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Barter-Geschäfte sind Verrechnungsgeschäfte

Bartergeschägte – Wege zu zusätzlichen Geschäften und neuen Kunden
Das Geldsystem zeigt gerade in Zeiten schlechter Wirtschaftslage, hoher Arbeitslosigkeit oder mangelnder Geldverfügbarkeit in deutlicher Form seine Schwächen. Die bestehenden Probleme des Geldsystems sind Volkswirten, Bankern und Politikern hinlänglich bekannt, sie werden jedoch totgeschwiegen und bagatellisiert. Gerade weil diese insbesondere von Geld und den erhaltenen Zinsen und Zinseszinsen überdurchschnittlich profitieren. Zinsen und Zinseszinsen tragen zum überwiegenden Teil dazu bei, dass Preise steigen müssen. Ein Geld ohne Zinseszinsfaktoren ist dringend notwendig.

Aber gerade in der jetzigen Zeit ist es für Unternehmer jeglicher Branchen wichtig, neue Wege zu besseren Geschäften zu finden. Was tun, wenn der Endverbraucher immer mehr spart, kein Geld ausgibt und hortet?

Zunehmend beschäftigen sich Wirtschaftswissenschaftler, Ökonomen und viele interessierte Personen mit alternativen Zahlungssystemen, die nachhaltig Vorteile für die Makroökonomie und Mikroökonomie bieten – so auch mit Verrechnungs- oder Barter- geschäften.

Würde unsere Volkswirtschaft ca. 5 % des Bruttosozialproduktes im Zuge multilateraler Verrechnungsgeschäften oder sogenannten Bartergeschäfte abwickeln, so gehörten Rezession, Millionen von Arbeitslosen, überproportionale Insolvenzen und die Probleme der sozialen Sicherungssysteme der Vergangenheit an. Unternehmen könnten Wachstum finanzieren, Zusatzgeschäfte realisieren und den Mitarbeitern regelmässige Lohn- oder Gehaltserhöhungen gewähren – ohne damit die Preise entsprechend zu erhöhen.

Unserer Wirtschaft ging es ganz einfach GUT!
Leider kennen die zum Teil hochbezahlten Consultants wie Marketingspezialisten, Steuerberater, Unternehmensberater oder Banker die Möglichkeiten von Barterge-schäften nicht – und wenn, wird der Begriff „Barter“ meist falsch interpretiert.

Staaten nutzen Bartergeschäfte um grössere Investitionen zu realisieren und Handelsbilanzen auszugleichen. Grossunternehmen können gerade Grossgeschäfte nicht ohne Gegengeschäftsverpflichtung realisieren, für sie gehört Barter zum täglichen Geschäft.

Barter ist ein Zahlungssystem, eine komplementäre Währung, die unserer Wirtschaft vielfältige Vorteile bietet und zu einem unabdingbaren Instrument wird.

Durch die elektronische Datenverarbeitung, Internet und Probleme des klassischen Geldsystems sind Bartergeschäfte – besonders die multilaterale Verrechnung von Lieferungen und Leistungen (Barter Clearing) – zu einem einfachen und effektiven Instrument geworden und bieten ein unabhängigeres Arbeiten vom Geld.

Die Entwicklung der Barter-Organisationen, weltweit in den führenden Industrieländern zeigt, dass insbesondere KMU (Klein- und Mittelständische Unternehmen) die Chancen der Bartergeschäfte nutzen. Weltweit sind mehr als 600.000 Unternehmen den über 500 Barter-Organisationen angeschlossen. Über alle Formen der Bartergeschäfte werden 15 - 20 % des Welthandels abgewickelt.

Wie Bartergeschäfte funktionieren, ist vielen Millionen Personen bekannt. Es kann jedoch gesichert festgestellt werden, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung die Funktionsweise weder kennt noch versteht.

Bartern, Verrechnen, Clearing, Kompensation, Tauschgeschäfte, Gegengeschäfte - die Zahl der Bezeichnungen für die älteste Form von Geschäften ist groß. Hier eine Bestandsaufnahme. Der Anteil von Barter- oder Clearing-Geschäften macht ca. 30 Prozent am gesamten Welthandel aus. Ohne Clearing könnte heute ein großer Teil der weltweit abgewickelten Geschäfte nicht zustande kommen. Der Einsatz von Computern und Internet ermöglicht eine einfache Administration. Das Verrechnungs-Geschäft erlebt eine ungeahnte Renaissance. Der Einsatz von Verrechnungs-Konten und dadurch die Unabhängigkeit von Zeitpunkt, Wert und Verrechnungs-Partner machen das Clearing salonfähig für das Tagesgeschäft.

Insbesondere Gewerbetreibende sind in völliger Unkenntnis über das unschlagbare Marketing- und Managementinstrument: Barter. Zusätzlich zu dieser Unkenntnis kommt ein weiterer erschwerender Faktor hinzu - Unternehmer haben es verlernt, über den Tellerrand hinwegzuschauen.

Die Unkenntnis führt meist zu Vorurteilen und Skepsis, manchmal hin bis zur Argumentation: Suspekte Geschäfte.

Folgende wesentlichen Eigenschaften bieten Bartergeschäfte:

· ein äusserst vielseitig einsetzbares Zahlungsmittel

· es ist etwas Exklusives

· es ist etwas Privatwirtschaftliches

· Geschäfte können wie mit Geld realisiert werden

· Sie funktionieren lokal bis international

· Barter ist im Gegensatz zu Geld diebstahlsicher

· Bartergeschäfte sind Zusatzgeschäfte

· zur Gewinnung neuer Kunden

· zur Auslastung freier Kapazitäten

· verbessert Renditen

· ein alternatives Finanzierungsinstrument

· es macht unabhängiger von Banken

· es schafft Arbeitsplätze


Jedes Unternehmen kann sich einer Barterorganisation anschliessen und dort ein Barterkonto eröffnen. Die Gebühren sind sehr unterschiedlich, in den meisten Fällen wird eine geringe Aufnahmegebühr, eine Jahresgebühr und eine Aufwandsentschädigung auf Basis der getätigten Geschäfte berechnet. Hierfür vermitteln die Mitarbeiter der Barterorganisationen dem Teilnehmer aktiv Geschäfte. So kommt man auf einfache Art und Weise zu neuen Kunden und realisiert Zusatzgeschäfte – die im Regelfall zwischen 5 – 30 % des Umsatzes liegen.

Barter wird buchhalterisch, finanztechnisch und steuerlich wie jedes herkömmliche Geschäft behandelt.