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Rund 80 Prozent aller E-Mails sind Spam

BITKOM nennt die fünf wichtigsten Tipps gegen Spam

Berlin, 6. Oktober 2006 – Die Anzahl unerw&uuml;nschter Spam-Mails steigt. Ihr Anteil an allen gesendeten Nachrichten betr&auml;gt derzeit gut 80 Prozent. Ein Gro&szlig;teil der st&ouml;renden elektronischen Post kommt aus den USA und China. Oft wird darin f&uuml;r Medikamente oder Finanzprodukte geworben. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin bekannt. „Spam bel&auml;stigt nicht nur die Empf&auml;nger, sondern f&uuml;hrt auch zu hohen Kosten bei den Internet-Providern. Sie m&uuml;ssen Daten transportieren – f&uuml;r nichts und wieder nichts“, sagte BITKOM-Vizepr&auml;sident J&ouml;rg Menno Harms.

Wer einige Grundregeln beachtet, kann die Zahl eingehender Spam-Mails deutlich senken. BITKOM hat die f&uuml;nf wichtigsten Tipps zusammengestellt:

1. Komplizierte Adresse w&auml;hlen
Spamer verschicken ihre Post oft nach dem Zufallsprinzip. Sie generieren automatisch E-Mail-Adressen und probieren diese aus. Lange oder ungew&ouml;hnliche Zeichenfolgen in der eigenen Kennung erschweren die Arbeit der Spam-Absender.

2. Nicht antworten
Nicht auf Spam-Mails antworten! Auch vermeintliche Abmelde-Optionen – etwa f&uuml;r Newsletter – sollten nicht genutzt werden. Diese R&uuml;ckmeldungen sind f&uuml;r Spamer eine Best&auml;tigung daf&uuml;r, dass die gew&auml;hlte E-Mail-Adresse aktiv ist. K&uuml;nftig gibt es dann nur noch mehr Post.

3. Zweit-Kennung anlegen
Die privat genutzte E-Mail-Adresse sollte nur in Ausnahmef&auml;llen herausgegeben werden. F&uuml;r Chats oder Bestellungen ist es besser, sich eine zweite Kennung anzulegen. Wer &uuml;ber diese Adresse zu viel Spam bekommt, kann einfach zu einer neuen wechseln. Unter der ersten Kennung bleibt er f&uuml;r Freunde und Bekannte weiterhin erreichbar.

4. Spamfilter nutzen
Mit Hilfe von Spamfiltern gelangen weniger unerw&uuml;nschte Mails in den Posteingang. Die Filter sortieren verd&auml;chtige Mails aus und legen diese beispielsweise in einem gesonderten Ordner ab. Entsprechende Dienste werden unter anderem von den E-Mail-Providern angeboten.

5. Blindkopien verschicken
Vorsichtig mit Kontaktdaten von Freunden und Kollegen umgehen! Wer eine Nachricht an mehrere Personen verschickt, sollte alle E-Mail-Adressen im Feld „BCC“ eingeben. Mit dieser Blind-Kopie-Option sehen die Empf&auml;nger nur ihre eigene Adresse.