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Das Fax-Mailing in der Praxis

Fax-Marketing: traditionsreiches Medium oder schlicht veraltet?
retarus GmbH | 11.04.2008

Nach dem zeitweiligen „Hype“ um das Dialogmarketing Medium E-Mail ist es in den letzten Jahren wieder etwas ruhiger um das Medium geworden und das Fax erlebt derzeit eine wahre „Renaissance“.

Für den Einzelhandel und das Handwerk ist Fax das ideale Medium
Warum ist Fax ein hervorragendes Medium, um gerade Einzelhändler und handwerkliche Betriebe zu umwerben? Nun, die Händler stehen typischerweise in ihren Geschäften und beraten dort ihre Kunden. Sie sitzen nicht den ganzen Tag vor einem PC und warten auf das Eintreffen einer E-Mail. Klassischerweise werden E-Mails, die zu Marketingzwecken an Einzelhändler geschickt wurden, zu weniger als 3% überhaupt gelesen. Und dann auch noch recht zeitverzögert. Vernünftige und funktionierende E-Mailsysteme finden sich nicht im Einzelhandel oder in Handwerksbetrieben. Allerdings befinden sich in den meisten Geschäften kleine Büros und Lagerräume in denen Fax-Geräte stehen. Faxe werden akustisch wahrgenommen, wenn sie ankommen – die Geräte machen Geräusche, häufig klingelt auch ein Telefon. Schnell mal ein Fax aus dem Büro zu holen und im Laden zu lesen ist für einen Händler kein Problem.

10.000 Faxe an 10.000 Empfänger in 10 Minuten
Über eine gut ausgelegte Infrastruktur eines Fax-Dienstleisters können nahezu unbegrenzte Mengen an Faxnachrichten gleichzeitig verschickt werden – ein von Retarus versendetes einseitiges Fax an mehrere Tausend Faxnummern erreicht die Empfänger innerhalb weniger Minuten. Dies ist auch ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Faxservern. Deren Betrieb und Administration ist verhältnismäßig aufwändig und teuer, zudem sind in Unternehmen in der Regel die entsprechenden Leitungskapazitäten für großvolumige Aussendungen nicht vorhanden.
Ein Fax kommt im Gegensatz zu E-Mail nahezu immer an, da es nicht durch Spam- und Virenfilter abgefangen wird. Ein Fax eignet sich hervorragend als bidirektionales Kommunikationsmittel – also als echtes Dialogmarketing-Instrument, da Bestellformulare und Response-Elemente einfach abgebildet werden können. Und mit einem Seitenpreis von wenigen Cent ist ein Faxmailing eine sehr günstige Werbemaßnahme und Alternative zu herkömmlichen Versandwegen.

Das Faxmailing in der Praxis
Namhafte Großunternehmen, wie beispielsweise Adidas oder Puma betreiben seit Jahren erfolgreiches Direkt-Marketing via Fax. Die Sportartikelhersteller nutzen das Medium Fax, um ihren Händlern Aktionsware anzubieten. Dank geeigneter Response-Elemente können diese Händler direkt auf dem Fax-Dokument eine Bestellung platzieren und diese wiederum per Fax zurückzusenden. Pharmaunternehmen nutzen das Fax, um Apotheken und Ärzte mit aktuellen Informationen zu versorgen. Da sich auf Fax-Dokumenten Unterschriften und Praxisstempel unterbringen lassen, können bei Bestellungen die Formvorschriften der Pharmabranche genau eingehalten werden. Börsennotierte Firmen verschicken Investor Relations Informationen per Fax und zahlreiche Unternehmen versenden ihre Pressemitteilungen über dieses Medium, um sicherzustellen, daß wichtige Informationen auch wirklich die Redaktionen erreichen. Last Minute Angebote, wie sie an Flughäfen und in Reisebüros oft zu sehen sind, werden selbstverständlich per Fax verschickt, da die Erreichbarkeit der Reisebüros über dieses Medium sehr hoch ist. Das Layout der Faxe ist immer identisch, wodurch sichergestellt ist, daß Corporate Identity Vorgaben der Reiseveranstalter eingehalten werden.

Interessant ist auch eine Anwendung aus der Landwirtschaft. Retarus schickt im Auftrag eines Chemie-Unternehmens aktuelle Wetterinformationen an 50.000 (fünfzigtausend) Landwirte in Deutschland, und das täglich. Passend zu der Region, in der sich der Empfänger befindet und zusammen mit weiteren Informationen (Einsatz von Herbiziden etc) passend zu dem Landwirtschaftlichen Betrieb. Es werden also 50.000 individuelle Faxnachrichten erstellt und innerhalb einer halben Stunde verschickt.

Faxkommunikation ist, wie man sieht, eine sehr persönliche Kommunikation – auch wenn man mal eben persönlich mit 50.000 unterschiedlichen Menschen in Kontakt treten möchte (so viele wie in einer Kleinstadt wohnen). Weitere Kunden, die das Fax erfolgreich als Kommunikationsmedium einsetzen sind Verbände (die Mitglieder über aktuelle Dinge informieren), Marktforschungsinstitute, Großhändler und Hersteller aus allen Branchen (die Einzelhändler informieren und zum Kauf anregen möchten), Verlage sowie Lettershops.

Fazit
Ein Fax wird wahrgenommen. Man kann es nicht anhand einer Betreffzeile löschen wie eine E-Mail. Man MUSS zumindest lesen was drauf steht. Das Fax ist ein wirklich rundes Marketinginstrument und sollte in keinem Kommunikationsmix fehlen. Es lässt sich schnell und kostengünstig an nahezu beliebig viele Empfänger verschicken, die entsprechenden Geräte sind überall vorhanden. Empfänger können bequem und schnell auf ein Fax antworten – durch passende Response- und Bestell-Elemente auf dem Fax. Und wenn die Kommunikation wider Erwarten mal nicht zustande kommt, sieht der Absender die Ursache sofort im Detaille-Report.