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Growth Marketing: Warum sich Marketers jetzt um Daten und Wachstum kümmern müssen

Der Marketing Intelligence Report von Datorama weist auf veränderte Rolle des Marketings hin, die sich zeitversetzt auch auf Europa auswirken dürfte.
Datorama GmbH | 18.03.2020
© Datorama GmbH
 

Der Aufgabenbereich des Chief Marketing Officers (CMO) hat sich in den letzten fünf Jahren verändert. Führungskräfte aus dem Marketing sind nicht mehr ausschließlich für den Aufbau und die Pflege von Marken verantwortlich. Sie bilden die Vorhut bei strategischen Diskussionen zur Kombination herausragender Customer Experience mit geschäftlichem Wachstum.

Der neue Marketing Intelligence Report von Datorama, einem Unternehmen von Salesforce, fühlt dem Marketing den Puls. Die Ergebnisse der neuen, zuerst im US-amerikanischen Raum durchgeführten Online-Studie weisen auf eine veränderte Rolle des Marketings hin, die sich zeitversetzt auch auf Europa auswirken dürfte.

2020 ist das Jahr der Datenrevolution: Zentrale Erkenntnisse aus der US-Studie

Die Studie befasste sich mit drei wesentlichen Themenkomplexen:

  • Growth als Kernziel und neue Aufgabe für Marketingexperten
  • Welche operativen Probleme Marketingexperten bei der Wachstumsförderung im Wege stehen
  • Wie Marketers in den USA Herausforderungen meistern, die das Wachstum behindern, und wachstumsfördernde Maßnahmen identifizieren

 

1. Growth ist das Gebot der Stunde.

Marketer sind stärker denn je gefordert, zum Unternehmenswachstum beizutragen. Und das spricht sich herum. Laut dem neuen Marketing Intelligence Report setzen sich zwei von drei US-Marketingexperten das Unternehmenswachstum zum wichtigsten Ziel.

96% der befragten Experten sind überzeugt: das Marketing spielt beim Thema Growth eine entscheidende Rolle.

Aus gutem Grund: Marketer müssen heute wissen, wie es ihrem Unternehmen geht, damit es sich im Wettbewerb behaupten und weiter wachsen kann. Folgerichtig rücken ROI und Wachstum in den Fokus. 58 % verfolgen dabei einen Mix aus lang- und kurzfristiger Wachstumsplanung auf Basis von Daten und Kennzahlen.

 

2. Die Marketinglandschaft wird zunehmend komplex.

Marketer sollten täglich auf aufkommende Trends und Entwicklungen reagieren können. Gefordert sind Transparenz, Messbarkeit und schnelle wie zielführende Maßnahmen. Die Marketinglandschaft wird allerdings immer komplexer. Das steht einem übergreifenden Zugriff auf digitale Daten, die Marketers für Growth-Maßnahmen benötigen, noch im Wege.

  • Marketingexperten nutzen durchschnittlich 13 verschiedene Marketing- und Werbeplattformen.

 

3. Die Crosschannel-Integration von Daten stellt viele vor Herausforderungen.

Marketingdaten liegen oft in diversen nicht integrierbaren Datensilos. Daten aus unterschiedlichen Quellen lassen sich also nicht einfach verknüpfen und vereinheitlichen. Ein manueller Abgleich ist aber mühsam und geht auf Kosten von Mitarbeiter-Ressourcen. Ein kanalübergreifender Überblick wird jedoch von 87 % der Befragten als wichtig empfunden.

  • Doch nur 33 % der US-Marketingexperten beschreiben den aktuellen Stand der Integration und Verwaltung von Marketingdaten als „hervorragend.
  • Und nur 16% haben großes Vertrauen in die Genauigkeit ihrer Daten.

 

4. Auch in puncto Reporting und Analytics muss nachgelegt werden,

Berichte und Analysen müssen schneller und präziser werden. Kunden ändern sich schnell. Marketers müssen Tempo machen, doch:

  • 80 % der Marketingexperten haben keinen täglichen oder Echtzeitzugriff auf kanalübergreifende Marketing-Performance-Daten.
  • Und nur 8 % können auf vollständig automatisierte, kanalübergreifende Berichte zugreifen.

 

6. Eine weitere Hürde: die kulturellen Transformationen auf dem Weg zu datengestützten Abläufen.

Unternehmen, die sich auf Daten konzentrieren wollen, müssen auch weiche Faktoren wie die Unternehmenskultur berücksichtigen. Transformationsprozesse betreffen auch die Mitarbeiter. Ihre Rollen verändern sich. Eine Erfahrung, die Marketingexperten gerade hautnah erleben – Reibungsverluste inklusive.

Hier sind laut 49 % der Befragten Führungskräfte in der Pflicht. 44 % halten zudem Investitionen in Marketing-Analytics-Plattformen und -Technologien für wesentlich, um Wachstumsinitiativen wirksam zu unterstützen.

Das Fazit der Studie

US-Marketingexperten sind sich darüber einig, dass genaue und validierte Daten die unverzichtbare Grundlage für ein erfolgreiches Marketing stellen. Sie arbeiten bereits weitgehend zielorientiert, könnten aber noch viel umfassendere Möglichkeiten nutzen, um ihre wachstums- und datenorientierten Abläufe in 2020 und darüber hinaus auszuweiten.

  • Durchschnittlich 34% schneiden hinsichtlich eines Marketingziel nach eigener Aussage „sehr gut“ ab – gut über die Hälfte (57 %) beurteilen sich als „ordentlich“.

 

Da ist noch deutlich Luft nach oben.

 

Den Report gibt es hier:

https://www.salesforce.com/de/form/datorama/marketing-intelligence-report-growth-marketing