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22.06.2017 - 23.06.2017 | Bad Homburg | Seminar

Rechte, Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten des Gesetzes

Kommentar (z.B. Halle und Standnummer)
Kranke Mitarbeiter, was tun?


Erforderliche Sorgfalt bei der Einstellung
> Fragerechte des Arbeitgebers zur Gesundheit bei der Einstellung
> Der Einsatz des Betriebsarztes

Klärung der Anforderung der Stelle
> Bedeutung des Anforderungsprofils der Stelle
> Möglichkeit der Weiterbeschäftigung des Mitarbeiters trotz AU-Bescheid

Unterschiede zwischen Krankheit und Arbeitsunfähigkeit (AU)
> Gemeinsame Schnittmengen und Unterschiede
> Die Richtlinien über Beurteilung der AU
> Die Teil-AU und Möglichkeit der Rücksichtnahme

Das möglicherweise fehlerhafte AU-Attest und zulässige Reaktion des Arbeitgebers
> Offenkundige Fehler des Arztes
> Entkräftung der Beweiskraft des Attestes bei widersprüchlichem Verhalten
> Verfahren bei häufigen Ersterkrankung

Wichtige Fragen aus dem Entgeltsfortzahlungsrecht
> Melde- und Nachweispflichten
> Monokausalität der Krankheit
> Risiko- und Sportunfälle

Häufige Krankmeldungen
> Klärendes Gespräch, Smart-Technik / Indikatorenanalyse
> Relevante Fragen an arbeitsunfähige Mitarbeiter
> Krankengesprächsdokumentation

Der langfristig kranke Mitarbeiter
> Hilfsmöglichkeiten und Reaktionsfelder
> Der Anspruch auf den leidensgerechten Arbeitsplatz
> Aktionen nach Ablauf des Krankengeldbezugs

Der Spezialfall
> Burnout
> Alkohol-,Drogen-, Medikamentenmissbrauch
> Arbeitgeberschutzpflichten und Möglichkeiten der Einwirkung

Das Recht zur Kündigung wegen negativer Prognose der Krankheit
> Berücksichtigung des Gebots der Verhältnismäßigkeit
> Prüfung der betrieblichen Auswirkung häufiger oder Langfristkrankheit
> Formfehler bei fehlzeitenbedingter Kündigung


Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)



Ziele des Verfahrens
> Gründe der gesetzlichen Regelung
> Organisation und Struktur des Ablaufs

Voraussetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements
> Mindestens 6-Wochen-Arbeitsunfähigkeit
> Zustimmung des Betroffenen

Mitteilungspflichten gegenüber der Arbeitnehmervertretung
> Info über einladungspflichtige Personen
> Zeitpunkt des Gesprächs
> Information an den Schwerbehindertenvertreter

Inhaltlicher Ablauf des Verfahrens
> Sinn und Zweck eines BEM-Teams
> Einladung zum Gespräch und Erläuterung des Verfahrens gegenüber dem Mitarbeiter
> Evtl. Vorgespräche des kranken Mitarbeiters mit dem Betriebsarzt
> Beteiligung oder Ausschluss des Fachvorgesetzten im BEM-Verfahren
> Effektive Arbeitsweise des BEM-Teams
> Einbindung externer Stellen
> Besondere Vorkehrungen bei psychischen Erkrankungen
> Das Abschlussprotokoll des Gesprächs u. Form der Aufbewahrung

Das ärztliche Eingliederungsverfahren
> häufiges Ergebnis des BEM-Verfahrens / Pflicht des Arbeitgebers zur Kooperation
> die Suche nach einem leidensgerechten Arbeitsplatz

Stellung des kranken Mitarbeiters bei Ablehnung des BEM
> Die sog. neutrale Folge der Ablehnung
> Umgang mit der Deadlock-Situation

Betriebsvereinbarung für das Verfahren
> Vorteile und Nachteile der BV
> Durchsetzung der BV über die Einigungsstelle?
> Erörterung der Alternativen

Wichtige Rechtsprechung zum BEM
> Wie muss man einladen?
> MA informieren über Zielsetzung
> Mitteilungspflichten zur Datenerhebung

Weitere betrieblich-präventive Maßnahmen zur Reduzierung von AU-Zeiten, u.a.
> Arbeitsschutzausschuss / Gesundheitsreporting
> Gestufte Mitarbeitergespräche / Beurteilung
> Sachgerechtes Meldeverfahren
> Mitarbeiterbefragung / Benchmarking
> Gefährdungsanalyse / Gesundheitszirkel
> Indikatorenanalyse
> Überlastungsanzeige