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Präsentation: Sinnvoller Einsatz von Powerpoint

Etwas öderes, als Textzeilen abzubilden und diese dann nahezu eins zu eins wiederzugeben, ist kaum vorstellbar.
Hans Fischer | 23.05.2017

Dafür ist Powerpoint nicht gedacht

Abschreckende Beispiele über die falsche Anwendung von Powerpoint begegnen uns täglich im Berufsleben. Da präsentiert der Vorstand eines Unternehmens über das letzte Halbjahr. Er steht vor der Leinwand und nutzt kein Rednerpodest. Das ist schon mal gut. Aber dann, er wiederholt wortwörtlich den Text, das auf den projizierten Charts zu sehen ist. Die Zuhörer denken: „Also, lesen können wir selber.“ So geht es eine halbe Stunde und die Aufmerksamkeit der Zuhörer bewegt sich kontinuierlich in den Keller. Nachdem er geendet hat, murmeln einige Mitarbeiter sich zu: „Na das ist nicht unbedingt seine Stärke.“

Das Unternehmen schickt seine Mitarbeiter zu Rhethorikseminaren und präsentiert mit seinen obersten Repräsentanten das Gegenteil. Wenn Sie jetzt denken, das ist eine Ausnahme: es ist keine! Powerpoint bietet dem Präsentierenden kreative Möglichkeit der bildhaften Darstellung.

Etwas öderes, als Textzeilen abzubilden und diese dann nahezu eins zu eins wiederzugeben, ist kaum vorstellbar.

Die projizierten Charts haben nur die Aufgabe, Ihre Worte zu verstärken, nicht zu wiederholen.

Das Buch zum Thema:Hans Fischer Seminare, Präsentation

Hans Fischer

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

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