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How-to: Whitepaper clever verwerten und Leads angeln

Vier Tipps, wie Sie mehr aus Ihrem Whitepaper herausholen.
Akima Media GmbH | 09.05.2019
How-to: Whitepaper clever verwerten und Leads angeln © Pixabay / Irén Nemess
 
Vermutlich haben auch Sie schon einmal ein Whitepaper heruntergeladen, weil Sie auf der Suche nach Rat oder Inspiration waren. Schließlich sind Whitepaper – im Idealfall –informative Texte, die Kunden für eine bestimmte Situation Tipps und Lösungen an die Hand geben. Sie erzeugen Interesse, weil sie einen Mehrwert bieten. Umgekehrt sind sie für Unternehmen eine gute Möglichkeit, sich zu einem bestimmten Thema zu positionieren, mit Kompetenz zu glänzen und Leser mit ihrem Expertenwissen zu unterstützen. Das schafft Vertrauen, stärkt die Marke und führt idealerweise dazu, dass der Leser zum Kunden wird.

Für ein Whitepaper bieten sich daher Themen an, die die Pain Points der Zielgruppe adressieren. Im vergangenen Jahr war das zum Beispiel die DSGVO: Worauf sollte man bei der Umsetzung achten? Und wie macht man einen Webshop DSGVO-konform? Zu diesen Fragen hätte sich ein Whitepaper gut geeignet. Vielleicht haben Sie ja schon ein passendes Thema oder sogar einen fertigen Text, der irgendwo auf Ihrer Website versteckt ist. Aber: Einfach nur darauf zu warten, dass ihn jemand entdeckt, bringt nichts. Hier kommen vier Tipps, wie Sie mehr aus Ihrem Whitepaper herausholen:


1. Verschicken Sie eine Buddymail


Sie müssen schon ein bisschen trommeln, um auf Ihr Whitepaper aufmerksam zu machen – am besten so, dass Ihr Content in unabhängigen redaktionellen Medien erwähnt wird. Denn damit erhält er am meisten Glaubwürdigkeit. Am besten verschicken Sie dafür eine sogenannte Buddymail. Buddy-What? Sie nehmen Inhalte aus dem Whitepaper und erstellen daraus einen eigenständigen Artikel oder Kommentar – meist in Form eines Ratgebertextes wie „5 Tipps zu diesem und jenem“ oder „3 Mythen über Folgendes“ –, den Sie an ausgewählte Journalisten (Ihre „Best Buddies“) zur freien redaktionellen Verfügung schicken. So bekommen Sie erste Veröffentlichungen. Am Ende Ihrer Mail bieten Sie den Journalisten noch ein exklusives Interview oder einen ausführlicheren Fachartikel zum Thema an und erhöhen so die Chance auf weitere Veröffentlichungen. Zudem empfiehlt es sich auch, einen Call-to-Action für Leser zu integrieren: Wer Interesse an weiteren Informationen hat, kann dann das ausführliche Whitepaper zu diesem Thema auf Ihrer Website kostenlos anfordern.

2. Angeln Sie sich Leser über eine Kooperation mit Verlagshäusern


Nutzen Sie Ihr Whitepaper als sogenanntes Content Asset in einem Guaranteed Lead Approach. Dies ist eine Form der Lead-Generierung, die viele Verlage mittlerweile anbieten. Im Grunde ist dieser Ansatz so simpel wie erfolgversprechend: Sie beauftragen ein etabliertes Verlagshaus, eine vereinbarte Zahl von Leads für Sie zu generieren. Der Verlag stellt Ihr Whitepaper hinter ein Lead Gate und bewirbt es so lange per Newsletter oder Banner-Werbung, bis die Leads erreicht sind. Das kostet zwar etwas, aber dafür können Sie sich entspannt zurücklehnen. Am besten lassen Sie die Zielgruppe gegen einen kleinen Aufpreis etwas eingrenzen, also Filter wie Jobtitel oder Unternehmensgröße setzen.


3. Packen Sie Ihr Whitepaper auf eine eigene Landingpage


Natürlich sollten Sie Ihr Whitepaper auch auf Ihrer eigenen Website veröffentlichen – aber nicht irgendwo versteckt, sondern auf einer eigens eingerichteten Landingpage. Um damit Leads zu generieren, sollten Sie dort nur einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt geben und das Whitepaper auch auf Ihrer Website hinter ein Lead Gate stellen. Der Besucher muss dann erst seine Kontaktdaten eingeben, bevor er den kompletten Text erhält.

4. Bewerben Sie den Text auf Ihren Social-Media-Kanälen


Wo tummelt sich Ihre Zielgruppe am häufigsten: auf XING, LinkedIn, Facebook oder Twitter? Dort teasern Sie Ihr Whitepaper kurz mit Text und Bild an und verlinken auf die Landingpage. Natürlich bewerben Sie diese Beiträge auf der jeweiligen Plattform, um noch mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Das geht in der Regel schon mit sehr schmalem Budget. Außerdem verfassen Sie einen Blog-Post zu Ihrem Whitepaper und verlinken auch diesen auf die Landingpage.

„Hochwertigen Content zu erstellen, erfordert viel Arbeit, Zeit und Geld. Umso wichtiger ist es, gute Inhalte auch bestmöglich (zweit-) zu verwerten und vor allem zu vermarkten – alles andere wäre am falschen Ende gespart. Das funktioniert mit Whitepapern, aber auch mit vielen weiteren Formaten wie Studien, Videos und Case Studies“, erklärt Volker Schmidt, CEO der Full-Service-Kommunikationsberatung Akima Media. Noch mehr Tipps, wie Sie mit wenig Aufwand das Maximum aus Ihren Inhalten herausholen, erhalten Sie im kostenlosen Whitepaper „Content Maximierung“.