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Deutsche Online-Shops am schnellsten

Im Durchschnitt werden die Seiten von Online-Shops weltweit nach 2,5 Sekunden vollständig angezeigt, in Deutschland schon nach 1,59 Sekunden.
Dynatrace GmbH | 18.01.2018
© Dynatrace GmbH
 

Das Digital-Performance-Management-Unternehmen Dynatrace hat zwischen dem Black Friday am 24. November 2017 und dem 3. Januar 2018 die Geschwindigkeit verschiedener Online-Shops gemessen. Im Durchschnitt wurden die Webseiten von Einzelhändlern weltweit innerhalb von 2,5 Sekunden vollständig angezeigt. Kunden in Deutschland und Großbritannien konnten am schnellsten darauf zugreifen, Australier und Chinesen mussten dagegen am längsten warten. In den sonst oft Technik-führenden USA waren die Seiten um 42 Prozent langsamer als in Deutschland. Die Tests wurden alle 10 Minuten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Skandinavien, USA, China und Australien durchgeführt.

Mit der Monitoringlösung von Dynatrace wird ermittelt, wie lange es dauert, bis eine Webseite visuell vollständig dargestellt wird und sich nutzen lässt. Sie entspricht der Dauer, bis alle Seiten-Elemente geladen sind – auch wenn sie der User gar nicht sehen kann und diese daher keinen Einfluss auf das Einkaufserlebnis haben.

Dazu erklärt Dave Anderson, Digital Performance Expert bei Dynatrace: „Konsumenten erwarten, dass Webseiten innerhalb von drei Sekunden angezeigt werden. Daher können sich die Online-Einzelhändler über die Ergebnisse freuen. Die Unterschiede mögen auf den ersten Blick marginal erscheinen, aber selbst die kleinste Verzögerung der User Experience kann sich negativ auf die Umsatzerlöse auswirken. Zum Beispiel reduzierten sich die Verkäufe beim US-amerikanischen Modeanbieter Nordstrom um 11 Prozent, als die Website nur um eine halbe Sekunde langsamer war.“

Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem westeuropäische Länder gut abgeschnitten haben. Deutschland war um 36 Prozent schneller als der weltweite Durchschnitt, Großbritannien um 32 Prozent, Frankreich um 7 Prozent und Skandinavien um 4 Prozent. Langsamer als der Durchschnitt waren dagegen die USA (um 10 Prozent), Spanien (um 14 Prozent), Australien (um 15 Prozent) und China (um 42 Prozent).