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CMS in der Cloud: 5 Tipps für ein reibungsloses Migrationsprojekt

Was ist zu beachten, bevor es losgeht und was, wenn Ihr Cloud-Projekt live ist?
e-Spirit AG | 10.03.2021
Mit Software-as-a-Service werten Sie Ihre Marketing-IT in der Cloud auf, können neue Geschäftsmodelle realisieren und damit noch leichter Neukunden gewinnen. © e-Spirit AG
 

Cloud@Business: keine Frage des “Ob”

Früher verlagerten Unternehmen ihre Daten in die Cloud – hauptsächlich, um Hardware-Kosten zu sparen. Heute möchten sich Unternehmen vor allem auf ihr Kerngeschäft konzentrieren – und dazu gehört nicht Server betreiben, Software hosten, Software-Updates deployen etc.

Durch ihr spezialisiertes Know-how können SaaS-Anbieter Software häufig günstiger und zuverlässiger bereitstellen, als Inhouse-Dienstleister. Hinzu kommt das geringere Investitionsrisiko für Unternehmen durch Miete statt klassischem Lizenzerwerb.

Der Software-as-a-Service-Trend wird dadurch untermauert, dass im Jahr 2019 bei bereits 92 % der deutschen Unternehmen Cloud-Software im Einsatz war. Rund jedes vierte Unternehmen prüft heute, ob für den relevanten Anwendungsfall (CRM, CMS, DXP etc.) eine Cloud-Lösung verfügbar ist, Cloud-First-Approach genannt. Weitere 39% evaluieren Cloud- und Non-Cloud-Lösungen gleichberechtigt.

Für viele deutsche Unternehmen ist daher die Frage nach dem „Ob“ längst entschieden: Man ist bereits einen Schritt weiter und beschäftigt sich damit, welche Cloud-Services und welche Cloud-Technologie für welchen Anwendungsfall genutzt werden sollen.

Cloud@Business: Motor effizienter Geschäftsmodelle

Alle großen Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an neuen Geschäftsmodellen und digitalen Upgrades – viele davon auf Basis flexibel einsetzbarer Cloud-Lösungen. Um dies zu realisieren, müssen etliche Systeme in Echtzeit in der Cloud zusammenarbeiten. Bei der Umsetzung solch einer Cloud-Konsolidierung, bei der viele verschiedene Software-Lösungen involviert sind, gibt es natürlich einige Faktoren, die vor, während und nach der Cloud-Migration zu berücksichtigen sind.

Was ist zu beachten, bevor es losgeht und was, wenn Ihr Cloud-Projekt live ist?

1. Achten Sie bei der SaaS-Auswahl auf Integrationsfähigkeit und Interoperabilität!

Diese beiden Faktoren sind die wohl wichtigsten Voraussetzungen für digitale Ökosysteme. Ökosysteme wiederum sind die Voraussetzung für eine enge Interaktion mit Kunden und eine nahtlose Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern. Fortschritt ist heute nicht mehr hauptsächlich Einzelleistung eines Unternehmens. Fortschritt funktioniert schon immer kooperativ, aber die Anzahl der erforderlichen Mikroleistungen und die der am Gesamtwerk Beteiligten steigt rasant. Die Cloud steht bei dieser verteilten Wertschöpfung zunehmend im Zentrum.

Was bedeutet das für Ihre IT? Kein Unternehmen kann es sich mehr leisten, in Silos zu arbeiten und auf nur einen Technologieanbieter zu fokussieren. Sie benötigen also Systeme bzw. eine Plattform, die über zuverlässige, native Integrationspunkte verfügt. Viele Anbieter scheitern an diesen Integrationspunkten. Fragen Sie Ihren Cloud-Software-Anbieter, wie die Kommunikation seiner Cloud-Lösung mit anderen Cloud-Anbietern, insbesondere den für Ihr Unternehmen relevanten, funktioniert. Lassen Sie sich Praxisbeispiele zeigen, die dies untermauern. Achten Sie insbesondere darauf, dass

  • IT-Ausfallsicherheit durch ein Continuity Management Cloud Only implementiert ist,
  • die Skalierungs- und Mandantenfähigkeit der Software gegeben und
  • die Software einfach zu monitoren ist.

Sind Sie beispielsweise Händler, dann könnte eine Cloud-Integration mit einer führenden E-Commerce-Plattform wie Salesforce für Sie von Interesse sein. Das FirstSpirit Starterpaket für die Salesforce Commerce Cloud ermöglicht Ihnen in kürzester Zeit einzigartige Shopping-Erlebnisse mit attraktivem Content in Ihrem neuen Online-Shop anbieten zu können. Das Starterpaket beinhaltet neben der zertifizierten Salesforce-Commerce-Cloud-Integration insbesondere Content Management und Omnichannel-Marketing-Funktionen sowie optional KI-gestützte Personalisierung. Fertige Content-Module wie Fotogalerien, Blogs, Shoppable Videos sind bereits vorkonfiguriert und können sofort für eine einzigartige User Experience verwendet werden. Nur mit einer solchen maximalen Integrationsfähigkeit profitieren Sie von der wahren Kraft eines Cloud-Ökosystems.

