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Ich bin meine eigene Visitenkarte - Bewirb Dich richtig

Bewerben will gekonnt sein. Es gibt Regeln - ausgesprochen und unausgesprochen. Welche Vorgehensweisen sind richtig? Welche nicht?
Ulf D. Posé | 26.11.2014

Frank M. ist seit sechs Monaten arbeitslos. Zunächst hatte er die Arbeitslosigkeit genossen. Er konnte lange ausschlafen. Außerdem bekam er genügend Arbeitslosengeld. Aber jetzt war er es leid. Immerhin hatte er Betriebswirtschaft studiert, da würde er doch einen guten Job finden können.
Bisher hatte er dreißig Bewerbungen losgelassen. Zu Vorstellungsgesprächen wurde er gleich zweimal eingeladen. Das erste Unternehmen suchte einen erfahrenen Betriebswirt, er hatte jedoch nur drei Jahre Berufserfahrung. Beim zweiten Mal war der Personalchef so ein arroganter Schnösel, der wollte doch wissen, ob Frank den Vollbart auch im Betrieb tragen wolle. Und in Jeans mit einem T-Shirt, auf dem „I am the greatest“ stand, konnte er sich eine Führungskraft auch nicht vorstellen. Als ob die Führungsqualität abhängig ist von der Optik. Genau das hatte Frank ihm gesagt. Heute noch freut es Frank, wenn er daran denkt. „Dem habe ich es aber gegeben!" Nur den Job, den hatte Frank nicht bekommen.

Jetzt war er vorsichtiger. Die nächste Einladung zum Vorstellungsgespräch nahm er sehr ernst. Immerhin handelte es sich um einen renommierten Konzern. Alles schien auch zu klappen. Nur die Frage nach seinen Gehaltsvorstellungen wusste Frank M. nicht zu beantworten. „Ja, was ist denn so drin?", hatte er gefragt. Und auf das Augenbrauen-Hochziehen des Personalchefs hatte er reagiert mit: „Ich nehme gern 6.500,00 netto, wenn Sie das zahlen. Manchmal gebe ich mich aber auch mit weit weniger zufrieden." Danach hatte er gelacht, weil er das für einen guten Gag gehalten hatte. Der Personalchef hatte nur gemeint: „Herr M., Sie kommen für uns nicht in Frage. Ich will Ihnen auch sagen warum. Wenn Sie so unklare Vorstellungen von Ihren Gehaltswünschen haben und so kindische Späße machen, dann befürchte ich, dass Sie solche Reaktionen auch bei anderen ernsthaften Fragen zeigen. Daher kann und will ich Sie nicht einstellen."
Frank verstand die Welt nicht mehr. So ein kleiner Spaß und solch eine Wirkung; und außerdem, jetzt versucht er bescheiden zu sein, und nicht gleich die große Kohle zu verlangen, und dann solch eine Reaktion.

