch vernetzte Endgeräte neue Kommunikationskanäle. Smartwatches und andere Wearables, Connected Cars, Smart Homes, vernetzte Haushaltsgeräte etc. bieten ein großes Potenzial, um nicht nur Daten zu erfassen, sondern auch mit dem Kunden zu kommunizieren. Auch wenn dies mit vielen vernetzten Endgeräten noch nicht möglich ist, gilt es bereits jetzt Anwendungsszenarien konzeptionell vorzudenken.

Trend 4: Geofencing, Beacons, Location-Based – Mobile Kontexte und Touchpoints geben den Takt an

Wirklich kundenzentrierte Kommunikation ist ohne Einbezug des Standorts des Kunden nicht mehr möglich. Geofencing für standortbezogene Dienste und Kommunikation, z.B. um Kunden in der Fußgängerzone zum nächsten PoS zu führen oder In-Store zu navigieren, werden zum Must-have. Nach Experimenten mit nicht-kundeneindeutigen Diensten wie Beacons bedeutet dies wachsende Investitionen in wirklich kundengenaue Trackingtechnologien und trackingfähige Apps. Außerdem gilt es, Inhalte zum Zeitpunkt der Nutzung dynamisch an den Standort des Kunden anzupassen, um Veränderungen, zeitliche Verzögerungen in der Wahrnehmung oder den Nutzungskontext richtig zu berücksichtigen. Um in Echtzeit auf den Standort (insbesondere Standortveränderungen) mit der richtigen Marketing- und Servicekommunikation reagieren zu können, wird die Geschwindigkeit in der Marketingfähigkeit erfolgskritisch. Klassisches Kampagnenmanagement mit Planungsvorlauf wird durch Real Time Marketing Automation ersetzt werden.

Trend 5: Das Ende des einseitigen CRM – die Vielschichtigkeit von Kundenbeziehungen berücksichtigen

Viele Unternehmen orientieren sich heute in ihrem CRM heutzutage an einer primär transaktionsorientierten Käufer-Verkäufer Beziehung zum Kunden. Die Vielseitigkeit der Kundenbedürfnisse nach Beziehungen mit Unternehmen bzw. Marken wird dabei nur unzureichend berücksichtigt. In Zukunft wird es darum gehen, komplexere und emotionale Beziehungstypen zu beherrschen und Kunden richtig zu zuordnen. Dafür sind relevante Beziehungstypen zu identifizieren und Indikatoren (etwa Formulierungen in Social Media Posts) zu modellieren, nach denen sich Kunden zu den Beziehungstypen zuordnen lassen. Die Berücksichtigung des Beziehungstyps des einzelnen Kunden hilft dabei, Marketing- und Servicekommunikation noch kundenzentrierter zu machen und die wahren Beweggründe zu adressieren. Die Kategorisierung von Kunden nach Beziehungstypen sollte in einen automatisierten kontinuierlichen Prozess überführt werden, der in Echtzeit auf Veränderungen bei den Indikatoren reagiert.

Ausführliche Marketing Trends 2018 zum kostenlosen Download

Dieser Beitrag bot eine Zusammenfassung der fünf wichtigsten digitalen Marketing Trends bis 2018. Eine ausführliche Beschreibung der fünf Trends gibt es in einem kostenlosen Download Dokument unter: https://www.artegic.de/marketing-trends