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(R)Evolution in der Adressoptimierung: Der Integration von Datenbanken gehört die Zukunft

Spätestens seit der Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes ist der Wert von Adressdaten noch einmal signifikant gestiegen.
| 28.02.2011

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz im Direkt- und Dialogmarketing, dass die Qualität der genutzten Adressen entscheidenden Einfluss auf Erfolg oder Nichterfolg von Marketingaktivitäten hat. Postalische Richtigkeit, Berücksichtigung von Umzügen und Sterbefällen, Abgleich gegen Robinson- oder Negativlisten und vieles mehr sind die klassischen Kriterien, nach denen Adressdatensätze überprüft und gegebenenfalls korrigiert oder bereinigt werden. Diese richtige und wichtige Adressoptimierung wird in aller Regel von einer geeigneten Software im Batchverfahren durchgeführt.

Spätestens seit der Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes ist der Wert von Adressdaten noch einmal signifikant gestiegen. Dieser setzt sich zusammen aus dem Kaufpreis für einen Adressdatensatz einerseits und dem potenziellen Umsatz mit den Adressaten andererseits. Mit anderen Worten: Jede einzelne Adresse ist wertvoll.

Als Ergebnis des erwähnten und bewährten Batchverfahrens erhielt der Anwender einer hochwertigen Software für das Adressmanagement bislang einen bereinigten Datensatz, dessen postalische Richtigkeit bis zu 99,5 Prozent betragen kann. Ein Pferdefuß dieses Verfahrens ist die mangelnde Transparenz für den Nutzer der Software.

Mit Blick auf immer detailliertere und diversifiziertere Abfrage- und Auswertungswünsche der Anwender liegt die Zukunft von Lösungen zur Adressoptimierung aus technologischer Sicht in einer Innovation: der Integration von Datenbanken. Die Entwickler der SPH AG haben diese Integration in der jüngst ausgelieferten Version 5.0 der Software SPH WAM (Windows Adress Manager) erstmals vollzogen. Die Ergebnisse sind richtungweisend.

Mit Hilfe integrierter Datenbanken ist es möglich, individuelle Klassifizierungen von Daten nach spezifischen, vom Anwender festgelegten Parametern durchzuführen, ohne die Software selbst zu überfrachten und damit unübersichtlich zu machen. Nach Ausgabe einer Cleandatei in eine Datenbank kann der Anwender entsprechend seinen spezifischen Anforderungen über SQL-Abfragen oder mit Hilfe eines Assistenten seine Ergebnisse anfordern und transparent als Datei ausgeben lassen.

Darüber hinaus ist die Dank integrierter Datenbank gegebene Option, ganz nebenbei aus der Batchverarbeitung in den Dialog zu wechseln, um die gewichteten Batchergebnisse manuell überprüfen und falls erforderlich korrigieren zu können, für den Anwender von großem Wert. Er erhält so auf Wunsch die Möglichkeit, im Batch aussortierte Adressen in einer manuellen Nachbearbeitung zu retten, falls dies auf Basis der im Dialog angezeigten Parameter sinnvoll erscheint. Keine Adresse und ihr Potenzial geht ohne triftigen Grund verloren.

Wenn es also gilt, den Wert eines jeden vorhandenen Adressdatensatzes optimal auszuschöpfen, bieten in Softwarelösungen zur Adressoptimierung eingebettete Datenbanken für jeden Anwender attraktive und vor allem wirtschaftlich lohnende Möglichkeiten. Die technologischen Mittel sind vorhanden und können genutzt werden.

Von Jürgen Piram, Leiter des Geschäftsbereiches Adressmanagement der SPH AG

E-Mail: j.piram@sph-ag.com
www.sph-ag.com