Das nächste Bewerbergespräch sollte dafür ein großer Erfolg werden. Frank M. hatte sich ernsthaft vorgenommen: keine Gags mehr, klare Gehaltsvorstellungen, und auch einen Anzug wollte er beim nächsten Mal anziehen.
Bald bot sich eine Gelegenheit. Frank fand den Personalchef sehr sympathisch. Gern plauderte Frank aus seiner Schulzeit, erzählte einige nette Begebenheiten aus seiner Studienzeit. Der Personalchef war beeindruckt. Er nahm Frank in den engeren Kreis der Bewerber auf. Beim zweiten Gespräch war Frank schon ein wenig lockerer. Er verstand sich noch besser mit dem Personalchef. „Der Job ist mir sicher", dachte er. Dann fragte der Personalchef: „Was hat Ihnen denn an Ihrer vorigen Arbeitsstelle nicht gefallen?" Da wusste Frank so einiges: „Der Geschäftsführer war wahrscheinlich Alkoholiker, zumindest munkelte man das im Betrieb. Und der Produktionsleiter war ein Mann, der ständig hinter den Frauen her war. Gewiss, er war ledig, aber das ist doch kein Grund, nicht wahr? Außerdem steckte das Unternehmen in der roten Zahlen. Ich war froh, als ich dort weg ging. Der Ruf des Unternehmens war ja zum Schluss wirklich nicht der Beste. Und dann haben Sie ja doch noch pleite gemacht. Gewiss, es war kein Konkurs, sondern eine Betriebsauflösung. Aber meiner Meinung nach war es nicht nötig." Der Personalchef hörte geduldig zu. Noch eines wollte er wissen: „Sagen Sie Herr M., was wollen Sie in fünf Jahren erreicht haben?" Frank trumpfte auf, jetzt konnte er zeigen, was in ihm steckte: „In fünf Jahren möchte ich wenigstens die Produktion leiten." Dann erinnerte er sich, dass sein bester Freund ihm einmal erzählt hatte: „Wenn Du imponieren willst, dann musst Du auf solch eine Frage sagen: „In fünf Jahren? Da sitze ich auf Ihrem Stuhl. Das finden Chefs dynamisch." Also schob Frank dies nach. „Wir melden uns in den nächsten Tagen, Herr M.," hörte er zum Schluss. Nach drei Tagen bekam er seine Bewerbungsunterlagen mit herzlichem Dank zurück. Man habe sich anders entschieden, leider.
Frank verstand die Welt nicht mehr, wo er doch so offen und ehrlich gewesen war. Selbst aus der Gerüchteküche hatte er geplaudert, was sonst nicht so seine Art war. Und außerdem hatte er doch wohl seine Dynamik genügend unter Beweis gestellt. Und genau das hatte ihn den Job gekostet.

Hätte er wenigstens ein paar Spielregeln beachtet, wären seine Chancen gar nicht so schlecht gewesen. Bewerbergespräche können sehr erfolgreich verlaufen, wenn man ein paar Spielregeln beherrscht und sie auch beachtet.

Der Personalchef hat einen Eindruck von Ihnen. Der wurde ihm vermittelt durch Ihre Bewerbungsunterlagen. Fragen Sie sich, ob Sie so wirken, wie Ihre Bewerbungsunterlagen es vermuten lassen. Hat sich Ihre Frisur geändert? Oder ist Ihre Sprache anders, als Ihre Ausbildung annehmen lässt? Dann haben Sie suboptimale Karten.

Wichtig ist der erste Eindruck. Das ist nicht nur banal, sondern auch entscheidend für Gespräche. Menschen wollen wissen, wie sie sich anderen Menschen gegenüber verhalten sollen. Dazu müssen sie den Anderen einschätzen, wissen, was von ihm zu halten ist. Nur dann ist es möglich, das eigene Verhalten abzustimmen. Diese Einschätzung dauert etwa 10 - 20 Sekunden. Danach steht fest, was ich vom anderen halte. Damit steht dann auch fest, wie ich mich benehmen werde. Personalchefs leiden auch unter diesem Effekt. Auch sie schätzen anhand des ersten Eindrucks den Bewerber ein. Dieser erste Eindruck überschattet nun positiv oder negativ das gesamte Gespräch. Man nennt das auch den ‚Halo-Effekt‘. Halo kommt aus dem Altgriechischen und heißt Vorhof. Da die Optik hier eine große Rolle spielt, sollte man als Bewerber besonders darauf achten.

Personalchefs sind Menschen, die sich durchaus beeindrucken lassen durch Kleidung, Statur, Statussymbole, sowie rhetorische Fähigkeiten. Dazu gehört auch der Gesamteindruck als Erscheinungsbild. Je weniger Bewerber für einen Posten da sind, desto weniger Vergleichsmöglichkeiten hat der Personalleiter.
Bei vielen Bewerbergesprächen an einem Tag ist ein objektives Urteil kaum möglich. Die ersten Bewerbergespräche färben auf die weiteren ab.

