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„Kein signifikanter Anstieg“: Adblocker-Rate steigt um 0,24 Prozentpunkte

Die Rate wird vom Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. quartalsweise technisch erhoben.
Zentrale Adblocker-Rate des OVK © Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
 

Die Adblocker-Rate ist im vierten Quartal 2018 um 0,24 Prozentpunkte auf 23,95 Prozent gestiegen (drittes Quartal 2018: 23,71 Prozent). Die Rate wird vom Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. quartalsweise technisch erhoben.

„Im vierten Quartal des vergangenen Jahres hat es keinen signifikanten Anstieg von Adblocker-Neuinstallationen gegeben“, stellt der Stellvertretende OVK-Vorsitzende Dirk Maurer (IP Deutschland) fest. „Das ist einerseits beruhigend, andererseits dürfen wir nicht müde werden zu erwähnen, dass Werbung für Nutzer einen Mehrwert darstellen muss, keinen Störfaktor.“ Maurer wies im vergangenen Jahr mehrfach darauf hin, dass die Verbreitung von „bad ads“ verringert werden müsse. Es sei grundsätzlich und insbesondere im programmatischen Einkauf darauf zu achten, dass bei den Werbemotiven die Vorgaben der Publisher und Vermarkter berücksichtigt werden, sonst wird die Werbung des Kunden eher auf Reaktanz in der Zielgruppe treffen. Werbung ermöglicht Internetnutzern zahlreiche kostenlose Dienste, Adblocker-Nutzer gefährden die Angebotsvielfalt im Netz.

Die Adblocker-Raten 2018 betrugen 23,40 Prozent (erstes Quartal), 24,45 Prozent (zweites Quartal), 23,71 Prozent (drittes Quartal) und 23,95 Prozent im vierten Quartal. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen handelt es sich bei der Adblocker-Rate des OVK im BVDW um eine technische Messung der bei den Vermarktern geblockten Werbung, nicht um eine Bevölkerungsumfrage.