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Gretchenfrage für Kreative: Ist der Digitaldruck so gut wie der Offsetdruck?

Zertifizierungen sorgen für Sicherheit beim Druckergebnis.
Onlineprinters GmbH | 19.09.2019
Dreifach qualitätszertifiziert © Onlineprinters GmbH
 
Lange war es eine zentrale Frage bei Werbern und Agenturen: Ist eine Produktion im Digitaldruck hochwertig genug für die eigenen Projekte? Der Offsetdruck galt in der Vergangenheit grundsätzlich als hochwertiger. Doch der Digitaldruck hat aufgeholt. Dank Zertifizierungen sind die Druckergebnisse sogar für Profis nicht mehr zu unterscheiden.

Marketing- und Werbefachleute ordern heute keine Millionenauflagen mehr, wenn sie Drucksachen bestellen. Stattdessen landen kleinere Auflagen im Warenkorb der diedruckerei.de-Kunden, bei Bedarf wird kurzfristig nachbestellt. „Seit dem Siegeszug des Internets erwarten Kunden höchste Aktualität von allen Informationsmedien, gedruckte Werbemittel sind hier keine Ausnahme. Das hat Auswirkungen auf das Kaufverhalten, da Besteller online rund um die Uhr Visitenkarten, Flyer, Broschüren oder Werbeartikel auch in Kleinstmengen ordern. Kleine Auflagen wirtschaftlich zu produzieren ist die eine Herausforderung. Die andere, dass auch die Qualität stimmen muss – dafür stehen wir“, fasst Roland Keppler, CEO der Onlineprinters-Gruppe zusammen, was viele Druckereien bewegt.

Digitaldruck gewinnt an Bedeutung


Der Maschinenpark von diedruckerei.de umfasst sowohl Offsetdruck- als auch Digitaldruck-Maschinen, wobei der Digitaldruck deutlich an Popularität gewonnen hat. Inzwischen produziert diedruckerei.de fast 25 Prozent aller Kundenaufträge im Digitaldruck, im Jahr 2014 lag der Anteil noch bei fünf Prozent. Das Investitionsvolumen im Bereich Digitaldruck hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. „Industrielle Digitaldruck-Maschinen kosten leicht siebenstellige Beträge und sind in etwa so groß wie ein Kleinbus. Nicht nur größentechnisch kein Vergleich zum konventionellen Bürodrucker, den Laien oft mit dem Digitaldruck verbinden. Auch das Druckbild ist natürlich ein anderes“, erklärt CEO Keppler. Das Unternehmen kann europaweit als erstes ein „Qualitäts-Triple“ vorweisen: Zertifizierungen für die Bereiche Offsetdruck (ISO 12647-2) sowie Druck-Weiterverarbeitung (ISO 16762) und nun auch für den Digitaldruck (ISO 15311). Für letzteres Produktionsverfahren erfolgte aktuell die Zertifizierung auf Basis der Digitaldrucknorm nach dem ProzessStandard Digitaldruck.

Europaweit einzigartig: Qualitäts-Triple


Bei der PSD-Zertifizierung muss unter anderem das Druckergebnis Vergleichen mit genormten ISO-Druck- und Proofbedingungen standhalten: Abweichungen werden mit moderner, normgerechter Messtechnik analysiert. „Die Messungen dienen zur Prozesssteuerung und Qualitätssicherung. Sie korrelieren gut mit der Wahrnehmung des menschlichen Auges“, erklärt Thomas M. Schnitzler von der Firma CtP & Print QualityControl, er ist auch Fogra Digital Print Expert und fährt fort: „Heute ist es selbst einem geschulten Auge nahezu unmöglich, Unterschiede zwischen Offsetdruck- und Digitaldruck-Ergebnissen zu erkennen. Die Qualität beider Druckverfahren ist gleichermaßen hochwertig, sofern die Prozesse optimal zueinander abgestimmt und zertifiziert werden, wie es diedruckerei.de gemacht hat. Meine visuellen und messtechnischen Begutachtungen der digitalen Druckergebnisse erreichten das bestmögliche PSD-Qualitätslevel bei der PSD-Zertifizierung.“

Im Juni 2019 erhielt diedruckerei.de das PSD-Digitaldrucksiegel nach den Anforderungen des ProzessStandard Digitaldruck und der Digitaldrucknorm ISO 15311. Das dazugehörige Qualitätsmanagement umfasst alle qualitätssichernden und organisierten Maßnahmen im Digitaldruck, die der Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen dienen. „Wenn man online Druckprodukte kauft, muss man sicher sein können, dass die Qualität stimmt. Bei diedruckerei.de können wir das garantieren“, so CEO Roland Keppler.