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Kein Sommerloch am Airport

Die Initiative Airport Media meldet für die Sommermonate durchschnittlich 20 Prozent Passagierzuwachs
Flughafenverband ADV | 14.07.2010
Leere Straßen, volle Flughäfen – die Deutschen sind wieder einmal Reisewelt-meister. Doch während in der Urlaubszeit der Fernseher verstaubt, die Kioskauf-lagen der Printtitel einbrechen und Direct Mailings nach den Ferien aus dem riesigen Poststapel ungelesen in den Papierkorb wandern, boomt Werbung am Flughafen. Laut einer Analyse der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen wächst das Passagieraufkommen an den Airports in den Sommermonaten durch-schnittlich um gut 20 Prozent. „An einigen Flughäfen der Initiative Airport Media verzeichnen wir sogar Steigerungen um mehr als 30 Prozent“, erklärt Stephan Merkens, Board-Mitglied der Initiative Airport Media. „Für Werbungtreibende ein ebenso reichweitenstarkes wie streuverlustarmes Umfeld: Schließlich lassen sich an vielen Flughäfen die Reisenden nach Destinationen trennen.“ Beispiel Düsseldorf Airport: An Flugsteig C haben 85 Prozent der Passagiere ein privates Reisemotiv. Der Terminal 1 am City Airport Bremen ist weitgehend den Charter-Airlines vor-behalten. Ebenso wie die Stuttgarter Terminals 3 und 4: Dort werden Airlines wie Condor, TUIfly, SunExpress oder Pegasus abgefertigt.


Den Reichweitenzuwachs macht sich in diesem Jahr unter anderem Samsonite zu-nutze. Der Kofferhersteller feiert aktuell auf Luftraum-Leuchtkästen, Leucht-displays, Deckenbannern und Megapostern an fünf deutschen Flughäfen (Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Berlin Tegel) sein 100-jähriges Jubiläum. Eis-hockeyspieler schlagen in der von TBWA Brüssel konzipierten Kampagne einen Puck über das Eis – statt mit dem Schläger jedoch mit dem Samsonite-Trolley. Über volle 50 Meter Länge findet der Schlagabtausch auf der Hamburger Light Wall statt. Weitere XXL-Beklebungen sind auf der Glasbrücke, die in Frankfurt das Sheraton Hotel mit dem Terminal 1 verbindet, zu bewundern, sowie in München an der Glas-balustrade im Ankunftsbereich des Terminal 2. Am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt verwandelt zudem Audi die Freifläche zwischen Terminal 1 und 2 in eine Erlebniswelt rund um den neuen A1. Im 3D-CarConfigurator können Be-sucher an großen Flachbildschirmen bis Ende August ihren Traum-A1 zusammen-bauen.


Einen Neuwagen leisten könnte sich ein guter Teil der Passagiere wohl in jedem Fall: Mehr als die Hälfte (54 Prozent) sind gemäß des aktuellen „MUC Werbemonitor 2010“ selbstständig tätig oder in Führungspositionen. Auf einen Akademikeranteil von 39 Prozent kann laut Fluggastbefragung auch der Flughafen Köln-Bonn ver-weisen, wo ebenso wie am Flughafen Düsseldorf zwei Drittel der Passagiere der werberelevanten Zielgruppe zwischen 20 und 49 Jahren angehören. Am Airport Frankfurt zählen sogar mehr als drei Viertel der Privatreisenden zu dieser Alters-gruppe, die zudem ein gut gefülltes Portemonnaie besitzt: Jeder zweite Privat-reisende verfügt dort über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 3000 Euro und mehr. Am Flughafen Hannover befindet sich ein gutes Fünftel in dieser Einkommensklasse. „Einen Vergleich mit den Business-Travellern müssen Urlauber und andere Privatreisende auf keinen Fall fürchten, zumal ohnehin keine messer-scharfe Linie die beiden Gruppen voneinander trennt. Schließlich kann der Privat-reisende von heute ebenso gut der Businessreisende von gestern oder morgen sein“, so Stephan Merkens.


Chancen, die solvente Zielgruppe anzusprechen, ergeben sich in der Urlaubszeit genügend. Im Schnitt 149 Minuten verbringen Passagiere laut einer Analyse von Media Frankfurt bis zum Boarding auf dem Flughafen. Die entspannte Stimmung der Zielgruppe und ihre grundsätzliche konsumfreundliche Haltung sind dabei ein fruchtbarer Boden für Kommunikationsmaßnahmen, wie Merkens betont: „Ist die Check-In-Prozedur absolviert und die Sicherheitskontrolle überwunden, fängt der Urlaub an und der Kopf ist frei. Die Leisure Traveller sind gut gelaunt und offen für jede Art von Ablenkung, die ihnen die Zeit bis zum Abflug verkürzt.“ Das belegen unterschiedlichste Studien: 95 Prozent erinnern sich gemäß Fluggastbefragung am Köln-Bonn Airport gestützt oder ungestützt daran, Werbung wahrgenommen zu haben. Sehr positiv stehen auch die Hanseaten Werbung am Flughafen gegenüber. Laut einer Studie, die die Hochschule Fresenius in Kooperation mit der Jost von Brandis Service Agentur am Hamburg Airport durchgeführt hat, finden 94 Prozent der Passagiere Flughafenwerbung gut. 40 Prozent lassen sich dadurch in ihrem Kaufverhalten beeinflussen und nahezu jeder Dritte trifft darauf aufbauend sogar eine Kaufentscheidung.


IAM-Presseagentur: pr-by-call
Vera Günther
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