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WhatsApp ändert Bilder mit KI

WhatsApp führt KI zur Bildbearbeitung ein. Nutzer können Objekte identifizieren und entfernen lassen. Verfügbarkeit in der EU steht noch aus.
09.07.24 | Interessanter Artikel bei heise online

- WhatsApp testet KI, die Bilder analysiert und auf Wunsch verändert
- Meta AI erkennt und entfernt unerwünschte Objekte in Bildern
- KI-Funktionen sind in der EU derzeit nicht verfügbar

WhatsApp integriert derzeit in einer Beta-Version neue KI-Funktionen, die es Nutzern ermöglichen, Bilder durch künstliche Intelligenz analysieren und verändern zu lassen. Diese neue Funktion wird durch Meta AI unterstützt und erlaubt es, Objekte in Bildern zu identifizieren oder unerwünschte Elemente zu entfernen. Nutzer können Bilder an den Meta AI-Kanal schicken und spezifische Anfragen stellen, wie zum Beispiel das Erkennen von Personen oder Gebäuden. Diese Funktionen sind jedoch aktuell nur in Nordamerika verfügbar und noch nicht in der EU.


Dies ist bereits die zweite neue KI-Funktion, die WhatsApp innerhalb weniger Tage testet. Eine frühere Beta-Version führte die Möglichkeit ein, personalisierte Avatare zu erstellen, die in verschiedenen Umgebungen dargestellt werden können. Die neue Bildbearbeitungsfunktion basiert wahrscheinlich auf Metas KI-Bildgenerator „Imagine“, der Bilder nicht nur generieren, sondern auch bearbeiten kann.


Screenshots von WABetaInfo zeigen, dass Meta AI Bilder entgegennehmen und auf Befehle reagieren kann. So können Nutzer Fragen zu den Bildern stellen, etwa zur Identifikation von dargestellten Objekten oder Personen. Die KI kann auch historische und kontextuelle Informationen zu Gebäuden liefern. Wichtig ist, dass die Bilder und Konversationen wie gewohnt bei WhatsApp verschlüsselt sind, und die Nutzer die Kontrolle über ihre Bilder behalten.


Diese innovativen Funktionen sollen in Zukunft für alle Nutzer zugänglich gemacht werden, jedoch ist ein konkreter Zeitpunkt noch nicht bekannt. Bis dahin bleibt abzuwarten, wann diese KI-gestützten Bildanalyse- und Bearbeitungsfunktionen auch in der EU verfügbar sein werden.