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Da ist der Wurm drin: Conficker feiert Geburtstag

Es hätte einer der schlechtesten Aprilscherze im Internet werden können.
Symantec GmbH | 30.03.2010
Der 1. April vor fast genau einem Jahr war als Starttermin für „Downadup Conficker" angesetzt, an dem dieser Wurm mit seinen unheilsamen Aktionen hätte beginnen sollen. Zum Glück hat er das ihm zugesprochene zerstörerische Potenzial nicht ausgeschöpft. Trotz allem ist sein Einfluss beachtlich. Noch heute haben die Conficker-Macher Zugriff auf 6,6 Millionen infizierte Rechner, weil sie von ihren Nutzern noch nicht repariert wurden.



Anfang 2009 taucht Conficker erstmals im World Wide Web auf - auf der Suche nach einem bestimmten Schlupfloch im Betriebssystem Windows. Zwar hatte Microsoft bereits Ende 2008 für diesen Fehler eine Reperaturdatei geschrieben und veröffentlicht. Trotzdem konnte Conficker noch Millionen von Computern finden, auf denen weder der aktuelle Patch noch eine zuverlässige Sicherheitssoftware aufgespielt waren. Hat sich der Wurm über diese Lücke erst einmal auf dem Rechner eingenistet, können Kriminelle unbemerkt und zu jeder Zeit auf den befallenen PC zugreifen.



Wie ein Damoklesschwert mahnt Conficker Konsumenten und Unternehmen daran, was die Securityindustrie seit Jahren empfiehlt:



•Installieren Sie regelmäßig Securitypatches! Das trifft nicht nur auf Patches für das Betriebssystem, sondern alle Aplikationen wie auch Plug-ins zu. Conficker konnte sich deswegen so weit verbreiten, weil Anwender es vernachlässigt haben, ihren Computer mit dem adäquaten Securitypatch zu versorgen. Angesichts der komplexen Infrastruktur in den meisten Unternehmen rät Symantec den Verantwortlichen, Patch-Management-Lösungen zu installieren. Mit deren Hilfe lassen sich alle Sicherheitslücken zentral und zeitnah schließen.



•Verwenden Sie eine zuverlässige
Sicherheitssoftware, die ihren Rechner mit mehreren Schutzschichten überzieht! Achten Sie darauf, dass das Programm immer aktiv ist und sich regelmäßig aktualisiert. In vielen Fällen verbreitet sich der Wurm über infizierte mobile Geräte wie USB-Sticks, die als Überträger fungieren. In fast allen Fällen wird eine aktuelle Sicherheitssoftware die Gefahr erkennen, bevor sie den Rechner erreicht.



•Sollte Ihr Rechner bereits mit Conficker infiziert sein, nutzen Sie Tools seriöser Anbieter, um den Wurm zu entfernen!



Weiter Hintergrundinformationen zu Conficker und seiner Verbreitung, darunter ein Video, finden Sie im Symantec Blog unter: http://www.symantec.com/connect/fr/blogs/downadupconficker-and-april-fool-s-day-one-year-later



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