Wenn Sie Erfolg bei Bewerbungen haben wollen, dann beachten Sie folgende Regeln:

1. Wählen Sie sorgfältig Ihre Kleidung aus. Es muss nicht der ‚Sonntagsanzug‘ sein. Einerseits sollen Sie sich in Ihrer Kleidung wohlfühlen, das gibt Ihnen die notwendige Sicherheit. Andererseits ist zu prüfen, inwieweit die Kleidung der Konvention der Branche entspricht. Je individueller Sie sich anziehen, desto größer die Gefahr, dass Sie auf Ablehnung stoßen. Selbst in der Mode- und Werbebranche ist das Flippige eher out. Hier ist hochwertige, modische Kleidung gefragt.
In kaufmännischen Berufen und im Büro ist Gediegenheit schon lange nicht mehr top. Hier ist die aktuelle Mode aus konservativer Sicht en vogue.
Gleichgültig, was Sie anziehen, meiden Sie zwei Farben: Knallrot und stark violett. Beide Farben wirken zu aggressiv.

2. Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor. Ihren Lebenslauf sollten Sie flüssig beherrschen. Denken Sie immer daran: hier spielen zwei Menschen ein Spiel, bei dem es darum geht festzustellen: Was ist echt und taugt zur Beurteilung?
Heute sind Personalchefs häufig nicht allein. Bewerbungsgespräche werden verstärkt mit zwei Personalmitarbeitern geführt. Machen Sie sich nichts daraus. Versuchen Sie sich über das Unternehmen vorab zu informieren, dann können Sie Fragen stellen.

3. Personalchefs wollen von Ihnen möglichst viel wissen. Daher versuchen Personalchefs im Gespräch nur zu 30% etwas zu sagen. 70% Sprechanteil haben Sie. Das bedeutet auch, je mehr Sie reden, desto größer wird die Gefahr, sich um Kopf und Kragen zu reden. Seien Sie also vorsichtig. Beantworten Sie eine Frage korrekt. Oft schweigen gewiefte Personalchefs nach der Beantwortung. Sie wollen mehr erfahren. Nehmen Sie das Schweigen des Personalleiters nicht unbedingt zum Anlass, weiterzureden.

4. Sie sollten in der Lage sein, Fragen zu Ihrer Berufsqualifikation, Ihrem bisherigen Werdegang beantworten zu können. Ihre Stärken und Schwächen sollten Sie kennen und nennen können. Sie sollten Ihren Arbeitsstil beschreiben können und Ihre Art, wie Sie Probleme lösen.

5. Sagen Sie nichts Schlechtes über Ihr vorheriges Unternehmen. Der Personalchef hört Ihnen bestimmt gern zu, er wird sich jedoch fragen, ob Sie bei einem späteren Wechsel von seinem Unternehmen nicht Ähnliches sagen werden. Verschwiegenheit und Loyalität sind Kennzeichen eines guten Mitarbeiters.

6. Stecken Sie Ihre Berufsziele hoch aber nicht zu hoch. Häufig fragen Personalchefs: „Was wollen Sie in fünf oder 10 Jahren erreichen?" In der Antwort ist oft erkennbar, dass der derzeitige Job nur eine Notlösung darstellt. Wenn zum Beispiel die Arbeitslosigkeit hoch ist, nehmen viele Menschen Tätigkeiten nur vorübergehend an. Schon bei der nächsten passenden Gelegenheit sind sie weg. Daher hüten sich Personalchef heute vor Überqualifikationen. Wer in drei Jahren auf dem Stuhl seines zukünftigen Vorgesetzten sitzen möchte, darf damit nicht schon hausieren gehen, wenn er den Job noch gar nicht hat.

