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Kampagnen Optimierung mit E-Mail A/B-Testing

Wissen Sie schon, was es mit E-Mail A/B-Testing auf sich hat? Falls nein, wird es jetzt höchste Zeit das rauszufinden!
Katharina Hilder | 05.04.2019
© Pixabay / hamonazaryan1
 

Unter A/B-Testing versteht man den Vergleich von zwei oder mehr Versionen eines Inhalts. Im E-Mail Marketing wird dieses Verfahren genutzt, um zu schauen, welche Version einer Kampagne bei den Lesern besser ankommt. Dies hat zum Ziel, die Mailing-Performance zu erhöhen und mehr Empfänger von der Botschaft zu überzeugen, was sich dann in veränderten Öffnungs- bzw. Klickraten Ihrer Mailings widerspiegelt.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wo sich ein A/B-Testing besonders lohnt:

Die Betreffzeile ist entscheidend für die Öffnungsrate Ihrer Mailings. Sie hat den gleichen Effekt wie der Titel eines Zeitungsartikels auf den Leser. Deshalb bietet sich hier besonders das A/B-Testing an. Spielen Sie bspw. mit verschiedenen Botschaften, Längen oder auch Emojis.

Versuchen Sie die Anrede möglichst persönlich zu wählen und Ihren Kontakt z. B. mit seinem Vornamen anzusprechen. Anreden wie „Sehr geehrter Herr Mustermann“ sind nicht mehr zeitgemäß und wirken in den meisten Fällen eher unpersönlich.

Die visuelle Gestaltung Ihrer E-Mail Kampagne bietet eine gute Möglichkeit ein Testverfahren durchzuführen. Bilder oder andere visuelle Darstellungen werden von den Lesern immer zuerst wahrgenommen. Daher sind sie essentiell für die Wirksamkeit der Mailings. Schauen Sie bspw. welche Bildgröße oder welcher Stil Ihren Lesern am besten gefällt.

Neben der visuellen Gestaltung eignet sich ebenfalls der E-Mail Inhalt für das Testing. Denn auch der Text muss überzeugen, um eine gute Conversion zu erzielen. Testen Sie z. B. unterschiedliche Textlängen oder Formulierungen aus.

Ein weiterer wichtiger Baustein Ihrer Mails sind die „Call-to-Action-Buttons“ kurz CTA, welche als Handlungsaufforderung für Ihre Kunden dienen. Auch hier können Sie beliebig ausprobieren, welche Farben, Größen oder auch Platzierungen am besten abschneiden. Gleiches gilt übrigens auch für andere Links z. B. die Social Media Buttons.

Zu guter Letzt besteht noch die Möglichkeit die Versandzeit Ihrer Mailings zu testen. Somit können Sie herausfinden zu welcher Tageszeit Ihre Kunden bevorzugt die E-Mails öffnen und dies ggf. anpassen.


6 Tipps, die Sie beim Testen noch beachten sollten:

1) Nicht alles auf einmal testen!

Wir empfehlen je Testing eine kleine Menge der E-Mail Elemente zu ändern. Je mehr Baustaune verändert werden, umso schlechter kann im Nachgang eine detaillierte Auswertung stattfinden.

2) Regelmäßiges A/B-Testing anstreben!

Die Präferenzen der Empfänger verändern sich im Laufe der Zeit uns müssen genauestens beobachtet werden.

3) Testergebnisse archivieren!

Frühere Erkenntnisse können oftmals auch wichtige Informationen für aktuelle A/B-Tests bieten.

4) Größere Testgruppen anstreben!

Damit die gewonnen Erkenntnisse repräsentativ sind, muss die Anzahl der Empfänger je Testgruppe möglichst groß sein.

5) Gleiche Versandzeitpunkte wählen!

Schon geringe Zeitverschiebungen zwischen dem Versand zweier Varianten, können die Ergebnisse verfälschen. Falls nicht ein Versandzeitpunkt-Test durchgeführt wird, empfehlen wir die beiden Varianten möglichst parallel zu verschicken.

6) Ganzheitlichen Ansatz beachten!

Es gibt viel mehr wesentliche Kennzahlen zu beachten als nur die Öffnungs-, Klick- und Konversionsrate. Auch die Soft- und Hardbounces, Abmelderaten und Beschwerdeanzahl sind wichtige Daten, die von den A/B-Tests profitieren können.

Nun können Sie selbst losgelegen und Ihren Testdurchlauf starten. Es lohnt sich, versprochen!