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Mobile Retailing: der Cross-Channel Effekt in alltäglichen Mikromomenten

Erfahren Sie, was für eine Rolle der Cross-Channel Effekt auch in alltäglichen Mikromomenten spielt.
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Ein Leben ohne Smartphone ist heute für die meisten unter uns nicht mehr vorstellbar. Im Gegenteil, es hinterlässt mittlerweile fast bei all unseren alltäglichen Aktivitäten seine Spuren.

Während ein Verbraucher seinen Einkaufswagen durch den Supermarkt schiebt, nutzt er sein Handy weiter, um bestimmte Aufgaben noch schnell zu erledigen. Auffällig ist, dass der heutige Kunde nicht mehr zwischen den verschiedenen Kanälen unterscheidet. Für ihn ist es wichtig, dass er einen besonders nahtlosen Markenauftritt des gewählten Unternehmens zu jedem Moment zur Verfügung hat. Wir als Marketingspezialisten müssen also umdenken und die Art und Weise optimieren, wie wir dem Kunden seine gewünschten Produkte anbieten und dabei auch den richtigen Moment abpassen, zu dem er diese konsumieren will.

Millenials tendieren beispielsweise dazu drei unterschiedliche Endgeräte gleichzeitig zu nutzen, von denen mindestens zwei einen Bildschirm besitzen und miteinander kommunizieren können. Durch die Möglichkeit auf unterschiedlichen Daten und Datenflüsse zugreifen zu können, bevorzugen die Nutzer Multitasking Aktivitäten im Vergleich zu einzelnen Aktivitäten. Wir alle wissen, dass Mobiltelefone die Möglichkeiten zum Ausführen multipler Aktivitäten vervielfältigt haben, indem sie dem Nutzer in jedem Moment Tools zur Kommunikation, zur Recherche oder zur Unterhaltung anbieten – und das auf einem Niveau, das es noch nie zuvor gegeben hat.
Die Welt der Retailer ist von diesen technologischen Entwicklungen ganz besonders betroffen, das hat auch wieder der Mobile World Congress 2017 in Barcelona vor zwei Wochen bestätigt.

Schauen wir uns einmal zwei ganz alltägliche Szenarien an, die nur zwei von vielen Möglichkeiten darstellen:

Szenario A: Eine Suche unterbrechen und auf einem anderen Endgerät wieder aufnehmen

Eine Verbraucherin beginnt beispielsweise mit der Suche nach neuen Outfits für den Sommer auf ihrem Smartphone auf ihrer Heimfahrt von der Arbeit im Bus. Als sie aussteigt, unterbricht sie ihre Suche, hat aber ihren Einkaufskorb bereits gut gefüllt. Einige Stunden später nimmt sie ihren Kauf wieder auf, nutzt dafür aber jetzt ihren Laptop und schließt die Transaktion ab.

Szenario B: Eine erfahrene Verbraucherin

Eine Verbraucherin erinnert sich im Büro daran, dass ihre Tagescreme leer ist. Sie checkt schnell die Öffnungszeiten der nahe gelegenen Parfümerie und auch ob diese das gewünschte Produkt führt. Nach Büroschluss läuft sie schnell rüber. Allerdings scheint die Tagescreme teurer zu sein als in ihrer Erinnerung. Mit ihrem Smartphone klärt sie, dass der Preis dem mittleren Marktpreis entspricht. Dann entdeckt sie im nächsten Gang eine Werbung für eine vergleichbare Creme eines anderen Herstellers zu einem deutlich niedrigeren Preis. Neugierig schaut sie wieder mit ihrem Smartphone auf Beautyseiten nach, wie andere Frauen, diese Creme bewerten. Schließlich kauft sie die neue, günstigere Tagescreme in der Parfümerie.

Diese Szenarien sind nur ein kleiner Ausschnitt aus den unzähligen Möglichkeiten, die sich mit der heutigen Nutzung mobiler Endgeräte ergeben. Laut der französischen Internetzeitschrift Journal du Net haben 2015 80% der Verbraucher weltweit eine Onlinerecherche vor dem Kauf eines Produktes offline durchgeführt. Die Nutzerinterfaces der Mobiltelefone haben sich verbessert, die grafischen Elemente der jeweiligen Endgeräte sind optimiert und die Zahlungstransaktionen erleichtern sich von Jahr zu Jahr. Mit der immer intuitiveren Nutzung von Smartphones tendieren immer mehr Verbraucher dazu neben den Recherchen von Produkten und Dienstleistungen auch deren Kauf direkt per Mobiltelefon abzuschließen. Und der Trend geht weiter…
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