7. Drucksen Sie nicht herum, wenn Sie nach Ihren Gehaltsvorstellungen gefragt werden. Schätzen Sie Ihre Chancen realistisch ein. Was habe ich bisher verdient? Was verdienen Menschen in vergleichbaren Positionen die ähnlich lange im Berufsleben stehen?
Als Faustregel gilt: Verlangen Sie nicht mehr als 25% mehr als Sie bisher verdienten. Sie mögen vielleicht den Zuschlag bekommen, er kann jedoch in der Probezeit zurückgenommen werden, wenn durch Ihre Lohnsteuerkarte herauskommt, dass bisher sehr viel weniger verdient haben.
Sie sollten präzise die Summe nennen und nicht: „So zwischen X Euro und X Euro.“ Der Personalchef nimmt als Basis immer die niedrigere Summe. Bewerber gehen häufig von der höheren Summe aus.
Ganz schlimm ist es, wenn Sie keine exakte Gehaltsvorstellung haben. Dann überlassen Sie es dem Personalchef, einen Vorschlag zu machen, der Ihnen vielleicht gar nicht passt. Außerdem kann der Personalchef schwerlich mehr drauflegen, wenn Sie anschließend sagen: „Eigentlich hatte ich mir etwas mehr vorgestellt."
Gute Personalleiter mögen Menschen mit klaren und präzisen Vorstellungen und Zielen. Und dazu gehört nun einmal auch eine klare Vorstellung über das zukünftige Gehalt.
In manchen Unternehmen oder Konzernen ist es üblich, Gehälter nach internen Tarifen festzulegen. Es ist ebenfalls üblich, Anfangsgehälter für Positionen festzulegen. Hier spielt die Vorstellung des Bewerbers kaum eine Rolle. Daher sollten Sie erfragen, welches Anfangsgehalt für eine bestimmte Position vorgesehen ist. Gibt es solche Vorgaben nicht, dann äußern Sie Ihre klaren Vorstellungen.

8. Sie sollten von Ihren Zielen sprechen können. Personalleiter schätzen Menschen, die klare Vorstellungen von Ihrem Lebensweg haben. Dazu gehört eine klare Vorstellung über den möglichen Werdegang, über die Perspektiven, die man in seiner Lebensgestaltung sieht. Hierher gehört auch eine Perspektive im Privatleben.

9. Bereiten Sie sich auf Fangfragen vor. Dazu können Fragen über Ihr Lieblingsfach in der Schule gelten. Für kaufmännische Berufe und Ingenieure gelten als ‚gute‘ Lieblingsfächer Mathematik und Fremdsprachen. Kunst, Biologie und Sport gelten nicht gerade als gute Empfehlungen. All´ dies ist Unsinn. Clevere Personalchefs messen der Beantwortung nach einem Lieblingsfach keine Bedeutung zu. Interessant wird es erst in der Beantwortung der Frage, WARUM dieses oder jenes Fach das Lieblingsfach war. Hier sollten Sie sich eine gute Begründung einfallen lassen.
Die Frage nach Ihren Hobbys lässt den Personalchef Einblick gewinnen in Ihre Freizeitaktivitäten. Hier kann er abschätzen, wie stark Sie zeitlich belastet werden. Daraus sind Rückschlüsse auf Ihren möglichen Dienstausfall durch Krankheit etc. zu ziehen. Daher ist es nicht sinnvoll von gefährlichen Hobbys zu berichten. Wer in seiner Freizeit an jeder Motorradralley oder an Fuß- oder Handballturnieren teilnimmt, ist vermutlich durch Verletzungen öfter krank als andere.
Häufig werden Sie auch vorsichtig nach Ihren Beziehungen gefragt. Das Verhältnis zu bisherigen Kollegen und Vorgesetzten dient oft als Informationsquelle für Querulantentum. Hier sollten Sie nicht die graue Maus sein, das kauft Ihnen sowieso keiner ab. Sie sollten ebenfalls nicht versuchen sich als Rebell und totaler Innovator hinzustellen, der alles anders machen will und immer nur an Grenzen stößt, die er nicht akzeptieren kann. Zeigen Sie sich hier nicht konfliktscheu. Sagen Sie aber auch, dass für Sie das Wesentliche ist, Konflikte zu lösen. Sagen Sie auch, dass Sie im Umgang mit der Familie und mit Vorgesetzten immer eine gute Beziehung gesucht haben, die Sie sehr wohl von der Sachebene trennen können. Sie können glänzen, wenn Sie aufzeigen, dass Sie dafür sind, sachliche Probleme sachlich auszutragen. Nichts ist schlimmer als sachliche Probleme als persönlichen Angriff zu deuten und entsprechend zu reagieren. Das hilft niemandem. Und wenn Sie dann noch erzählen können, dass dies der Umgangsstil in Ihrer Familie ist, haben Sie schon halb gewonnen.

