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Nicht mal eben nebenbei: Kommunikation muss man lernen

Marketingkommunikation ist in allen Wirtschaftszweigen gefragt, wird aber gerade in kleinen und mittelgroßen Unternehmen nicht "first-line" behandelt.
Interview: Kommunikationsmanagement muss gelernt werden und ist kein Job mal eben nebenbei. © Studieninstitut für Kommunikation GmbH
 
Marketingkommunikation ist in allen Wirtschaftszweigen gefragt: Warum lohnt hier ein Invest in Weiterbildung? Dozent Stefan Slaby, erfahrener Kommunikations- und PR-Manager, der seit Jahren Unternehmen, Agenturen und auch Institutionen im Bereich Kommunikation/PR betreut, spricht über die Veränderungen im heutigen Kommunikationsmanagement.

Frage: Wie stellt sich bei kleinen und mittleren Unternehmen die Situation im Arbeitsbereich Kommunikationsmanagement personell dar?

Stefan Slaby: Was wir in Vorstellungsrunden lernen ist, dass hier oft Mitarbeiter aus benachbarten Marketingdisziplinen, Seiteneinsteiger oder die Inhaber selbst die Kommunikation gestalten und durchführen.

Frage: Hat das Folgen für die Arbeit?

Stefan Slaby: Ja. Für das Kommunikationsmanagement sind spezielle Fach- und Methodenkompetenzen notwendig. Denken wir nur an den Bereich Media oder Konzeption. Das ist on-the-Job nicht unbedingt erlernbar.

Frage: Und eine Weiterbildung wie z. B. zum Kommunikationsmanager (IHK) des Studieninstitutes kann das unterstützen?

Stefan Slaby: Das war die Intention. Die Vermittlung einer umfassenden Basis, um Seiteneinsteigern und Praktikern die nötigen Kompetenzen zu vermitteln.

Frage: Erhalten die Teilnehmer einen Nachweis?

Stefan Slaby: Nicht nur das. Sie absolvieren sogar eine IHK Prüfung aus einer Studienarbeit und einer Klausur.

Frage: Das hat welche Vorteile?

Stefan Slaby: Der Abschluss verleiht dem Mitarbeiter Legitimation im Fachgebiet und macht ihn für andere Aufgaben und den Arbeitsmarkt flexibel.