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6 E-Mail-Marketing Trends 2022

Das neue Jahr hat begonnen. Zeit, sich aktuellen Herausforderungen im E-Mail-Marketing zu stellen. Sechs Trends, die 2022 wichtig sind.
© postina.net GmbH E-Mail & Online Marketing
 

1.Barrierefreiheit

Menschen mit Sehschwierigkeiten nutzen oftmals Screen Reader. Damit Ihr Newsletter-Content also erfasst werden kann, muss er auch als Text wahrgenommen werden. Deshalb sollte man keine Inhalte ausschließlich in Grafiken unterbringen, sondern die untenstehenden Tipps beachten:

  • Übersichtliche Textgestaltung mit viel Whitespace
  • Hoher Kontrast und zurückhaltende Farbgestaltung
  • Korrekte HTML-Formatierung
  • Aussagekräftige Alternativtexte für Bilder
  • Klar erkennbare Buttons und Links

2. Dark Mode

Der Dark Mode wird bei Nutzern immer beliebter, da dieser meist angenehmer für die Augen ist, besonders wenn das Umgebungslicht eher dunkel ist. Dabei wird die komplette Darstellung auf dem Bildschirm in dunkle Farbtöne getaucht. Die Farben werden invertiert, die Schrift wird hell.
Die Herausforderung? Der Newsletter muss sowohl im hellen als auch im dunklen Modus ansprechend aussehen.

  • Logo, Social Media Icons u.Ä. als pngs mit transparentem Hintergrund einbinden
  • Beachten: Schwarze Bilder sind im Darkmode nicht erkennbar/lesbar
  • Ausreichender Kontrast Schriftfarbe/Hintergrund, damit es auch invertiert gut lesbar ist

3. Automation

Vor allem im Shop-Bereich, aber auch generell im Verkauf oder im Eventbereich, wird Automation immer relevanter. Unabdingbare Grundlage sind „saubere“ Datenbanken, damit der Auslöser (Trigger) sinnvoll verknüpft werden kann. Eine gute Automation reagiert auf das Verhalten bzw. den Status der Nutzer. Sie begleiten so Ihre Nutzer bei ihren Kaufentscheidungen. Die richtige E-Mail ist schon vorbereitet und wird automatisch versendet. Herausforderungen sind:

  • Datenbanken dublettenfrei, zentral gepflegt und sauber halten
  • Schnittstellen zwischen relevanten Systemen einrichten
  • Trigger (Auslöser) intelligent und loopfrei setzen

4. Individualisierung

Damit Ihre Nachrichten eine große Wirkung entfalten können, sollten sie so individuell wie nur möglich verfasst sein. Und damit ist nicht nur der korrekte Name des Adressaten in der Anrede gemeint. Sie sollten auch darauf abgestimmt sein, was Ihre Kunden tun und wer sich hinter der E-Mail-Adresse verbirgt. Also sollte man darauf unbedingt achten:

  • Datenbanken strukturiert aufbauen und mit Shop, Mailingsoftware etc. sinnvoll verknüpfen
  • In Newslettern zumindest einige Inhalte nach Kaufinteresse, Branche, Alter, Geschlecht, Ort oder Customer Life Cycle ausspielen
  • Kein Gießkannenprinzip bei monothematischen Mailings, sondern individuelle Mailings für relevante Kundensegmente

5. User Generated Content

Beim User Generated Content werden die Inhalte von Nutzern oder Käufer eingebaut. Die beliebteste Methode ist es, Kundenbewertungen prominent in E-Mails zu platzieren. Ein lobender Kommentar über Ihre Produkte oder Dienste wirkt authentisch und schürt Interesse.

  • Nutzer und Käufer zu Bewertungen animieren
  • Auf seriöse Bewertungsplattformen hinweisen
  • Authentische Kommentare weiterverwerten

6. Datenschutz und Privatsphäre

Das Thema Datenschutz bleibt weiterhin ein Dauerbrenner – auch im E-Mail-Marketing. Es ist nicht erlaubt, Daten ohne Double Opt-in zu sammeln oder ohne Permission detaillierte Nutzerprofile zu erstellen. Holen Sie sich für E-Mail-Tracking und ähnliche Datenverarbeitungen im Opt-In-Prozess die Einwilligung der Nutzer ein. Gleichzeitig sollte eine seriöse, deutsche aber zumindest europäische Mailingsoftware verwendet werden, die laut geltendem Recht aufgebaut ist. Und bei der Ihre Kundendaten sicher verwahrt sind. Dann haben Sie schon viele Sorgen weniger. Das wichtigste in Kürze:

  • Transparente Double-Opt-In Einwilligungsprozesse zum Newsletter-Bezug
  • Tracking-Erlaubnis einholen oder einfach nicht personalisiert tracken
  • Professionelle deutsche, zumindest europäische, Mailingsoftware nutzen
  • Löschfristen von Kundendaten beachten
  • Abmeldungen und Beschwerden systemübergreifend pflegen