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Deutschland erhöht Verbindungsgeschwindigkeit um 9,8 Prozent

Im ersten Quartal konnte die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit auf nunmehr 15,3 Mbit/s gesteigert werden. Weltweite Steigerung 15 Prozent.
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Akamai Technologies, die weltweit größte Cloud-Delivery-Plattform, stellt ihren State-of-the-Internet-Bericht für das erste Quartal 2017 vor. Über die Akamai Intelligent Platform werden Daten gesammelt, die Einblick in relevante Statistiken zur weltweiten Internetnutzung geben. Der Bericht enthält unter anderem Informationen zu Verbindungsgeschwindigkeiten, Breitbandverbindungen, schwerwiegenden Internetstörungen, zum Status von IPv4-Verbindungen und der Einführung von IPv6.

Die wichtigsten Fakten für Europa aus dem State-of-the-Internet-Bericht von Akamai für das erste Quartal 2017

Verbindungsgeschwindigkeiten:

• 27 der 31 untersuchten europäischen Länder verfügten ebenso wie im vierten Quartal 2016 über durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeiten von 10 Mbit/s oder mehr.

• Trotz eines geringen Rückgangs der durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeiten von 0,4% auf 23,5 Mbit/s verteidigte Norwegen seine Spitzenposition im ersten Quartal 2017, gefolgt von Schweden mit 22,5 Mbit/s und der Schweiz mit 21,7 Mbit/s.

• Mit 95,3 Mbit/s war Schweden Spitzenreiter hinsichtlich der durchschnittlichen Höchstverbindungsgeschwindigkeit. Insgesamt erzielten 28 der 31 untersuchten europäischen Länder im ersten Quartal 2017 durchschnittliche Höchstverbindungsgeschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit/s.

• Im Jahresvergleich stiegen die durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeiten in 19 europäischen Ländern. Die Zuwächse bewegten sich zwischen 0,5% in Griechenland (7,9 Mbit/s) und 17% in Dänemark (20,1 Mbit/s). Insgesamt acht Länder konnten einen jährlichen Anstieg im zweistelligen Bereich verzeichnen: Norwegen, die Schweiz, Finnland, Dänemark, Großbritannien, Spanien, Italien und Kroatien.

Einführung von Breitbandverbindungen:

• In den weltweiten Top Ten bei der Einführung von Breitbandverbindungen mit mindestens 25 Mbit/s waren fünf europäische Länder vertreten: Norwegen (Platz 2), Schweden (Platz 3), die Schweiz (Platz 5), Dänemark (Platz 6) und Finnland (Platz 9). Die Schweiz verbuchte mit 5,6% den größten Anstieg im ersten Quartal 2017, gefolgt von Finnland mit 2,1%.

• Mit einer Verbreitung von 56% überholte Schweden Norwegen und sicherte sich bei der Einführung von 15-Mbit/s-Breitbandverbindungen den Spitzenplatz im ersten Quartal 2017. Die Zuwächse pro Quartal bewegten sich zwischen 22% (Griechenland) und 0,1% (Norwegen und Polen).

• Mit einer Verbreitung von 75% konnte die Schweiz den ersten Platz unter den untersuchten europäischen Ländern bei der Einführung von 10-Mbit/s-Verbindungen verteidigen. In insgesamt 18 Ländern erreichte mindestens die Hälfte der eindeutigen IPv4-Adressen, die mit der Akamai Intelligent Platform verbunden waren, durchschnittliche Geschwindigkeiten von 10 Mbit/s oder höher. Im Quartalsvergleich wurden Anstiege in 25 europäischen Ländern verzeichnet. Diese Zuwächse bewegten sich zwischen 0,4% in Litauen, Slowenien und der Tschechischen Republik und 19% in Griechenland.

IPv4 und IPv6:

• Im ersten Quartal 2017 waren über 814 Millionen eindeutige IPv4-Adressen mit der Akamai Intelligent Platform verbunden, was einen Anstieg von 0,7% im Vergleich zum ersten Quartal 2016 bedeutet.

