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Marketing-Intelligence ist 2019 auf dem Vormarsch!

Ein Gastbeitrag von Stefanie Scognamiglio – Trading & Analytics Director (Deutschland) bei MiQ
MiQ | 05.03.2019

Die deutsche Marketing-Tech-Branche wächst rasant. Dies ist nicht nur auf die Entwicklung innovativer Medien zurückzuführen, die digitalem Marketing immer neue Wege eröffnet. Viele Kanäle werden dieses Jahr mehr Konkurrenz durch Digitallösungen erfahren, allen voran Digitales Audio und Digital-Out-of-Home (DOOH ). Zusätzlich werden die Themen Konnektivität und Data Science auch 2019 noch einmal deutlich an Schwung gewinnen. Obwohl sich generell beobachten lässt, dass deutsche Marketer bei internationalen Trends oft zunächst abwarten, um zu sehen, wie sie sich entwickeln, vollzieht sich in letzter Zeit die Integration beim Übergang von traditionellen zu neuen Medien immer agiler. Das bedeutet, dass sich viele Channel im deutschen Markt deutlich schneller entwickeln werden als bisher. Dabei werden 2019 besonders die folgenden Trends und Herausforderungen relevant sein:

Digital glänzen

Da viele digitale Formate analoge Kampagnen und Marketing-Strategien hervorragend ergänzen, wird die Nachfrage nach ihnen 2019 weiter steigen. Dabei werden klassische und digitale Medien immer weniger als zwei separate Einheiten existieren - so wird beispielsweise das spannende Format DOOH dieses Jahr weiter wachsen. Desweiteren werden wir eine deutlich höhere Verfügbarkeit von programmatisch gehandeltem Inventar beobachten.

Zusätzlich wird Digitales Audio, eines der Durchstarter- Formate in Großbritannien im letzten Jahr, auch hierzulande immer relevanter werden. Schließlich sprechen Podcasts und personalisiertes Radio auch weniger internetaffine Zielgruppen an. Die deutsche Tech-Industrie ist bereit das Thema aufzugreifen und richtet mit dem Voice World Summit Berlin im Februar 2019 das erste Industrie-Event seiner Art hierzulande aus.

Verknüpfte Daten

In den letzten Jahren haben sich Data Science und Konnektivität als feste Größe etabliert, obwohl durch die DSGVO dem gesamten europäischen Markt ein deutlich engeres regulatorisches Korsett geschnürt worden ist. Für Marketer bedeutet das, dass sie neue Wege finden müssen, um aus ihren Datensätzen Wert zu schöpfen. Doch welche Optionen bleiben ihnen hierfür übrig? Die Crux wird nur darin bestehen, den Fokus von ‘Third Party’-Daten auf ‘First Party’-Daten zu verlegen.

Bei der effizienten Nutzung der zur Verfügung stehenden Daten werden Marketing- und Media-Agenturen auch weiterhin eine wichtige Rolle für Marken spielen, aber die Branche tut sich schwer mit der Rekrutierung von Fachkräften. Daher werden Werbetreibende die richtige Balance zwischen der Unterstützung durch externe Dienstleister und der Nutzung ihrer eigenen In- House-Expertise finden müssen, denn nur so wird sich der wirkliche Wert ihrer Daten voll ausnutzen lassen. Schließlich können die Daten nicht nur für Marketing-Kampagnen genutzt werden, sondern sie bieten auch einen wertvollen Einblick. Dieser kann Grundlage für tiefgreifende Entscheidungen in der gesamten Unternehmensstrategie sein. Schließlich können die Daten nicht nur für Marketing-Kampagnen genutzt werden, sondern sie bieten auch einen wertvollen Einblick. Dieser kann Grundlage für tiefgreifende Entscheidungen in der gesamten Unternehmensstrategie sein.

Die Waage halten

2019 werden deutsche und internationale Marketer und Werbetreibende auch die Gelegenheit haben, mit einigen neuen programmatischen Formaten experimentieren zu können. Darüber hinaus muss sich die Unternehmen hierzulande auf einige marktspezifische Herausforderungen einstellen. Natürlich gilt nach wie vor auch 2019 die alte Maxime, dass die Deutschen ihre Privatsphäre überdurchschnittlich stark schätzen und daher weniger bereitwillig Daten mit Marketern geteilt werden. Für Marketer bedeutet dies, dass für sie mehr von der richtigen Datenstrategie abhängt als in anderen Märkten . Dabei wird ihnen ein Mix aus interner und externer Expertise helfen, Daten weiterhin bestmöglich einzusetzen und ihre Strategien an die sich stetig wandelnde Medienlandschaft anzupassen.