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Mit den richtigen personenbezogenen Daten zu besserem Mobile Marketing

Gutes Mobile Marketing ist eine Kunst – und im Zeitalter von “Mobile First” essentiell für Marken.
Leanplum | 27.11.2018
Mit den richtigen personenbezogenen Daten zu besserem Mobile Marketing © Pixabay / FirmBee
 

Fachartikel von Oliver Stein, General Manager EMEA der Mobile-Marketing-Plattform Leanplum.

Die entscheidenden Fragen: Wann erreiche ich meinen Kunden zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit der richtigen Nachricht? Die richtigen Echtzeit-Entscheidungen zu treffen, die mit den Vorlieben und Absichten der Kunden Schritt halten, bleibt eine Herausforderung.

Doch Studien zeigen: Obwohl Marketingspezialisten über Daten in Hülle und Fülle verfügen, nutzen sie diese nur in den seltensten Fällen richtig. Die meisten Marketing-Abteilungen entwickeln Mobil-Kampagnen anhand ihrer Erfahrungswerte. Somit raten sie schlicht, ob ihre Arbeit die richtigen Interaktionen über alle Berührungspunkte einer Customer Journey hinweg liefert. Die fatale Folge: Rund 60 Prozent der Marketing-Nachrichten werden zur falschen Zeit gesendet und verpuffen einfach, anstatt einen nachhaltigen Effekt zu entfalten.

Die Macht personenbezogener Daten


Wie also gewährleisten, dass Nachrichten nicht ungelesen bleiben oder die Empfänger diese im schlimmsten Fall als Spam empfinden? Eine gezielte Datenanalyse hilft, diesen Problemen entgegenzuwirken. Standard-Daten wie Alter oder Zugriffsort fallen hierbei weniger ins Gewicht. Vielmehr können moderne Verhaltensanalysen zeigen, welche persönlichen Vorlieben die User haben. Man nehme nur einmal eine Musik-App: Ein User, der gern HipHop-Musik hört, bevorzugt andere Kategorien als ein Klassik-Liebhaber. Mit diesem Wissen können Marketer dem jeweiligen Kunden zum Beispiel personalisierte Empfehlungen über Konzerte schicken. Kombiniert mit Kenntnissen über die durchschnittliche Verweildauer in Apps und den jeweils bevorzugten App-Angeboten, besitzen Mobile Marketer einen echten Datenschatz, der beim erfolgreichen Vertrieb von Produkten enorm behilflich sein kann. Allerdings kostet diese Datenanalyse Zeit. Ein Mensch kann diese Menge an Daten kaum mehr selbst bewältigen.

Technische Lösungen für mehr Erfolg


Deshalb helfen moderne Tools, den Erfolg von mobilen Kampagnen messbarer und steuerbarer zu gestalten. Das menschliche Gehirn würde unendlich viel Zeit benötigen, um personenbezogene Daten erschöpfend auszuwerten. Intelligente Software-Lösungen dagegen liefern treffsichere Ergebnisse über die Reaktionen der User in Echtzeit. Einige wenige wie der Campaign Composer von Leanplum erlauben es Marketern, ihre Kampagnen über alle Engagement-Kanäle hinweg gebündelt zu steuern und geben adaptives Feedback an entscheidenden Stellen während der Kampagnenerstellung. So können alle Kanäle von Push-Nachrichten über E-Mails bis hin zu In-App-Aktionen kombiniert betrachtet werden. Zusätzliche Journey Analytics liefern Klarheit über das Kundenverhalten und garantieren ein höheres Maß an Sicherheit für die Auswirkungen bestimmter Maßnahmen auf das Ergebnis der Kampagne. Mithilfe derartiger Tools stellen Marketer sicher, dass ihr Kampagnenbudget sinnvoll eingesetzt ist und die erwünschte Wirkung erreicht.

Bis zu 62 Prozent mehr Engagement durch gezielte Maßnahmen


Wie zentral die richtige Nutzung personenbezogener Daten ist, zeigt ein Blick auf Erfolgsquoten. Indem Mobile Marketer ihr Wissen über Präferenzen der Kunden gezielt einsetzen, können sie das Engagement erhöhen, langfristige Loyalität effektiv fördern und die Conversion-Rate steigern. Zur richtigen Zeit gesendet, können Push-Nachrichten beispielsweise die Aktivität der User um bis zu 62 Prozent steigern. Das hat eine aktuelle Untersuchung von Leanplum und der Mobil-Akquisitions-Firma Liftoff ergeben. Eine andere Leanplum-Studie besagt, dass eine gezielte Kombination von Mail- und Push-Nachrichten dreimal mehr In-App-Aktivität erzielt.

Es kommt also ganz konkret darauf an, die User zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erreichen. Lässt man persönliche Daten außer Acht, wird Marketing schnell zum Spam in der Wahrnehmung potentieller Kunden. Schöpfen Marketer dagegen den Datenschatz aus, den ihnen das technologische Zeitalter beschert, treten sie in direkten Dialog mit ihren Kunden und generieren effektiven Mehrwert mit passenden Angeboten – eine echte Win-Win-Situation.