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Scharf auf Erfolg? – Durch die Küche ans Selbst

Eine Art (wieder) auf den Geschmack zu kommen, das Leben zu genießen.
Und die Initialzündung für „Cook&Coach“ einen Tag in dem es für alle Beteiligten um Erfolgsrezepte, Selbsterkenntnis, Teamperformance, Spaß am Kreieren und natürlich um Genuss geht.
Barbara Graber | 02.07.2012


Midlife-Crisis! lautete die einhellige Diagnose gutmeinender Mitmenschen aus dem
Umfeld des Christoph W. Seine Assistentin hat daher in seinem Auftrag unter dem
Codewort „Irgendwie unzufrieden“ einen Coaching – Termin fixiert. „Midlife-Crisis
– ich! Das passt doch nicht!“, schnauft er echauffiert, „Grad eben erst Vater geworden, glücklich verheiratet, Anfang Vierzig. In guter körperlicher Verfassung. Sportlich aktiver als all die „Ratschläger“ im Freundeskreis.

Dazu noch erfolgreicher Unternehmer, beliebter Chef und persönlich, naja, auch ganz gut im Lot!“, so seine Antwort auf meine Frage, was er denn von den Vermutungen seiner Umwelt so halte. In hektischer Aneinanderreihung von Zahlen, Daten und Fakten, die seine Sicht der Dinge unterstreichen, will er mir seine Welt erklären, und dass er trotz Erfolgs an allen Fronten eben irgendwie nicht zufrieden oder gar ausgewogen wäre. Dabei fehle es ihm doch an nichts.

Nach wenigen Minuten stoppe ich ihn etwas unsanft mit der Frage nach dem vollmundigsten und besten Geschmack, den er jemals auf seinem Gaumen gespürt hatte. Erstaunt über den Themenwechsel ließ er sich auf die Übung ein. Deutlich gelassener lehnt er sich zurück, lässt seinen Blick schweifen und gerät ins Schwärmen.

„Lemongras -Hühnerspießchen mit Ingwer-Kokos- Sauce und heißem dampfenden
Duftreis. MMMhh...!“ In einem Thai-Restaurant auf einer Dienstreise vor einigen
Jahren hätte er das gegessen. „Ah!“ sage ich, „und wenn Sie nun ihr derzeitiges Leben mit all den beschriebenen Anforderungen,Erfolgen und Schauplätzen mit einem Geschmackserlebnis vergleichen müssten,wie würde das wohl schmecken?“
Nachdenklich runzelt er die Stirn, greift sich verlegen ans Kinn, fragt sicherheitshalber nochmal nach, ob ich das auch wirklich wissen will, und antwortet dann zaghaft: „Also wenn ich ehrlich bin, kommt mir Fastfood in den Sinn; Eigentlich
ganz gute Zutaten; Hackfleisch aus der Region, sogar mit relativ frischer Tomatenscheibe und Salat im Brötchen, aber trotzdem nicht so richtig schmackhaft. Und vor allem einfach im Vorübergehen „reingeschoben“– ein kurzer, schneller,
vergänglicher Genuss.“ Die Beschreibung zeigt ein deutlich Anderes als das, was für Christoph W. Genuss bedeutet.

Das Bild wirkt. Betroffen sieht er mich an und fragt unsicher: “Es reicht wohl nicht aus, einfach mal schnell zum Thailänder zu gehen – oder?“ „Nein, wohl nicht,“ antworte ich „aber da wir ja wissen, was so richtig gut schmeckt, wird es einfach sein, die Basiszutaten für Ihr Erfolgsrezept wieder zu entdecken!“

Im Coachingverlauf konnten wir nun recht schnell differenzieren, wovon Christoph W.
zu viel oder zu wenig hatte, um sein Leben so genießen zu können wie das leckere Thai-Hühnchen. An oberster Stelle stand der Genuss an sich, der zugleich Entschleunigung und Fokussierung mit sich brachte. Dies alles ermöglichte seiner gestalterischen Kraft, wieder mal zum Zug zu kommen. Das erfolgreiche Firmenkonzept samt personeller Aufstellung arbeitete er so um, dass
er selbst entbehrlicher wurde. So bleibt Zeit, sich einem neuen Projekt, das ihn erfüllt, weil es seinen Stärken und Werten voll und ganz entspricht, zu widmen.

Ein verlässlicher Geschäftsführer ist bestellt, ein zweites Unternehmensstandbein
geschaffen und ein klarer Wechsel von der reinen strategischen Tätigkeit zurück zu
einer mit operativer Komponente ist vollzogen.

Außerdem hat er ein neues Highlight geschaffen:
Christoph W. genießt es, die monatlichen Teambesprechungen mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen aus seinen eigenen Töpfen und Pfannen zu bereichern. Das hole ihn runter, sagt er. Und die anderen auch. So schmeckt Erfolg richtig gut – und macht obendrein Spaß!



Haben Sie schon die richtige Mischung gefunden?
Hier ein Quick -Check:

ja nein
Haben Sie jederzeit klare Antworten auf klare Fragen wie „Wofür stehe ich…?“ oder „Was zeichnet mich aus?“ parat? □ □
Wenn Sie Ihre Lebensrollen und die dafür aufgewendete Energie ansehen, wo häufen sich die „Bilanzgewinne“: auf ihrer (ja!) oder der Seite der anderen (nein)? □ □
Gönnen sie sich täglich öfter ganz bewusst eine Minute, in der Sie ganz bei sich sind und nur Dinge tun, die Sie beflügeln, inspirieren, und stärken? □ □
Wie klar ist ihre Wirkung nach außen? Verhielten Sie sich anders, wenn ein Kamerateam sie begleiten würde? Und wenn ja, was wäre anders und warum eigentlich? □ □
Übernehmen Sie bewusst die Verantwortung für Ihren Denkmodus? Sind Sie eher Chefkoch und Gestalter oder „Häferlgucker“ und im Jammern über das, was Sie vorfinden? □ □
Haben Sie scharfe Perspektiven? Kennen Sie Ihre Visionen und Ziele? Haben Sie schon Ihre eigenen Regeln zum Thema Erfolg aufgestellt? □ □
Geben Sie den 5 „–tionen“ (Imagination, Identifikation, Intuition, Aktion, Kreation) in Ihrem Leben regelmäßig genug Raum, sodass sie sich entfalten und Sie beflügeln können? □ □

Auflösung:
Jedes „Nein“ lädt ein, das eigene Erfolgsrezept zu verfeinern und das Leben Tag für Tag noch mehr zu genießen!


Wie schmeckt Ihr Erfolg?
Und wie sollte er Ihrer Ansicht nach schmecken? Können Sie Ihren Erfolg leidenschaftlich genießen? Haben/Verwenden Sie die besten Zutaten für IHR kreatives Erfolgsrezept?

Finden Sie es heraus – durch ein unvergessliches Cook&Coach Teamerlebnis mit einem herausragenden Koch und zwei professionelle Coaches, die Sie dabei in inspirierender Umgebung begleiten.