10. Sie sollten sich über das zukünftige Unternehmen informieren. Das bedeutet, Sie sollten dem Personalchef Fragen stellen. Abgesehen davon, dass Sie Informationen erhalten, beweisen Sie damit Ihr Interesse. Bewerber, die über Ihren zukünftigen Arbeitgeber nichts wissen wollen unter dem Motto: „Ach, das sehe ich ja, wenn ich anfange", oder: „Na, darum kann ich mich ja immer noch kümmern", zeigen nicht gerade, dass sie pfiffig, interessiert und vorausdenkend sind.
Daher sollten Sie sich informieren über die Leute, die mit Ihnen zusammenarbeiten werden. Fragen Sie auch nach Ihren Kompetenzen. Erkundigen Sie sich über die Ausstattung Ihres Arbeitsplatzes. Bitten Sie darum, sich diesen anschauen zu dürfen. Für Sie ist es ebenso wichtig zu erfahren, welche Verantwortung Sie tragen, also fragen Sie danach. Auch die genaue Höhe des Anfangsgehaltes sollten Sie kennen. Die Länge der Probezeit, die Gehaltsentwicklung und die Sonderleistungen dürfen Sie ebenfalls erfragen. Welche Aufstiegschancen es gibt und welche genauen Arbeitszeiten, sind für Sie ebenso wichtig erfragt zu werden, wie Ihr Urlaubsanspruch. Bitten Sie auch um Auskunft darüber, ob in Ihrer Position ein Tätigkeitswechsel vorgesehen ist.

11. Bedenken Sie, das Unternehmen Allgemeinbildung schätzen. Vor mehr als 20 Jahren nahm ich an einem Bewerbergespräch in einem großen Konzern teil. Der Personalchef befragte den Bewerber auch zu seinen Einschätzungen zu gesellschaftlichen Dingen und legte während des Gesprächs ein Stück von Beethoven auf. Er befragte den Bewerber dazu. Nach dem Gespräch fragte ich: „Warum haben Sie Beethoven aufgelegt?“ Der Personalchef meine: „Das Fachliche steht in den Bewerberunterlagen und wir können das durch Schulungen optimieren. Allgemeinbildung oder gar soziale Kompetenz zu vermitteln, ist um Vieles aufwändiger.“
12. Fragen Sie nach Ihren Entwicklungsmöglichkeiten. Die meisten Unternehmen wollen Karrieren unterstützen. Dazu sind Programme entwickelt worden. Fragen Sie danach. Damit zeigen Sie, dass Sie sich weiterentwickeln möchten.

Was Sie nicht tun sollten:

1. Ohne Unterlagen erscheinen. Machen Sie sich Notizen. Das zeigt Ihr Interesse.

2. Aggressiv oder beleidigt reagieren. Wenn Sie nicht verstehen,
weshalb man Ihnen eine Frage stellt oder warum man dieses
oder jenes wissen will, fragen Sie: „Damit ich Ihnen eine Antwort geben kann, die Ihnen eine gute Auskunft über mich gibt, sagen Sie mir bitte, Warum möchten Sie das wissen?"

3. Siegessicher wirken. Wenn Sie merken, dass der Personalchef Sie mag, dann seien Sie ab jetzt nicht anders als vorher. Im Gefühl des sicheren Sieges haben schon viele den Job verloren, weil Sie sich ab diesem Zeitpunkt anders verhielten.

4. Seien Sie nicht jovial, kumpelhaft oder aufgesetzt forsch.
Locker und entspannt wirken Sie sicherer. Joviales oder gar
kumpelhaftes Verhalten mag unter Freunden und Kollegen angebracht sein, im Bewerbungsgespräch wirkt es eher abstoßend. Seien Sie freundlich, sachlich, eher leicht distanziert.

5. Lassen Sie Extreme weg. Dazu gehören: a) extreme Kleidung,
b) extreme Frisuren, c) extreme Ausdrucksweise.

Wenn Sie all diese Faktoren beachten, dann haben Sie alles getan, um in den Kreis der Bewerber zu kommen, die für das Unternehmen neben den fachlichen Qualitäten auch den persönlichen Eindruck machen, der notwendig ist, um zu überzeugen. Das Einzige, worauf Sie nur noch hoffen müssen ist, dass außer Ihnen niemand sonst diesen Artikel gelesen hat.

Ulf Posé
POSÉTRAINING
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