print logo

Arithnea zeigt drei Wege zu relevantem Content auf

Mit standardisierten Inhalten ist heute kaum noch ein Kunde im Internet zu gewinnen.
ARITHNEA GmbH | 05.11.2015
Angesichts des allgegenwärtigen „Information Overflow“ möchten Besucher von Internetseiten nur Informationen erhalten, die für sie auch wirklich interessant sind. Wollen Unternehmen im Web Kunden gewinnen und dauerhaft halten, ist es deshalb ganz entscheidend, ihnen ausschließlich relevanten Content anzubieten. Der Digital-Business-Spezialist ARITHNEA erläutert drei Methoden, mit denen sich die Inhalte von Webseiten gezielt individualisieren lassen.

1. Kontext-basierter Content:

Dem Besucher einer Website werden Inhalte vorgeschlagen, die denjenigen ähneln, die er sich gerade ansieht. Ruft beispielsweise der Nutzer eines Online-Shops die Informationsseite zu einem bestimmten Produkt – etwa einem Fernseher – auf, bietet ihm die Website automatisch Informationen zu ähnlichen Geräten mit vergleichbaren Merkmalen an. Mit Hilfe einer Such- und Recommendation-Engine werden dazu die Inhalte der Seiten erfasst und Ähnlichkeiten ermittelt. Auf dieser Basis kann die Engine dann jederzeit ähnliche Inhalte finden und den Aufbau der Webseiten für jeden einzelnen Besucher entsprechend

2. Verhaltens-basierter Content:

Dieser Ansatz sucht nicht nach ähnlichen Inhalten, sondern leitet aus dem Verhalten aller Webseiten-Besucher ab, wofür sich der einzelne User voraussichtlich besonders interessiert. Tracking-Systeme zeichnen dazu die Wege sämtlicher Nutzer durch die Webseiten laufend auf. Diesen Daten werden analysiert, es werden typische Klickpfade ermittelt und Prognosen für voraussichtliches Benutzerverhalten erstellt. Der Vorteil dieser Option gegenüber dem Kontext-basierten Ansatz: Er deckt für den User interessante Inhalte auch dann ab, wenn diese nicht denjenigen ähneln, die er zunächst ansteuert.

3. Personalisierter Content:


Diese Methode ist gewissermaßen die Königsdisziplin. Sie ordnet den Website-Besuchern konkrete Nutzerprofile mit Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, mutmaßlichem Einkommen oder Kaufhistorie zu und präsentiert den Usern Inhalte, die gezielt auf diese Eigenschaften zugeschnitten sind – also beispielsweise Content zu Produkten des Luxus-Segments, für die sich vor allem Männer im Alter zwischen 45 und 50 Jahren interessieren. Für die Zuordnung dieser Nutzerprofile zu den einzelnen Online-Besuchern stehen mehrere Wege zur Verfügung. Entweder, die Benutzer melden sich an und machen dabei Angaben, aus denen sich bereits wichtige Eigenschaften ableiten lassen; oder die Unternehmen zeichnen ihr Surfverhalten anonymisiert auf und berechnen mit Predicitive-Behavioral-Targeting-Systemen ihre Eigenschaften. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, die Nutzerprofile bei Predicitive-Behavioral-Targeting-Anbietern einzukaufen. Besonders genaue Nutzerprofile liefert die Kombination der genannten Methoden. Mit ihr lässt sich ein Gesamtsystem schaffen, das sich im Lauf der Zeit kontinuierlich selbst verbessert.

„Welche der drei Wege sich am besten für ein Unternehmen eignet, hängt stark von seinen individuellen Gegebenheiten ab. Grundsätzlich gilt aber: Die Relevanz des angebotenen Contents steigt von Methode eins nach Methode drei ebenso an wie der Aufwand, der dafür zu betreiben ist“, erläutert Dr. Elmar Pitschke, Product Development Manager bei ARITHNEA. „Egal, für welche Variante sich ein Unternehmen am Ende aber entscheidet – es darf dabei auf keinen Fall den Datenschutz vernachlässigen.“