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Elektronischer Handel wird immer beliebter

Deutschland hält Spitzenposition in Europa
Berlin, 27. April 2006: Der elektronische Handel wird in Deutschland immer beliebter. Insgesamt wurden im Jahr 2005 Waren und Dienstleistungen im Wert von 32 Milliarden Euro per Internet verkauft. Das entspricht einem Plus von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Großteil des Online-Handels entfällt mit 90 Prozent auf Transaktionen zwischen Unternehmen (Business-to-Business). Der gesamte Umsatz im elektronischen Handel stieg im Jahr 2005 um 58 Prozent auf 321 Milliarden Euro. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts European Information Technology Observatory (EITO) im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Bis zum Jahr 2009 wird der E-Commerce-Umsatz in Deutschland nach Schätzungen der Marktforscher auf rund 694 Milliarden Euro steigen, 114 Milliarden Euro davon kommen von Privatkunden (Business-to-Consumer).

Seine Spitzenposition in Europa beim elektronischen Handel hat Deutschland damit im vergangenen Jahr gefestigt. 30 Prozent aller in Westeuropa über das Internet gehandelten Waren und Dienstleistungen wurden 2005 hierzulande verkauft. „Neben der steigenden Zahl von Internetnutzern sprechen weitere Faktoren für eine positive Entwicklung des E-Commerce“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Hohe Sicherheitsstandards sorgen für mehr Vertrauen bei Online-Käufen, elektronische Bezahlsysteme für kleinere Beträge setzen sich durch und mit dem Handy kommt ein weiterer Verkaufskanal neben dem PC hinzu.“ Die beliebtesten Produkte im Internet sind Bücher, gefolgt von Kleidung und Sportartikeln sowie Filmen und Musik. Ebenfalls sehr beliebt bei den Online-Käufern sind Elektroartikel, Reisetickets und Software.

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Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.000 Unternehmen, davon 750 Direktmitglieder mit etwa 120 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Gerätehersteller, Anbieter von Software, IT-Services, Telekommunikationsdiensten und Content. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.