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Steigende Pro-Kopf-Ausgaben im Online-Handel

Jährliche Pro-Kopf-Ausgaben nonfood wuchsen im Online-Handel von 1.189 Euro in 2016 auf 1.303 Euro im vergangenen Jahr.
© Handelsverband Deutschland - HDE e.V
 
Der Onlinehandel ist 2018 mit 9,1 Prozent etwas schwächer gewachsen als erwartet. Die absoluten Umsatzzuwächse sind nahezu unverändert (4 bis 5 Mrd. Euro p.a.).

Die Wachstumstreiber unter den Branchen sind vor allem wie im Vorjahr FMCG, Heimwerken & Garten sowie Wohnen & Einrichten. Die schwachen Konjunkturen bei Fashion und Consumer Electronics im Einzelhandel insgesamt zeigen auch Wirkung im Onlinehandel. Die Anteile am Onlinehandel verschieben sich allmählich von den „großen Kernbranchen“ Fashion und CE/Elektro zu den „kleineren“ Branchen.

In den Branchen Fashion, Consumer Electronics und Wohnen kannibalisiert der Onlinehandel zunehmend den stationären Handel offline.

Onlinehändler mit stationärer DNA wachsen wieder am stärksten – auch über Markt-plätze. Amazon drückt das Wachstum der Internet-Pure-Player (ohne Marktplätze) und wächst kaum noch über den eigenen Handel sondern im Wesentlichen nur über den Amazon Marketplace. Auch neue Marktplätze gewinnen Anteile am Onlinehandel.

Die durchschnittlichen Onlineausgaben je Onlineshopper steigen und immer mehr Ältere entdecken das Onlineshopping.

Die Fokussierung der Verbraucher auf Online nimmt zu – der Anteil selektiver Käufer nimmt (leicht) ab.

Onlineschaufenster gewinnen in fast allen Branchen für stationäre Käufe noch einmal deutlich an Bedeutung. Apps für mobiles Shoppen und Instant-Shopping verändern das Onlinekaufverhalten.