• Belgien bleibt weiterhin klarer Vorreiter bei der Einführung von IPv6, wobei 38% der Verbindungen, die aus diesem Land zur Akamai Intelligent Platform hergestellt wurden, über IPv6 erfolgten; im Vergleich zum vierten Quartal 2016 bedeutet dies einen Rückgang von 19%. Diese fünf europäischen Länder gehörten ebenfalls zu den weltweiten Top Ten: Griechenland (Platz 2), die Schweiz (Platz 4), Deutschland (Platz 6), Estland (Platz 8) und Großbritannien (Platz 10).

• Festnetz- und Mobilfunkanbieter waren nach wie vor für den Großteil der IPv6-Anfragen verantwortlich. Spitzenreiter in Europa waren dabei Sky Broadband (Großbritannien), TELENET (Belgien) und Kabel Deutschland (Deutschland), bei denen 62%, 55% beziehungsweise 49% der Dual-Stacked Requests an Akamai in den jeweiligen Ländern über IPv6 erfolgten.

Mobile Verbindungen:

• Im ersten Quartal 2017 wies Großbritannien mit 26 Mbit/s erneut die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit auf. Deutschland landete mit 24,1 Mbit/s knapp auf dem zweiten Platz.

• Von den untersuchten Ländern und Regionen in Europa verfügten 19 bei Mobilfunkverbindungen über eine Verbindungsgeschwindigkeit von 10 Mbit/s oder mehr.

Ankündigungen im ersten Quartal 2017 lassen auf einen weiterhin positiven Trend bei Breitbandeinführung und -geschwindigkeit schließen.

Die Highlights aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

• Im ersten Quartal 2017 erreichte Deutschland eine durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit von 15,3 Mbit/s; das entspricht einer Steigerung von 9,8% gegenüber dem Vorjahresquartal. Im weltweiten Vergleich belegte die Bundesrepublik damit ebenso wie im vierten Quartal 2016 Platz 25. Auch innerhalb von Europa verblieb Deutschland im Vergleich zum vierten Quartal 2016 auf Platz 15.

• Mit einer durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit von 21,7 Mbit/s und einem Jahresplus von 16% belegte die Schweiz auch im ersten Quartal 2017 unter den Ländern der DACH-Region wieder den ersten Platz. In Europa bedeutete das Rang drei, weltweit Rang fünf. Österreich erzielte im ersten Quartal 2017 eine durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit von 14,1 Mbit/s, was einer jährlichen Zunahme von 5,1% entspricht. In der DACH-Region lag Österreich damit auf Platz drei, in Europa auf Platz 18; weltweit kletterte Österreich von Platz 30 im vierten Quartal 2016 auf Platz 29 im ersten Quartal 2017.

• Der Anteil der Breitbandverbindungen mit mehr als 10 Mbit/s machte in Deutschland im ersten Quartal 2017 53% aller Internetverbindungen aus; im Vergleich zum Vorjahr legte er damit um 12% zu. Weltweit verbleibt die Bundesrepublik mit diesem Wert auf Rang 30 und in Europa auf Platz 18. Die Schweiz brachte es im ersten Quartal 2017 auf eine Rate von 75%; das bedeutet einen Anstieg um 10% gegenüber dem Vorjahresquartal. Weltweit belegte die Eidgenossenschaft damit den zweiten und in Europa den ersten Platz. In Österreich lag der Anteil der Breitbandverbindungen mit mehr als 10 Mbit/s bei 46% und damit um 8,5% höher als noch im Vorjahr. Das entsprach Platz 37 im weltweiten und Platz 21 im Europa-Ranking.

• Bei den Breitbandverbindungen mit mehr als 15 Mbit/s brachte es die Schweiz auf einen Anteil von 56% bei einer Steigerung um 26% gegenüber dem Vorjahresquartal. Weltweit bedeutete das Platz zwei und in Europa Platz eins vor Norwegen. Deutschland erzielte einen Anteil von 33% – eine Steigerung um 27% gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch Österreich konnte sich im ersten Quartal 2017 verbessern. Dort stieg der Anteil der Breitbandverbindungen mit über 15 Mbit/s im Vergleich zum Vorjahr um 19% und lag damit bei 26%.