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Black Friday und Cyber Monday: Der Preis entscheidet

Für 83 Prozent der Online-Käufer entscheidet der Preis bei der Shop-Auswahl vor Zahlungsmöglichkeiten und versandkostenfreier Lieferung.
© Pixabay / Geralt
 
Satte Prozente, fallende Preise und Tiefpreis-Tage: Mit dem heutigen Black Friday und dem Cyber Monday in drei Tagen läutet der Handel das Weihnachtsgeschäft ein. Schnäppchenjäger hoffen dabei auf gute Aktionen – und für mehr als jeden dritten Online-Käufer (37 Prozent) sind entsprechende Rabattaktionen auch Shop-entscheidend. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.054 Online-Käufern ergeben. So sagen 34 Prozent aller Männer und 41 Prozent aller Frauen, dass das Kriterium „Rabattaktion“ für sie entscheidend ist, wenn es darum geht, in welchem Online-Shop sie ein Produkt letztlich kaufen. Bei den jüngeren Online-Shoppern zwischen 14 bis 29 Jahren sind es sogar 45 Prozent. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 41 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 33 Prozent und bei der Generation 65 Plus sind es 21 Prozent der Befragten.

„Ob zum Stöbern oder zum gezielten Kauf eines reduzierten Produkts: Black Friday und Cyber Monday können den Online-Shoppern tolle Rabatte bieten. Für viele Händler gehören diese Aktionstage zu den umsatzstärksten im ganzen Jahr“, sagt Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga. „Unsere Zahlen zeigen, dass Kunden Rabattaktionen einen hohen Stellenwert beimessen und diese sogar oft darüber entscheiden, wo eingekauft wird. Händler, die entsprechende Aktionstage nicht anbieten, laufen Gefahr, das wichtige Geschäft an diesen Tagen zu versäumen.“

Das stärkste Kriterium für bzw. gegen einen Online-Shop ist für 83 Prozent der befragten Online-Käufer der Preis. Es folgen die Zahlungsmöglichkeiten (65 Prozent), versandkostenfreie Lieferung (62 Prozent), Kundenbewertungen (53 Prozent) sowie die Lieferzeit (51 Prozent). Auch unkomplizierte Rückgabemöglichkeiten (50 Prozent) sowie das allgemeine Image des Händlers (41 Prozent) sind mitentscheidend. Weniger wichtig sind den Befragten die Zertifizierung des Online-Shops (22 Prozent) sowie der Sitz des Unternehmens (15 Prozent).