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Hotellerie-Trends 2018: Digitalisierung und Preistransparenz

Was sich die Hotellerie für 2018 vorgenommen hat, welche Trends und Herausforderungen im Gastgewerbe bevorstehen, erzählen vier Hoteliers.
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Treugast Solutions Group: Digitalisierung und neue Konzepte
Digitalisierung und Konkurrenz durch AirBnB sind 2018 die größten Herausforderungen für Hoteliers: Ein leistungsstarkes WLAN-Netz erwartet inzwischen nicht nur jeder Hotelgast, sondern ist auch die Grundlage für den Digitalisierungsprozess der Hotels. Die digitalen Entwicklungen gehen in Richtung Mobile Check-in, digitalen Concierge und Online-Kundenbindungsprogramme. AirBnB sorgt für einen Innovationsschub in der Hotellerie. Mit der Entwicklung neuer Lifestyle-Marken und -Konzepte reagieren die Hotelgesellschaften auf diesen Trend. Zudem entstehen völlig neue Konzepte von Hotels. Michael Lidl, geschäftsführender Partner der TREUGAST, nennt als gutes Beispiel das Grätzl in Wien: „Hier werden alte Ladenflächen mit großen Schaufenstern als Suiten genutzt — Übernachten wird hier zum einmaligen Erlebnis.“ Ebenso entstehen zahlreiche neue Brands im Hostel- und Longstay-Segment. In deutschen Großstädten ist das Konzept des Wohnens auf Zeit gefragt und bietet angebotsseitig noch viel Potential für neue Entwicklungen. Gerade für Business-Reisende, die länger in einer Stadt verweilen, bietet sich die Mischung aus Wohnung und Hotel an.

B&B HOTELS: Transparente Preispolitik
Die Economy-Hotelkette denkt auch 2018 aus der Sicht des Gastes — und hält im nächsten Jahr an unkomplizierten Stornofristen bis 19 Uhr am Anreisetag fest. Max C. Luscher, Geschäftsführer der B&B HOTELS GmbH, erklärt: „Wir haben in der Vergangenheit immer nur gute Erfahrungen mit unseren flexiblen Fristen gemacht und unser positives Gästefeedback zeigt, dass wir damit die richtige Strategie verfolgen.“ B&B HOTELS hält auch an einer transparenten Preispolitik fest: Lediglich zu Messe- und Eventzeiten steigen die Preise auf maximal das Doppelte der Standardraten, die bereits ab 43 Euro pro Nacht beginnen. Max C. Luscher: „Ich stelle mir oftmals die Frage, wie kundenfreundlich ein Preisyielding von 50 Euro auf 280 Euro ist, nur weil auch andere Leute zwingend in eine Stadt reisen müssen — wir machen das nicht so.“ Zudem ist ein weiterer Ausbau des Hotelnetzes von fast 100 Hotels auf 150 in 2020 geplant — dies sind über 15 Neueröffnungen pro Jahr.

Delphina Hotels & Resorts: Nachhaltigkeit weiter ausbauen
In Nordsardinien bleibt die familiengeführte Hotelkette Delphina Hotels & Resorts ihrem Kurs treu: Als erste Hotelkette Italiens, die sich 2017 zu 100 Prozent aus nachhaltigen Energien speiste, werden auch 2018 nachhaltige Projekte weitergeführt. Im eigens entworfenen Nachhaltigkeitsprotokoll sind Themen wie der Schutz der Umwelt, die Bewahrung der kulturellen Schätze sowie ein nachhaltiges Miteinander innerhalb des Unternehmens und im Austausch mit der Bevölkerung die Grundpfeiler des unternehmerischen Handelns. Libero Muntoni, Marketingdirektor der Delphina Hotels und Resorts, erklärt: „Wir sind hier als Familie und als Unternehmen verwurzelt. Von Anfang an haben wir unser Unternehmen in Harmonie mit der Umgebung geplant — bei der Architektur und Bepflanzung angefangen. 2018 werden wir unsere Nachhaltigkeitspläne noch vertiefen.“

Victor’s Residenz-Hotels: Dem Nachwuchs gehört die Zukunft
Die Förderung der jungen Mitarbeiter nimmt auch für das Jahr 2018 bei den 13 Häusern der Victor’s Hotelgruppe einen hohen Stellenwert ein. „Mit Nachwuchsprojekten möchten wir auch im nächsten Jahr unsere Auszubildenden von der Marke Victor’s begeistern und somit dem Fachkräftemangel entgegenwirken“, so Petra Becker, Direktorin Personal- und Qualitätsmanagement und Verantwortliche für die Victor’s Akademie. „Aufgrund des Erfolgs unseres ersten Azubicamps im Oktober 2017 sind wir überzeugt, mit weiteren Aktionen und zahlreichen Benefits für unsere Auszubildenden den richtigen Weg einzuschlagen. Wir möchten ihnen mehr denn je die Möglichkeit zur Mitgestaltung des Arbeitsalltags geben und sie anhand von Trainings on the Job, weiteren Azubicamps und regelmäßigen Austauschprogrammen zwischen unseren Häusern bestmöglich fördern und motivieren. Denn nur wer in die jungen Talente investiert, kann innovative Hotellerie betreiben.“