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Ist es noch rentabel statt in Potenziale in die Regale?

Marktanteilsstreben stößt in reifen Märkten an Grenzen, wenn es nicht innovativer wird. Mit einer neuen Filialgeschäftslösung kann man gegensteuern.
kuno kurtz | 21.01.2011

Aktuelle Untersuchungen und Kuhnprojekte bestätigen den Befund: Komplexität, Dynamik, aber auch die Substitutionskonkurrenz im Filialgeschäft nehmen zu. Das Marktanteilsstreben stößt in reifen Märkten an Grenzen, wenn es nicht innovativer wird. Der notwendig gewordene individuelle Charakter stationärer Filialen begrenzt das intensive Multiplizieren von Filialstandards mit nicht gut genug ausgebildeten Mitarbeitern. Entsprechend ist es mehr als eine Überlegung wert, wie gewachsene Strukturen und Systeme harmoniert werden. Die derzeitige Praxis des Problemlösens, Planens, Entscheidens und Umsetzens in Filial- und Franchisesystemen muss im Interesse einer besseren Zielerreichung verändert werden. Man muss sowohl in Teilmärkten als auch im Gesamtmarkt effizienter sein. So wie der Onlineabsatz an Beliebtheit gewinnt, die Prozessdigitalisierung voranschreitet, neue Technologien das Filialhandeln unterstützen, müssen Sortimente stärker als bisher nicht nur Artikel und Variantenvielfalt beinhalten sondern Lösungen für die Probleme der Nachfrager sein. Das Auffinden neuer Konsumgewohnheiten, anderer An- und Verwendungsanlässe darf nicht nur Lieferantenaufgabe sein. Innovation, Nachhaltigkeit und das sich immer wieder Neuerfinden sind neben der Effizienz die Treiber.

Umsatz rekrutiert sich vor allem aus Engpässen der Zeit- und Geldbudgets der Konsumenten, aber auch aus den Anforderungen des Wandels im Beherrschen des Fach- und Massengeschäfts, dem wachsenden Wunsch nach einer nachhaltigeren und gesünderen Lebensart (Stichwort Gesundheitsmarkt). Statt sich beim Filialsystemmanagement wie bisher an der Vergangenheit zu orientieren, empfehlen die Spezialisten für Filialisten http://www.kuhn-filialisten-restrukturierer.org auch tageszeitnahe Intensitäts-, Nutzungs- oder Verlaufsprofile als zielgenauere Entscheidungsgrundlagen einzusetzen. Denn erst die daraus ersichtlichen Muster erlauben sowohl strategisch wie operativ gewinnwirksam und aus Kundensicht zu agieren, statt auf die spannenfressende Preiskeule zurückzugreifen oder der Vergangenheit zu frönen, um die Filialunternehmenszukunft zu sichern.

Das Internet und veränderte Lebensgewohnheiten der Konsumenten gefährden inzwischen traditionelle Filial- und Franchisesysteme. Leistungen, Mitarbeiter, Effizienz, Tempo und
Wandlungsfähigkeit entscheiden nach Meinung der Kuhnexperten über Marktstärke mehr als in der Vergangenheit. Respektiert man das mit Blick auf das brachliegende Effizienzpotenzial im Filialgeschäft, wird es harte Entscheidungen öfters geben müssen. Denn durch schnelle Expansion und die Filialunternehmensgröße ging vielfach unternehmerischer Spirit verloren. Wie am Markt gut zu beobachten ist dauert es bei Filialisten inzwischen oft zu lange, um etwas zu bewegen; clevere Individualisten bestimmen bereits Teilmärkte.

Neue Lösung

Von einer neuen Lösung zur effizienteren Franchise- und Filialsystemführung sollen Handels- und Dienstleistungsfilialisten so profitieren, dass Umsätze und Erträge nicht über Erlösminderungen stabilisiert oder ausgeweitet, Schieflagen oder gar ein Verschwinden vom Markt vermieden werden. Das von Kuhn http://www.kuhn-filialisten-restrukturierer.org entwickelte Konzept verfolgt einen neuen Ansatz des Problemlösens, Planens, Entscheidens und Umsetzens in Filial- und Franchisesystemen. Man geht über das Bisherige hinaus, weil die meisten Filialgeschäftsstrategien neu justiert werden müssen. Gemeinsam mit dem Auftraggeber werden Beschleunigersysteme aufgesetzt und mit Simulationsmöglichkeiten verknüpft, welche die Filialgeschäftsorganisation leistungsfähiger, schneller und aktionsfähiger machen. Bewährte Führungsinstrumente werden eingebunden. Die Entscheider arbeiten vom Einkauf bis in den Verkauf mit ganz neuen Frühwarn- und Navigationssystemen mit erstaunlichen Ergebnissen und akzeptablem Aufwand. Wegen neuer Organisationsformen steigt die Produktivität. Das Tagesgeschäft lässt sich dezentral wie zentral motivierend lenken. Die Komplexität bleibt beherrschbar. Über Szenarien werden Entscheidungshilfen generiert, die das Entscheiden sicherer machen, Chancen und Spielräume ausloten, Risiken erkennen und Handlungsmodelle bieten. Unterschiedlichste Wechselwirkungen zu den verschiedensten Filialsystembedingungen lassen sich berücksichtigen.

Die Experten sind bereit zeitweise selbst mit in die operative Verantwortung zu gehen. Sie übernehmen ein Projekt in Abstimmung mit dem Auftraggeber sowohl als Stabs- als auch Linien-verantwortliche. Dadurch können Vorteile ebenso unkonventionell realisiert wie den Treibern Sortiment / Service, Mitarbeiter, Tempo und Wandlungsfähigkeit entsprochen werden. Der entscheidende Nutzen ist, das die Experten aktiv im Filialunternehmen mitarbeiten, die
Einflussmöglichkeiten des Auftraggebers trotzdem gesichert bleiben. Die Kuhnlösung verfolgt das Ziel einer motivierenden und zugleich wirtschaftlichen Alternative. Das Implementieren ist in Phasen strukturiert, die sich wie folgt beschreiben lassen:

Erstens:
Eine Untersuchung nach dem Stufenkonzept, die mit konkreten Lösungsvorschlägen schließt.

Zweitens:
Das aktive Mitwirken der betroffenen Mitarbeiter.

Drittens:
Ein gemeinsames Umsetzen mit aktiver Verantwortungsübernahme inklusive Erfolgskontrolle.

Viertens:
Das Auslagern von Aktivitäten, die intern weniger effizient bewerkstelligt werden.

Der Filialmarkt ist eine herausfordernde Branche, die sich permanent und dazu noch rasant verändert – sowohl bei den nach außen gerichteten als auch bei den prozessorientierten, wertschöpfenden Innovationen (Beispiel: Das Aldi-App zum Prüfen der Schweinefleisch-Herkunft). Die Zielsetzung, nachhaltiger und profitabler zu wirtschaften kann dadurch gewährleistet werden, dass die richtigen Strukturen und filialsysteminternen Abläufe nutzenorientiert und aus Kundensicht geschaffen werden: handlungsfähiger, aktionsfähiger, schneller. Diese Vorteile wurden bereits bei Filialisten realisiert. Erfahrungen zeigen, dass der Realisierungsaufwand durch die erzielten Resultate mehr als kompensiert wird. Immer mehr Filialisten erkennen wie wachstumsstark und profitabel das unter Verwendung neuer Technologien ist. Sie verzichten inzwischen auf das gewinnverzehrende Kopieren der Mitbewerber.