2. Treffen Sie einfacher Entscheidungen durch Service statt Kauf!

Software-as-a-Service führt im Gegensatz zum On-Premises-Modell in den meisten Fällen zu veränderten Einkaufsprozessen. Software-Investitionen im fünf- oder sechsstelligen Bereich unterliegen schließlich anderen internen Richtlinien und Prozessen, als die Miete eines Services für ein paar tausend Euro. Sie können Entscheidungen kurzfristiger ohne das Risiko einer großen Investition treffen. Positiver Nebeneffekt: Die SaaS-Anbieter legen tendenziell noch größeren Wert auf die Zufriedenheit ihrer Bestandskunden, denn diese könnten ja jederzeit wieder kündigen.

3. Rechnen Sie mit agilen Budgets!

Cloud-Modelle funktionieren in unterschiedlichen Ausprägungen, größtenteils erfolgsbasiert bzw. verbrauchsabhängig. Website-Hosting wird beispielsweise per Gigabyte Datentransfer abgerechnet und beim FirstSpirit Content-as-a-Service (CaaS) zählen die API-Requests in der Cloud. Sie zahlen wie bei Strom oder Car-Sharing also für die tatsächliche Nutzung. Das ist erstmal erfreulich, erfordert aber auch ein Umdenken in puncto Kalkulation. Nehmen wir an, Sie starten mit einem kleinen Webshop mit einem neuen Produkt oder Service, zahlen dafür monatlich einen geringen Betrag und landen einen Volltreffer! Die Nachfrage boomt und Ihr Geschäft geht durch die Decke. In der Cloud skalieren Sie Ihr Geschäft problemlos. Natürlich steigen aber auch die Kosten für die Cloud-Services. Ein fixes, auf den Startpunkt ausgerichtetes Budget wäre hier also wenig hilfreich. Deshalb der Tipp: Kontrollieren und monitoren Sie die Nutzung stattdessen regelmäßig und seien Sie agil in Ihren Forecasts. Die FirstSpirit Intelligent Content Engine bietet Ihnen die perfekte Unterstützung, um den Kosten klare Erfolgsdaten gegenüber zu stellen. Überprüfen Sie beispielsweise, wie stark die teure Online-Kampagne auf Ihre Conversion-Ziele eingezahlt hat, anstatt nur Traffic zu messen. Analysieren Sie, ob sich die Kosten für verschiedene Länder-Websites wirklich rentieren. Ihr Online-Business in der Cloud bietet Ihnen eine deutlich bessere Kosten-Nutzen-Abwägung und bessere Möglichkeiten, um Digital-Budgets in die richtige Richtung zu lenken.

Kunden suchen immer häufiger nach einer Alternative zum klassischen On-Premises-Modell und fragen: “Wo hoste ich mein Redaktionssystem und die Live-Systeme am besten? Und wer kümmert sich im laufenden Betrieb um die Plattform?” Die e-Spirit SaaS-Lösung bietet eine sinnvolle Lösung für Unternehmen, die entweder Redaktionssystem, Live-Systeme oder sogar beide Komponenten in einer DSGVO-konformen, schnell skalierbaren Infrastruktur betreiben und gleichzeitig die eigene IT-Abteilung dabei entlasten möchten.

4. Die Cloud ermöglicht neue Formen der Monetarisierung.

Gleichzeitig bietet Ihnen die Cloud die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Stichwort ist “Monetize your Content”. Über die FirstSpirit DXP lassen sich Daten einfach an verbundene Unternehmen, Partner und Kunden verteilen und aktuell halten. Die Monetarisierung der Daten können Sie dann entweder direkt oder aber auch indirekt durch Kosteneinsparung bzw. einen erhöhten Servicegrad und damit erhöhter Kundenzufriedenheit erreichen.

5. Wie starten? Lift & Shift oder Migration oder Neubau oder wie?

Es muss geprüft werden, welcher Ansatz für den Start in die Cloud der richtige ist. Sind die Integrationspunkte oder individuelle Anpassungen am Produkt cloud ready? Ist die oben angesprochenen Konnektivität gegeben? Wird der Technology Stack unterstützt?

“Lift & Shift"-Projekte, in denen Projekte mehr oder weniger unverändert migriert werden, sind meistens der aufwand- und risikoärmste Ansatz, bieten aber auch den geringsten Mehrwert. Eine Migration sorgt für Anpassungen, gleichzeitig aber auch für mehr Aufwand. Das Projekt ist dann jedoch für die Zukunft vorbereitet. Das zahlt sich langfristig aus.

Fazit

Software in der Cloud zu nutzen, hat sich von einem guten Abwehrspieler zu einem unternehmerischen Multitalent entwickelt, das auch Tore schießen kann: Sie sparen Kosten, können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und kreieren gleichzeitig überzeugende Digital Experiences.

Möchten Sie mehr dazu erfahren?

Dann melden Sie sich hier zum Webinar “Mehr Cloud und weniger Rüben: Innovation säen, digitalen Erfolg ernten!” am 24. März 2021 an:

https://www.e-spirit.com/de/sonderseiten/landingpages/cloud-und-rueben-webinar/cloud-und-rueben-webinar-marketingboerse.html

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