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7 Fragen – 7 Anworten zum Thema Trigger-Mails

Trigger-Mails sind "Meister der Relevanz": 7 Antworten geben Aufschluss, warum die Relevanz der Botschaft über Erfolg und Misserfolg entscheidet.


1. Frage: E-Mail-Marketing hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Die erfolgreichste Form stellen die anlassbezogenen Nachrichten dar. Warum ist das so?

Transaktions- oder Trigger-Mails sind eine zukunftsweisende Form des Dialog-Marketing, da der Empfänger im Zentrum der übermittelten Botschaft steht. Er erhält zum richtigen Zeitpunkt eine Information, die für ihn von hoher Relevanz ist. Trigger-Mails lassen sich durch folgende vier Punkte beschreiben: Stets auf einen Anlass bezogen, liefert individuell zugeschnittene Informationen, durchgängig personalisiert und der Zeitpunkt des Versandes hängt direkt von einem vergangenen oder zukünftigen Ereignis ab.


2. Frage: Warum bezeichnen Sie Trigger-Mails als „Meister der Relevanz“?

Trigger-Mails sind "Meister der Relevanz", da die übermittelten Botschaften nur bei einem bestimmten Anlaß oder nach Eintreten einer Ereigniskette versandt werden, und somit der Mailinhalt immer einen Bezug zum aktuellen Nutzerstatus herstellt. Die Relevanz der übermittelten Botschaft entscheidet über Erfolg und Misserfolg im E-Mail-Marketing der Zukunft. Irrelevante Nachrichten werden als uninteressant und sogar als belästigend empfunden und Nachrichten, die zum richtigen Zeitpunkt die richtige Information liefern, werden als äußerst hilfreich eingestuft.


3. Frage: Zu welchen Anlässen lohnen sich anlassbestimmte E-Mails besonders gut?

Die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten ist sehr groß: Von Geburtstags-Mails über Cross-Selling-Mails bis hin zu profilgesteuerten Reaktivierungsmails ist alles denkbar. Das Potential wird deutlich, wenn man Trigger-Mails bei "Kaufabbrechern" einsetzt. Betreiber von Online-Shops kennen das Problem: Interessenten haben die Absicht ein Produkt zu kaufen, legen die Ware in den Warenkorb und kaufen dann doch nicht. Aufgrund dieser Situation wird am nächsten Tag eine Couponing-Aktion gestartet. Der Kaufabbrecher erhält z.B. einen 3-Euro-Gutschein, der in der gestern ausgewählten Produktkategorie eingelöst werden kann. Wenn diese Aktion zum Erfolg geführt hat und der Einkauf nachgelagert durchgeführt wurde, ist es wichtig diese Information zu hinterlegen. Denn von einem regelmäßig wiederholten Einsatz ist abzuraten, da ein Lerneffekt eintritt, der zu erhöhten Kaufabbrüchen führen kann. Dieses Beispiel zeigt auch, dass es wesentlich ist, bereits in der Planungsphase die Kampagne auf alle denkbaren Auswirkungen zu prüfen.


4. Frage: Wie plant man eine Trigger-Mail-Kampagne optimal?

Zielsetzung jeder Trigger-Mail Kampagne ist der Aufbau eines möglichst relevanten Dialogs zum Mail-Empfänger. Die präzise Planung der Personalisierungskette ist das Kernstück einer mehrstufigen Trigger-Mail Kampagne. Je feiner der Individualisierungsgrad der Botschaften herausgearbeitet wird, desto treffsicherer kommt die Botschaft an, und als umso hilfreicher wird sie empfunden.


5. Frage: Wie sieht es mit den Öffnungs- und Klickraten bei Trigger-Mails aus?

Durch den präzise gewählten One-to-One Marketing Ansatz, sind durchwegs überdurchschnittliche Konvertierungsraten zu erzielen. Wenn eine Botschaft bereits beim Erhalt als relevant erachtet wird, ist diese erwünscht und wird somit mit höherer Aufmerksamkeit bedacht.


6. Frage: Gibt es Programme, die den Versand von Mail-Triggern automatisieren oder dabei behilflich sind?

Ausgereifte Versandlösungen bieten nahezu durchgängig die Möglichkeit auch komplexere Trigger-Kampagnen technisch einwandfrei umzusetzen. Durch den naturgemäß hohen Automatisierungsgrad der Kampagnen, hält sich - nach Einrichtern der Trigger - der weitere Arbeitsaufwand in Grenzen.


7. Frage: Gibt es rechtliche Bestimmungen, die man beim Versand von Triggern beachten sollte?

Mit der Einholung der einwandfreien Permission für E-Mail Marketing ist auch die Zusendung von automatischen Mails abgedeckt. Als wichtiger Punkt ist hier hervorzuheben, dass auch - wie im herkömmlichen Newsletter-Marketing - in jeder Trigger-Mail die Abmeldemöglichkeit gegeben sein muss.