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Gutscheinbedingungen sind kritischster Erfolgsfaktor

Jeder Dritte löst Gutschein wegen falscher Zahlungsoptionen im Online-Shop nicht ein. Zahlungsoptionen vor allem für Frauen ein Hemmnis.
| 13.03.2014
83 Prozent der Deutschen haben schon einmal einen Online-Kauf abgebrochen, weil ihnen keine passenden Zahlungsoptionen im Shop angeboten wurden. Auch für den Erfolg von Gutscheinmarketing-Kampagnen ist das ein zentrales Problem. Denn jeder dritte Verbraucher gibt an, dass er aus diesem Grund darauf verzichtet hat, einen Gutschein einzulösen. Besonders Frauen sind in diesem Punkt sensibel. 36 Prozent der weiblichen Gutschein-Empfänger verwerfen den Gutschein, wenn der Shop die präferierte Bezahlvariante nicht anbietet. Bei Männern sind es 30 Prozent. Das ist das Ergebnis des AffiliPRINT-GutscheinBarometers 2014 (www.affiliprint.com), für das mehr als 1.000 Deutsche befragt wurden.

Auch wenn sich knapp 90 Prozent der Verbraucher freuen, wenn sie Rabatt-Gutscheine erhalten, gibt es zahlreiche Gründe, die sie daran hindern, den Gutschein auch einzulösen. 85 Prozent der Befragten geben an, dass sie einen Gutschein nicht einlösen, wenn der Mindestbestellwert zu hoch ist. Wenn der Gutschein nur für Neukunden ist oder sich nur auf bestimmte Produkte beschränkt, verliert er für drei Viertel der Konsumenten seinen Reiz. 65 Prozent der Deutschen achten bei Gutscheinen besonders darauf, wieviel Geld sie sparen können. Für 57 Prozent ist eine zu geringe Ersparnis sogar ein Grund, den Gutschein nicht zu nutzen.

„Gutscheine haben eine starke Vertriebs- und Werbewirkung, Tendenz steigend. 64 Prozent der Konsumenten lassen sich durch einen Rabatt-Gutschein dazu verführen, ein Produkt zu kaufen, dass sie sonst nicht gekauft hätten. Im letzten Jahr gab das nur die Hälfte an. Auch kaufen zwei Drittel der Verbraucher mehr als nur das rabattierte Produkt,“ sagt Carsten Schwecke, geschäftsführender Gesellschafter der AffiliPRINT GmbH. „Damit Gutschein-Kampagnen die volle Wirkung entfalten, gilt es wie in jedem anderen Kanal, den Kunden ernstzunehmen und der Zielgruppe ein möglichst passendes Angebot zu machen. Die Gutscheinbedingungen und der Nutzen für den Empfänger müssen gut zusammenpassen,“ so Schwecke weiter. „In der Praxis machen wir immer wieder die Erfahrung, dass bei der Gestaltung von Gutscheinen viel Potenzial verschenkt wird. Dabei kann man genau hier die Highlights und Anker gezielt setzen und Vertrauen aufbauen.“

Auch das Vertrauen in den Absender des Gutscheins spielt eine wichtige Rolle für den Kampagnenerfolg. 56 Prozent der Deutschen lösen einen Rabatt-Gutschein nicht ein, wenn ihnen der Absender nicht vertrauenswürdig erscheint. „Mehr als die Hälfte der von uns befragten Verbraucher sieht sich das Kleingedruckte von Gutscheinen ganz genau an. Das ist für sie ein wichtiges Kriterium. Werbungtreibende können hier punkten, wenn sie die Gutscheinbedingungen klar und deutlich kommunizieren und sie vor allem so einfach wie möglich halten,“ empfiehlt Gutschein-Marketing-Profi Schwecke.

Über die Studie:
Das AffiliPRINT GutscheinBarometer 2014 ist die zweite Auflage der Studienreihe. AffiliPRINT führte die Studie mit dem Markt- und Qualitätsführer für Online-Befragungen, der INNOFACT AG, Düsseldorf, durch. Der Studie liegt eine bevölkerungsrepräsentative Befragung unter 1.063 Deutschen
zugrunde, die im Januar 2014 durchgeführt wurde. Die erste Auflage ist im Januar 2013 erschienen.

Studie kostenlos anfordern:
http://www.affiliprint.com/studie2014